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Darsteller der Komödie RATE YOUR DATE zu Gast bei Frankfurt-Tipp.de

11.03.2019 | 13:22 Uhr | Kultur
Darsteller der Komödie RATE YOUR DATE zu Gast bei Frankfurt-Tipp.de

Am Freitag konnten wir uns über sympathischen Besuch in der Frankfurt-Tipp.de Redaktion freuen: Auf der großen Kinotour machte das Darsteller-Quartett der Kinokomödie „Rate your Date“ Station bei uns, um sich mit uns über die Dreharbeiten, über Online-Dating und auch über Frankfurt zu unterhalten. In der Komödie von David Dietl entwickeln Teresa (Alicia von Rittberg) und ihre beste Freundin Patricia (Nilam Farooq) zusammen mit dem Informatiker Anton (Marc Benjamin) und dessen bestem Freund, den Aufreißer Paul (Edin Hasanovic), eine Dating-App, die es ermöglicht, das Date einem bestimmten Typ zuzuordnen, so dass zukünftige Verabredungen schon vor dem Date wissen, ob sie es mit einem #Nestbauer oder einer #CrazyBitch zu tun haben.

Da hat uns natürlich interessiert, ob die vier Hauptdarsteller selbst schon Erfahrungen mit Dating-Apps gemacht haben. Nilam Farooq findet das Konzept einer Dating-App an sich spannend, aber es wäre nichts für sie. Edin Hasanovic geht da sogar noch weiter. „Ich glaube, für mich wäre das einfach zu anstrengend“, gibt er zu. „Wenn man bei einer Dating-App schaut, wer einen gematched hat und warum die, die man selber gut findet, nicht, dann hätte ich kein gutes Leben.“ Aber, so fügt der Schauspieler noch hinzu, er verstehe die Faszination, die von solchen Apps ausgeht, weil man sich im Schutz der Anonymität viel schneller seelisch nackt macht.

„Das ist aber ja auch genau die Tücke des Internets“, meint Alicia von Rittberg, „da man sich aufgrund der Anonymität auch traut, Kommentare rauszuhauen, die man im wahren Leben wahrscheinlich nicht sagen würde, wenn man Jemanden gegenüber steht.“ Für Marc Benjamin dagegen wäre etwas anderes das eigentliche Problem mit Dating-Apps: „Ich würde mich so perfektionieren in dem Bild, das ich auf der App vermittle, dass ich schnell einen Abflug machen müsste, wenn es dazu käme, sich ernsthaft zu treffen.“

Die Herausforderungen des Kennenlernens

Ganz klar: Solange man sich nur hin und her schreibt, ist man nur einer von Vielen. Wenn man sich trifft, dann wird es verbindlich, ist Nilam Farooq überzeugt. Das ist eine gute Vorlage für unsere nächste Frage: Wie war das eigentlich, als die Vier sich kennengelernt haben? Hat man den anderen auch erst mal in eine Schublade gesteckt und hat sich dieser erste Eindruck dann im Verlauf der Dreharbeiten verändert? Marc Benjamin ist sich sicher: „Wir sind alle so gepolt, dass wir wissen, dass wir uns nicht sofort einen Hashtag auf die Stirn heften sollten, weil sich ein erster Eindruck einfach fließend verändert.“ Und Alicia von Rittberg glaubt, dass das mit dem ersten Eindruck gerade am Anfang in so einer Gruppe schwierig ist, da man nie so richtig man selbst ist, sondern erst seinen Platz finden muss. Sie erzählt uns dann von ihrem ersten Aufeinandertreffen, von dem der Regisseur gehofft hatte, es wäre für alle die einfachste Szene: „Das war die erste Szene, in der wir alle Vier auf dem Boot (von Paul) waren. Es war für uns aber letztendlich die schwierigste Szene für ein Kennenlernen, da wir uns als Privatpersonen aneinander herantasten mussten, aber gleichzeitig auch in den Rollen zueinander finden mussten.“ Da war es nötig, sofort zwischen der Privatperson und der Rolle zu unterscheiden und trotzdem in der Gruppe zu funktionieren. Darin sieht sie den Grund, weshalb der erste Eindruck vielleicht anderes war als der, den sie jetzt voneinander hätten. „Deshalb genieße ich auch diese Kinotour“, verrät sie uns. „Es ist schön, dass wir uns jetzt alle noch einmal privat, abseits vom Set begegnen.“

