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September 2018
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Open-Air-Kino im Städel Garten zeigt Helden der Geschichte

Open-Air-Kino im Städel Garten zeigt Helden der Geschichte

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Auch in diesem Jahr können sich Open-Air-Kino-Fans wieder auf das beliebte Sommerkino im Städel Garten freuen. Vom 13. bis 16 Juli bietet das grüne Dach des Städel Erweiterungsbaus die einzigartige Freiluft-Kulisse für ein ausgewähltes und vielfältiges Filmprogramm. Passend zur parallel laufenden Sonderausstellung „Georg Baselitz. Die Helden“ (30. Juni bis 23. Oktober 2016) widmet sich das Sommerkino in seiner vierten Ausgabe Filmen, die Geschichten von außergewöhnlichen Helden erzählen. Bei freiem Eintritt werden nach Anbruch der Dunkelheit an den ersten drei Abenden die Dokumentation „Georg Baselitz“ (2013) von Evelyn Schels, Giulio Ricciarellis „Im Labyrinth des Schweigens“ (2014) sowie „Searching for Sugar Man“ (2012) von Regisseur Malik Bendjelloul zu sehen sein. Am Samstag, 16. Juli, findet zudem eine Vorführung für junge Zuschauer im Metzler-Saal statt: Gezeigt wird dort bereits nachmittags um 15.00 Uhr der Film „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ (2014). Welcher Film am letzten Abend, 16. Juli, läuft, kann das Publikum wieder selbst entscheiden. Zur Auswahl stehen Sönke Wortmanns „Das Wunder von Bern“ (2003), Carol Reeds Klassiker „Der dritte Mann“ (1949) und „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (2015) von Lars Kraume. Abgestimmt werden kann vom 27. Juni bis einschließlich 11. Juli per Stimmzettel vor Ort im Städel Museum oder auf http://facebook.com/staedelmuseum.de

Der Eintritt zum Sommerkino im Städel Garten ist an allen Tagen frei. Einlass ist an jedem der Abende ab 19.00 Uhr, der Film beginnt jeweils bei Anbruch der Dunkelheit. Es wird darum gebeten, eigene Decken und Sitzgelegenheiten (keine Stühle) mitzubringen. Für kalte Getränke sowie herzhafte und süße Speisen vor und während der Filmvorstellungen ist gesorgt. Schon vor Filmbeginn sorgt DJ Biffy (Discocaine) für sommerlich-entspannte Stimmung. Bei schlechtem Wetter finden die Vorführungen im Metzler-Saal des Städel Museums statt.

Das Sommerkino ist Teil einer Initiative, mit der das Städel Museum seine frei zugängliche Gartenfläche für wechselnde Installationen, Performances und Veranstaltungen zur Gegenwartskunst öffnet. Bereits im Zuge der Neupräsentation der Skulpturensammlung im Städel Garten 2013 sowie der Reihe „Im Städel Garten“ wurde der Außenraum des Städel in jüngerer Vergangenheit immer wieder zum Ort für performative und installative Arbeiten, zum Beispiel von Adrian Williams („Watering Hole“, 2013), Adolf Luther („Architektur als Licht und Spiegelung“, 2013), Erwin Wurm („One Minute Sculptures“, 2014) oder Franz Erhard Walther („Schreitsockel und Standstellen“, 2014). In diesem Jahr wird der belgische Künstler David Claerbout vom 28. September bis 6. November 2016 eine neue Arbeit im Städel Garten präsentieren.

Sommerkino im Städel Garten

Programm

Mittwoch, 13. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit

Georg Baselitz
D 2013, Regie: Evelyn Schels, 105 Minuten, deutsche Fassung, FSK 0
Für die Regisseurin Evelyn Schels hat der Maler und Bildhauer Georg Baselitz erstmalig seine Ateliers in Deutschland und Italien für Filmaufnahmen geöffnet. Sie durfte ihn drei Jahre aus nächster Nähe begleiten, folgte ihm nach New York, Paris, und Berlin, befragte seine Ehefrau nebst Weggefährten und vollzieht in diesem sehr privaten dokumentarischen Filmporträt die wichtigsten Lebensstationen des Künstlers nach. Darüber hinaus wohnt der Zuschauer den sensiblen Entstehungsphasen von Bildern sowie Skulpturen bei und bekommt im Laufe des Films einen sehr persönlichen Eindruck von Baselitz.

Donnerstag, 14. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit

Im Labyrinth des Schweigens

D 2014, Regie: Giulio Ricciarelli, 123 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12
Das Jahr 1958 bedeutet für Deutschland in erster Linie eines: Aufschwung durch den Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder. Von „Auschwitz“ haben die einen nie gehört – die anderen wollen es so schnell wie möglich vergessen. Auch als ein Freund des Journalisten Thomas Gnielka (André Szymanski) einen Lehrer als ehemaligen Auschwitz-Aufseher wiedererkennt, scheint sich daran zunächst nichts zu ändern und niemand interessiert sich für den Fall – niemand bis auf den jungen Staatsanwalt Johann Radmann (Alexander Fehling). Gegen den Willen seiner Vorgesetzten übernimmt Radmann den Fall. Auf seiner schwierigen Suche nach Aufklärung stößt er auf ein Dickicht aus Lügen, Verdrängung und Verleugnung, wird dabei jedoch neben Gnielka auch vom Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Gert Voss) unterstützt.

