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September 2018
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Open Air Kino im Städel Garten

Open Air Kino im Städel Garten

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Open-Air-Kino im Städel Garten im Zeichen der 80er

Nach dem großen Erfolg in den Vorjahren geht das Sommerkino im Städel Garten vom 15. bis 18. Juli in eine neue Runde: Unter freiem Himmel bietet das begrünte Dach des Städel-Erweiterungsbaus wieder die passende Atmosphäre für ein abwechslungsreiches Filmprogramm. An vier Abenden lässt das Sommerkino in Vorbereitung auf die nächste Sonderausstellung des Städel Museums, „Die 80er. Figurative Malerei in der BRD“ (22. Juli bis 18. Oktober 2015), jenes Jahrzehnt filmisch wieder aufleben. Bei der kostenlosen Veranstaltung werden an den ersten drei Abenden Wim Wenders’ „Der Himmel über Berlin“ (1987), „Basquiat“ (1996) von Julian Schnabel sowie die aktuelle Produktion „Tod den Hippies!! Es lebe der Punk“ (2015) von Oskar Roehler auf großer Leinwand zu sehen sein. Wim Wenders’ Filmklassiker „Der Himmel über Berlin“ begleitet im Westberlin der 80er-Jahre einen Engel, der müde geworden ist von der bloßen distanzierten Beobachtung der Menschen und selbst zum Menschen werden will. „Basquiat“ erzählt die Geschichte des steilen Aufstiegs und tiefen Falls des jungen Künstlers Jean-Michel Basquiat (1960–1988), der in den 80ern von Andy Warhol in New York entdeckt wurde. In „Tod den Hippies!! Es lebe der Punk“ entflieht der 19-jährige Robert Anfang der 80er seinem engen Provinzleben, um in die Westberliner Punkszene einzutauchen.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Vorstellung speziell für das junge Publikum: Am Samstag, dem 18. Juli, wird ein Kinderfilmklassiker aus den 80er-Jahren im Metzler-Saal gezeigt (für Kinder ab sechs Jahren). Dieser beginnt nicht wie die übrigen Filme bei Anbruch der Dunkelheit, sondern bereits nachmittags um 15.00 Uhr.

Die Entscheidung, welcher Film am 18. Juli, dem letzten Abend des Sommerkinos, läuft, liegt wieder in der Hand des Publikums. Zur Auswahl stehen Alan Parkers

„Fame“ (1980), Adrian Lynes „Flashdance“ (1983) und „Footloose“ (1984) von Herbert Ross. Die Abstimmung ist per Stimmzettel im Städel Museum und auf facebook.com/staedelmuseum.de bis einschließlich 14. Juli möglich.

Der Eintritt zum Sommerkino im Städel Garten ist an allen Tagen frei. Einlass ist an jedem der Abende ab 19.00 Uhr, der Film beginnt bei Anbruch der Dunkelheit. Es wird darum gebeten, eigene Decken (keine Stühle) als Sitzgelegenheit mitzubringen. IMA Catering sorgt vor und während der Filmvorführungen mit herzhaften und süßen Speisen sowie Getränken für das leibliche Wohl. Für die musikalische Untermalung vor dem Film sorgt DJ Biffy (Discocaine). Bei schlechtem Wetter finden die Vorführungen im Metzler-Saal des Städel Museums statt.

Das Sommerkino ist Teil einer Initiative, mit der das Städel Museum seine frei zugängliche Gartenfläche für wechselnde Installationen, Performances und Veranstaltungen zur Gegenwartskunst öffnet. Bereits im Zuge der Neupräsentation der Skulpturensammlung im Städel Garten 2013 sowie der Reihe „Im Städel Garten“ wurde der Außenraum des Städel in jüngerer Zeit immer wieder zum Ort für performative und installative Arbeiten, zuletzt von Adrian Williams („Watering Hole“, 2013), Adolf Luther („Architektur als Licht und Spiegelung“, 2013), Erwin Wurm („One Minute Sculptures“, 2014) oder Franz Erhard Walther („Schreitsockel und Standstellen“, 2014).

Programm

Mittwoch, 15. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit
Der Himmel über Berlin
BRD/FR 1987, Regie: Wim Wenders, 128 Minuten, deutsche Fassung, FSK 6
Der Himmel über Wim Wenders’ kriegsversehrtem, geteiltem Berlin ist voll sanfter Engel in Trenchcoats, die den gequälten Gedanken der Sterblichen lauschen und versuchen, sie zu trösten. Sichtbar sind sie nur füreinander und für Kinder. Einer von ihnen, Damiel (Bruno Ganz), verliebt sich in die Trapezkünstlerin Marion (Solveig Dommartin), eine Sterbliche, und entscheidet sich, sein ewiges Leben für sie aufzugeben. Peter Falk (als er selbst) hilft beim Übergang, indem er das einfache Glück menschlicher Erfahrungen erklärt.