Was war denn an den Rollen besonders herausfordernd, möchten wir dann wissen. Edin Hasanovic verrät uns, dass es besonders spannend war, die beiden Seiten von Paul glaubhaft zusammenzubringen. „Paul ist so laut, fake und opportunistisch“, sagt Hasanovic, „dann findet er aber zu sich. Den Übergang von einem zum anderen, das war die Herausforderung für mich.“ Nilam Farooq erzählt dann, wie das bei abgelaufen ist: „Das war ein Prozess, der sich im Verlauf eines Drehs entwickelt hat. Ich fand es aber eigentlich am spannendsten, eine Komödie zu drehen, was ich vorher nie gemacht hatte. Da hatte ich anfangs Zweifel, weil ich nicht wusste, was lustig ist und was funktioniert. Aber da ist man so reingewachsen mit der Zeit.“ Dem stimmt Edin Hasanovic zu: „Wir mussten alle Vier, die wir eher vom ernsten Fach kommen, lernen, dass es manchmal Momente gibt, in denen man die Verantwortung für die Rolle abgeben muss, damit ein Gag funktioniert. Da mussten wir uns manchmal echt anstacheln, damit das funktioniert.“

Casting wird zum Horror-Date

Dafür war es auch nötig, das eigene Schamgefühl zu überwinden, was schon beim sehr ungewöhnlichen Casting nötig war. „Das war der Horror“, erzählt uns Alicia von Rittberg lachend. „Noch bevor wir uns beim Regisseur und dem Produzenten vorgestellt haben, wurde uns draußen gesagt, wir sollen in der Rolle reinkommen, niemanden Hallo sagen und einfach machen.“ Dann musste ein Blind-Date improvisiert werden. Nicht nur bei Alicia von Rittberg hat dieses Impro-Casting bleibenden Eindruck hinterlassen. „Bei mir saß die Autorin mit am Tisch“, erzählt Edin Hasanovic, „und im Verlauf des Gesprächs habe ich dann gesehen, dass sie hochschwanger ist. Das bei einem ersten Date ist für jeden Schauspieler ein Geschenk beim Improvisieren.“ Daran erinnert sich auch Marc Benjamin noch sehr gut: „Als ich zum Casting kam, kam mir Edin entgegen und er hat mir erzählt, der Regisseur hätte bei ihm die ganze Zeit gelacht und es wäre so super gewesen. Da hatte ich überhaupt keinen Druck für mein Vorsprechen“, verrät er lachend.

Für Film ist Frankfurt super

Nachdem uns die Vier noch etwas über den Dreh im Jahrhundertsommer erzählt haben, den sie trotz der Hitze schon aufgrund der tollen Drehorte absolut genossen haben, wollten wir abschließend noch wissen, ob sie denn unsere schöne Stadt kennen und hier vielleicht sogar einen Lieblingsort haben? Edin Hasanovic kennt Frankfurt tatsächlich ein wenig. Er hat hier schon mehrfach gedreht und steht auch gerade wieder in der Mainmetropole vor der Kamera. „Für Film finde ich die Stadt super, weil sie zwei Kontraste miteinander verbindet“, sagt er. „Die Skyline und das Bankenviertel und gleichzeitig auch die nicht so schönen Seiten, das ist für die Kamera einfach super.“ Allerdings sei er, wenn er dreht, so mit der Arbeit und seiner Rolle beschäftigt, dass ihm nur wenig Zeit bleibe, die Stadt besser kennenzulernen. Ein Frankfurt-tipp fällt ihm dann aber doch ein: Am Mainufer bin ich sehr gerne. Das sieht mit den Brücken wirklich fantastisch aus.“ Alicia von Rittberg hat auch eine positive Frankfurt-Erfahrung gemacht: „Ich war einmal in der Innenstadt von Frankfurt und war wirklich überrascht, wie schön es dort ist. Das glaubt man gar nicht, wenn man hier mit dem Zug ankommt.“

Nach diesem kleinen Ausflug aus der Welt der Dating-Apps nach Frankfurt war unser Interview auch schon wieder vorbei. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Alicia von Rittberg, Marc Benjamin, Nilam Farooq, Edin Hasanovic und dem Team der 20th Century Fox für den netten Besuch und wünschen Euch viel Spaß im Kino!

Unsere ausführliche Filmbesprechung lest Ihr HIER

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