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Amtliche Hitzewarnung aus: Tipps für richtiges Verhalten bei starker Hitze

25.06.2019 | 09:22 Uhr | Service
Amtliche Hitzewarnung aus: Tipps für richtiges Verhalten bei starker Hitze

Mit fast 40 Grad erwarten wir in den nächsten Tagen die erste ganz große Hitzewelle des Sommers 2019. Grund für den Deutschen Wetterdienst, für die kommenden Tage eine amtliche Warnung vor Hitze herauszugeben. Mag sein, dass die Hitze für einige Menschen ein Segen ist. Doch extreme Temperaturen können auch bei gesunden Erwachsenen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Schäden führen. Um das zu vermeiden, hat das Gesundheitsamt hierzu ein paar einfache Tipps zusammengestellt.

 Das A und O bei Hitze ist: Trinken! Dabei geht es aber nicht nur um die Menge. Ihr solltet auch auf eine ausreichende Mineralienzufuhr zu achten. Das heißt statt natriumarmer Wässer sollte auf mineralreiche Wässer umgestellt werden. Auch durch salziges Knabbergebäck kann der durch Schwitzen erhöhte Kochsalzbedarf sichergestellt werden. 

Trinkt keine Getränke, die Koffein, Alkohol oder große Mengen Zucker enthalten - diese führen zu einem vermehrten Flüssigkeitsverlust des Körpers. Vermeidet auch sehr kalte Getränke, da diese Magenkrämpfe auslösen können. Lieber alles lauwarm trinken. Schmeckt vielleicht nicht so gut, ist aber gesund. 

Unterstützend könnt Ihr auch noch Melonen, Tomaten und Gurken essen, da diese den Flüssigkeitshaushalt aufbessern. Auch Beerenfrüchte sind eine tolle Alternative. Sie enthalten außer Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen auch sekundäre Pflanzenstoffe. Diese stärken Herz und Kreislauf, die Gefäße und das Immunsystem und wirken entzündungshemmend sowie Blutdruck regulierend. 

Weiterhin gilt, möglichst körperliche Anstrengung während extremer Hitze und Aufenthalt in der Sonne zu vermeiden. Bleibt möglichst im Haus (ggf. auch in klimatisierten Räumen). Auch der Besuch klimatisierter Einkaufsmöglichkeiten, Kinos oder Bibliotheken kann empfohlen werden, da auch ein nur stundenweiser Aufenthalt in klimatisierten Räumen den Körper kühler hält, wenn Sie wieder in die Hitze zurückgehen. 

Wohnungen sollten durch Abdunkelung der Fenster möglichst kühl gehalten werden und insbesondere in den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden gelüftet werden.

Wenn Ihr doch nach Draußen müsst, dann 

versucht möglichst oft eine Pause im Schatten einzulegen.

Tragt zum Schutz vor der Sonne einen breitkrempigen Sonnenhut.

Tragt eine Sonnenbrille cremt Euch mit einer Sonnenschutzcreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 15 ein.

Tragt möglichst leichte, nicht anliegende Baumwollkleidung 

Obwohl jeder unter großer Hitze leidet, sind manche Menschen besonders gefährdet. Darunter Kleinkinder, Menschen über 65 Jahre und Menschen mit körperlichen Erkrankungen, insbesondere mit Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankungen und mit hohem Blutdruck. Bei diesen Personengruppen sollte regelmäßig (mindestens zweimal am Tag) auf Zeichen von Erschöpfung durch Hitze und auf Hitzschlag geachtet werden, das heißt Überwärmung, Schwäche, Schwindel, Benommenheit, gegebenenfalls Übelkeit und Erbrechen. Kinder und insbesondere Kleinkinder müssen selbstverständlich noch enger überwacht und umsorgt werden. 

Und, das muss leider auch immer wieder gesagt werden: Lasst niemals jemanden in einem geschlossenen, geparkten Auto zurück. 

Weitere Informationen – vor allem auch für besonders von starker Hitze gefährdete alte und kranke Menschen, aber auch für Ärzte sowie für Mitarbeiter in Altenpflegeheimen – findet Ihr auf der Startseite des Gesundheitsamtes unter http://www.gesundheitsamt.stadt-frankfurt.de

 

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