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Buffalo Bill im Palmengarten Societäts Verlag

Buffalo Bill im Palmengarten

von: Christoph Jenisch

erschienen: Societäts Verlag

am 18.10.2010

www.societaets-verlag.de

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Die Historie von Frankfurt ist eine Geschichte voller Unglaublichkeiten. Christoph Jenisch hat nun in seinem Buch "Buffalo Bill im Palmengarten" einige dieser Kuriositäten zusammen gestellt und zu einem äußerst kurzweiligen Ganzen verarbeitet. So erfährt der Leser etwa, wie die Mainmetropole wirklich zu ihrem Namen kam. Die Legende vom Frankenkönig, der den Main mit Hilfe einer Furt überqueren konnte, entlarvt Jenisch als pure Fiktion. Denn eigentlich war es Frank, Gott von Schnaps und schmutzigen Liedern, der in Gestalt eines Ochsen die ständig nörgelnde Tochter eines südhessischen Bierbrauers an einer ganz besonders romantischen Stelle am Main geschwängert hat, der für den Namen der Stadt verantwortlich war. Warum, das erfährt der Leser hier genau so, wie die ungeheure Geschichte, wie die Bornheimer Kerb dazu geführt hat, dass der Dom abgebrannt ist und natürlich auch, wo die Grüne Soße nun wirklich her kommt. Und natürlich wird auch das Rätsel aufgelöst, warum der Frankfurter an sich immer so ungeheuer "gut" gelaunt ist.

"Buffalo Bill im Palmengarten" präsentiert die Geschichte Frankfurts so, wie sie wirklich passiert ist – oder so ähnlich zumindest. Immer mit einem Augenzwinkern und jeder Menge typischem Frankfurter Charme erzählt, führt der gebürtige Frankfurter Christoph Jenisch seine Leser durch die Historie der Mainmetropole und macht dabei deutlich, warum Frankfurt "selbstverständlich die beste und schönste Stadt überhaupt" ist, einer der Gründe, warum der Frankfurter seine Heimat so ungern verlässt.

Was dieses Buch so kurzweilig und amüsant macht, ist, dass die Geschichten auf eine Art erzählt werden, die sowohl für Frankfurter, als auch für Ortsfremde unterhaltsam zu lesen sind. Allerdings werden Frankfurter etwas mehr Spaß haben, denn die vielen Anspielungen auf lokale Eigenheiten und Begebenheiten – wie etwa aus der Erfolgsgeschichte der Eintracht oder der ständigen Rivalität mit Offenbach – werden wohl von solchen Lesern, die Frankfurt nur als Messestadt kennen, kaum als komischer Seitenhieb verstanden werden. Der Frankfurter aber wird, besonders in Verbindung mit einem "guude Schoppe", immer wieder zu einem breiten Grinsen animiert.

Für Nicht-Frankfurter ist das Buch aber auch empfehlenswert, besonders wenn ein Besuch in der Mainmetropole geplant ist. Denn hier erfahren Sie, was Sie auf keinen Fall machen dürfen, wenn Sie unbeschadet wieder nach Hause kommen möchten. Dies bezieht sich in erster Linie auf die Bestellung von Äppelwoi oder den richtigen Verzehr von Handkäs. Wer sich hier einen Fauxpas leistet, dem kann es schon mal passieren, die Frankfurter Gastfreundlichkeit in vollen Umfang erleben zu dürfen.

"Buffalo Bill im Palmengarten" ist eine köstliche Reise durch die Frankfurter Geschichte, die einerseits die typischen Eigenschaften der Frankfurter kultiviert, sich dabei aber immer mit einem charmanten Augenzwinkern nicht allzu ernst nimmt. Wer glaub, schon Alles über Frankfurt am Main zu wissen, oder wer einfach mal mit jeder Menge Frankfurter Lokalkolorit bestens unterhalten werden möchte, der sollte sich dieses Buch unbedingt zu Gemüte führen.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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