Donnerstag, 16. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit
Basquiat
USA 1996, Regie: Julian Schnabel, 108 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12
Jean-Michel Basquiat (Jeffrey Wright) lebt als junges „Graffiti-Kid“ Anfang der 80er in New York auf der Straße. Im Alter von 19 Jahren wird er von Andy Warhol (David Bowie) entdeckt, womit sein meteoritenhafter Aufstieg zum gefeierten Starmaler beginnt. Doch der Erfolg und Basquiats exzessiver Alkohol- und Drogenkonsum fordern bald ihren Tribut.

Freitag, 17. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit
Tod den Hippies!! Es lebe der Punk
D 2015, Regie: Oskar Roehler, 104 Minuten, deutsche Fassung, FSK 16
In der westdeutschen Provinz sind Anfang der 80er die Hippies an der Macht. Deshalb muss Robert (Tom Schilling) da raus, und es gibt für ihn nur eine Stadt, die dank ihrer Versprechen von Sex, Drogen und Punk für ihn in Frage kommt: Westberlin. Sein alter Kumpel Schwarz (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) nimmt ihn dort mit offenen Armen auf, denn er braucht in seiner Peepshow ein Mädchen für alles, und das wird Robert. Bei der Arbeit lernt Robert Sanja (Emilia Schüle) kennen. Tage und Nächte verschwimmen, Robert lässt sich treiben und wird Stammgast im legendären „Risiko“, jenem Ort, an dem Zeit nicht existiert, wo sich Ikonen wie Blixa Bargeld und Nick Cave herumtreiben und alles möglich scheint. Mittels üppiger Berlin-Zulage und eines kleinen Überfalls plant Robert zusammen mit Schwarz eine ganz neue Einkommensquelle und mit Sanja die nicht gerade typische Lösung familiärer Probleme.

Samstag, 18. Juli, Einlass 14.00 Uhr, Filmbeginn 15.00 Uhr, Metzler-Saal
Kinderfilmklassiker
FSK 6

Samstag, 18. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit
Publikumsfilm
Zur Abstimmung stehen:
„Fame“ (1980), „Flashdance“ (1983) und „Footloose“ (1984)

Fame
USA 1980, Regie: Alan Parker, 134 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12
An der New Yorker Hochschule für darstellende Künste finden die Aufnahmeprüfungen statt. Zu denen, die aufgenommen werden, zählen die Sängerin Coco (Irene Cara), der homosexuelle Schauspieler Montgomery (Paul McCrane), die Schauspielerin Doris (Maureen Teefy) und der Tänzer Leroy (Gene Anthony Ray). Sie alle kommen aus der Unterschicht und träumen von der großen Karriere im Showbiz nach den bevorstehenden vier Jahren Studium. Während dieser Zeit müssen sie sich jedoch auch mit allerlei Alltagsproblemen herumschlagen, und nur wenige schaffen letztlich den Durchbruch.

Flashdance
USA 1983, Regie: Adrian Lyne, 95 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12
In Pittsburgh arbeitet die 18-jährige Alex (Jennifer Beals) tagsüber als Schweißerin in einem Stahlwerk, während sie abends in einem Club tanzt. Doch eigentlich möchte sie Karriere in einer Tanzkompanie machen und dafür aufs Konservatorium, um eine klassische Ballettausbildung zu erhalten. Sie verliebt sich in ihren Chef (Nick Hurley), der ihr hinter ihrem Rücken über Beziehungen einen Vortanztermin verschafft.

Footloose
USA 1984, Regie: Herbert Ross, 107 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12
Der musik- und tanzbegeisterte Teenager Ren (Kevin Bacon) zieht mit seiner Mutter aus dem großstädtischen Chicago zu Verwandten in eine Kleinstadt im Mittleren Westen. Dort erlebt er einen wahren Kulturschock, denn Rockmusik und öffentliches Tanzen sind gesetzlich verboten. Er verliebt sich in Ariel (Lori Singer), die Tochter des örtlichen Pfarrers, der Rockmusik als Teufelswerk verdammt. Nachdem Ren eine Mutprobe bestanden hat, gelingt es ihm, andere Jugendliche für die Durchführung einer öffentlichen Tanzveranstaltung zu gewinnen.

Sommerkino im Städel Garten

Mittwoch, 15. Juli, bis Samstag, 18. Juli

Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Zeit: Mittwoch, 15. Juli, bis Samstag, 18. Juli, Einlass für die Abendvorführungen jeweils 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit
Eintritt: frei

Information: www.staedelmuseum.de

Quelle: Städel Museum (Bilder + Text)

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