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Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste

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Kinothek Asta Nielsen startet Film- und Veranstaltungsreihe

23.09. – 01.10.2015

(pia) Mit einer provozierenden und hochkarätig besetzten Veranstaltungsreihe beteiligt sich die Kinothek Asta Nielsen am Jahresschwerpunkt 2015 „Respekt. Stoppt Sexismus.“ des Frauenreferats. „Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste“ ist Titel der Film- und Veranstaltungsreihe sowie Titel des Eröffnungsfilms der Nachwuchs-Regisseurin Isabell Šuba, der am Mittwoch, 23. September, um 20 Uhr im Mal Seh´n Kino gezeigt wird.

„Karola Gramann, die Leiterin der Kinothek Asta Nielsen, stellt mit dieser aktuellen Reihe einmal wieder unter Beweis, wofür sie am 27. November den frauenpolitischen Tony-Sender-Preis der Stadt Frankfurt erhält: Das gezielte und gekonnte Aufdecken von Sexismus im Kino, im Filmbusiness und im Kulturbetrieb – sowie das In-Szene-Setzen von Künstlerinnen und ihrem Blick auf die Welt und den Kampf im Business“, freut sich Frauendezernentin Sarah Sorge.

„Die Filmreihe ist ein Highlight unseres Jahresthemas Sexismus“, so Sorge. Denn diesjähriges Ziel sei es, die Dinge klar beim Namen zu nennen und aufzuzeigen, worin sich Sexismus überall verbirgt. „Es kommt ja nicht von ungefähr, dass sich Regisseurinnen zusammen tun, um mit dem Zusammenschluss ‚Pro Quote Regie‘ den Sexismus in der Filmbranche zu thematisieren.“ Nur drei von 23 Filmen im diesjährigen Wettbewerb der Berlinale stammten von Regisseurinnen. Im deutschen Kinofilm wurde zwischen 2009 und 2013 nur jeder fünfte Film von einer Frau inszeniert. Bei Kino-Spielfilmen ab einem Budget von fünf Millionen Euro sinkt der Regieseurinnenanteil auf nur rund zehn Prozent. Und das, obwohl laut dem 1. Diversitätsbericht des Bundesverbandes Regie der Anteil der Filmhochschulabsolventinnen bei 42 Prozent liegt.

„So geht die Ausrichtung auf den männlichen Blick auch im Film weiter: Männer zeigen ihre Sicht auf die Welt, ihre Visionen, Interpretationen von Geschichte und Geschichten. Doch dieser Blickwinkel reicht uns nicht. Wir intervenieren, diskutieren und schaffen mit unserem Schwerpunkt neue Realitäten und Perspektiven“, fährt Sorge fort.

Passend zum Jahresthema werden vom Frauenreferat im Jahr 2015 innovative Projekte gefördert, die sich gegen Sexismus richten. Frauendezernentin Sorge betont: „Wie die Film- und Veranstaltungsreihe 'Männer zeigen Filme, Frauen ihre Brüste' machen alle diese Projekte darauf aufmerksam, wie sehr Sexismus im Alltag verankert ist und was noch zu tun ist, um eine geschlechtergerechte Welt zu schaffen.“

Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Filmen der Kinothek finden sich unter http://www.kinothek-asta-nielsen.de/programm/RESPEKT/ .Einblicke in die vielfältigen Projekte des Frauenreferats gibt es auf http://www.frankfurt.de/stoppt-sexismus .

Quelle: Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main

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