Freitag, 15. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit

Searching for Sugar Man

S/GB 2012, Regie: Malik Bendjelloul, 86 Minuten, Orginal mit Untertiteln, FSK 0
Der Folksänger Sixto Rodriquez aus Detroit war in den 1970er-Jahren ein Star – allerdings nicht in den USA, sondern in Südafrika und vor allem ohne dass er selbst etwas davon wusste. Fernab seines Heimatlandes wurde sein Album „Cold Fact“ zum Soundtrack der Anti-Apartheid-Bewegung. Zwei seiner südafrikanischen Fans machen sich eines Tages auf die Suche nach ihrem Idol, um das sich zahlreiche Gerüchte ranken, insbesondere um dessen vermeintlichen Selbstmord. In seinem Dokumentarfilm erzählt Regisseur Malik Bendjelloul die unglaubliche Geschichte dieses Musikers.

Samstag, 16. Juli, Einlass 14.00 Uhr, Filmbeginn 15.00 Uhr, Metzler-Saal

Rico, Oskar und die Tieferschatten

D 2014, Regie: Neele Vollmar, 96 Minuten, deutsche Fassung, FSK 0
Der zehnjährige Rico lebt allein mit seiner Mutter im Berliner Stadtteil Kreuzberg. Er ist ein etwas ungewöhnlicher Junge, der sich selbst als „tiefbegabt“ bezeichnet und ein Auge für „die kleinen Dinge“ hat. Eines Tages lernt er den zwei Jahre jüngeren Oskar kennen, der so ganz anders ist als Rico: nämlich „hochbegabt“ und ängstlich. Die beiden ungleichen Kinder freunden sich an und begeben sich gemeinsam auf die Spur des berüchtigten Kindesentführers „Mister 2000“. Als Oskar plötzlich verschwindet, muss Rico seinen ganzen Mut und seine Hartnäckigkeit unter Beweis stellen, um den Freund auf eigene Faust wiederzufinden.

Samstag, 16. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit

Publikumsfilm

Zur Abstimmung stehen:
„Das Wunder von Bern“ (2003), „Der Dritte Mann“ (1949) und „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (2015)

Das Wunder von Bern
D 2003, Regie: Sönke Wortmann, 118 Minuten, deutsche Fassung, FSK 6
Nach seinem Dienst als Soldat im Zweiten Weltkrieg geriet der Bergmann Richard (Peter Lohmeyer) aus Essen in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Nach über zwölf Jahren kehrt er 1954 schließlich zu seiner Familie zurück, die ihm und der er fremd geworden ist. Der ältere Sohn hinterfragt die Rolle des Vaters in der NS-Zeit kritisch, die Tochter bandelt mit britischen Besatzungssoldaten und damit dem ehemaligen Feind an und der elfjährige Sohn Mattes (Louis Klamroth), der in Richards Abwesenheit geboren wurde, hat in dem Fußballnationalspieler Helmut Rahn ein Vorbild und eine Vaterfigur gefunden. Während sich das Verhältnis zwischen Richard und Sohn Mattes allmählich verbessert, nimmt Helmut Rahn bei der Fußballweltmeisterschaft eine immer tragendere Rolle in der Mannschaft ein und gelingt es der deutschen Elf, sich als Außenseiter bis ins Endspiel des Turniers vorzuarbeiten.

Der Dritte Mann
UK 1949, Regie: Carol Reed, 104 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12
Der arbeitslose Romanautor Holly Martins kommt ins Wien der Nachkriegszeit, das von den siegreichen Alliierten in Sektoren unterteilt wurde. Der Grund für Martins Reise ist eine Einladung seines früheren Schulfreundes Harry Lime, der ihm einen Job angeboten hat. In Wien muss er jedoch feststellen, dass Lime vor Kurzem in einem sonderbaren Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Während Holly Martin sich bei Freunden und Bekannten des Opfers umhört, bemerkt er bald, dass einige der Geschichten nicht zusammenpassen und ist entschlossen herauszufinden, was Harry Lime wirklich zugestoßen ist.

Der Staat gegen Fritz Bauer
D 2015, Regie: Lars Kraume, 105 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12
Die junge Bundesrepublik erweckt im Jahr 1957 den Eindruck, die NS-Zeit hinter sich lassen zu wollen. Doch der engagierte Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaußner) setzt alles daran, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu bringen. Zwölf Jahre nach Ende des Krieges bekommt er einen entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der ehemalige SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Zusammen mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Währenddessen verschwinden plötzlich Akten, formiert sich Widerstand bis in höchste Kreise und behindern Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler (Sebastian Blomberg) und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt (Jörg Schüttauf) die Ermittlungen von Bauer und Angermann.

Eintritt: frei

Weitere Infos: www.staedelmuseum.de

Foto: Städel Museum

Quelle: Städel Museum

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