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Der Ort ist der Star - Ardi Goldman stellt "Fortuna Irgendwo" vor

26.02.2020 | 21:18 Uhr | Nightlife
Der Ort ist der Star - Ardi Goldman stellt 'Fortuna Irgendwo' vor
Der Ort ist der Star - Ardi Goldman stellt 'Fortuna Irgendwo' vor
Der Ort ist der Star - Ardi Goldman stellt 'Fortuna Irgendwo' vor

Mit dem legendären King Kamehameha Club war Ardi Goldman einst der „König der Frankfurter Nacht“. In den letzten Jahren hatte er sich gänzlich aus dem Clubleben der Stadt zurückgezogen und sich auf seine Hotels konzentriert. Doch jetzt will Goldman nicht nur ins Frankfurter Nachtleben zurückkehren, sondern es auch gleich revolutionieren. Bei der Pressevorstellung seines neuesten Projekts in den Räumlichkeiten des 1908 erbauten Kesselhauses, das von 1999 bis 2013 das Kingka beherbergte, stellte Goldman gleich klar: „Ich mache mit 56 Jahren noch einen Club, da die meisten Clubs in der Stadt keine Geschichte erzählen. Und ich bin Geschichtenerzähler.“ Und so soll das „Fortuna Irgendwo“ auch kein Club im klassischen Sinn sein, sondern eine „Heilanstalt für Gemüts- und Nervenkranke“, die hier Schwermut mit Lebensfreude bekämpfen können. 

Noch wird auf dem Union-Gelände auf der Hanauer Landstraße kräftig gewerkelt, um letzte Details wie den Eingangsbereich fertigzustellen. Dennoch konnten wir uns schon einen sehr guten Eindruck davon machen, was den Gästen hier in wenigen Wochen geboten werden wird. Goldman hat da eine ganz klare Vision: Wenn es in Frankfurt grau und kalt ist, kann man in den Flieger steigen und nur ein paar Stunden später ist man in wärmeren Gefilden, wo man entspannt die Seele baumeln lassen kann. Das „Fortune Irgendwo“ soll seinen Besuchern genau dieses Urlaubs-Feeling bieten – nur eben direkt in der City. 

Für dieses Feeling soll unter anderem der Dschungelgarten mit der Tiki-Bar sorgen, der mit mediterranen Flair, einem stimmungsvoll beleuchteten Pool, zahlreichen Pflanzen, einer hübsch gestalteten Grotte und einer ansprechenden Einrichtung für eine einladende Südseeatmosphäre sorgt – und das zu jeder Jahreszeit. Während es im Winter schön kuschelig warm ist, kann im Sommer das Dach dieses Bereichs komplett geöffnet werden, was für eine erfrischende Sommerbrise sorgen wird. 

Verantwortlich für diese Umsetzung zeichnet sich Goldmans künstlerischer Leiter Michael Dreher. Gemeinsam mit dem Architekten Ivo Nikolov hat er dem „Fortuna Irgendwo“ ein wirklich entspannendes Flair verliehen. Ob mit der beleuchteten Oktopus-Bar oder der Riva-Lounge, die einem eleganten italienischen Motorboot aus den 50er Jahren nachempfunden ist, hier fühlt man sich wirklich wie im Urlaub. Auch auf der Tanzfläche wird deutlich, dass das „Fortuna Irgendwo“ ein farbenprächtiger Ort sein soll. Dafür sorgt auch eine ganz große Besonderheit dieser Location: Die Lichtkunstwand. Geschaffen hat diese der Kölner Lichtkünstler JoJo Tillmann. Da er allerdings auch der Einzige ist, der sie bedienen kann, ist Tillmann für mindestens ein Jahr nach Frankfurt gezogen, um sein Wissen an zukünftige Visual Artists weiterzugeben. Zur Musik werden mit Hilfe von 2.500 Diamantkappenlampen, die über einer Strukturleinwand aus unterschiedlichen Materialien liegen, die passenden Bilder eingespielt. 

Geboten werden soll „Musik zum Anfassen“. Eine neue Live-Clubband wird es allerdings nicht geben. Goldman hat sich dagegen entschieden, da er seinen Besuchern keine Coverband bieten möchte. Ansonsten ist Vielseitigkeit angesagt. Wie jedes kleine Detail im „Fortuna Irgendwo“ soll auch die Musik unangepasst und überraschend sein. Dafür sollen „intellektuelle DJs“ sorgen. Gemeint sind damit DJs, die nicht in Schubladen denken, sondern unterschiedlichste Sujets miteinander verbinden – und eben mit der Lichtkunstwand in Einklang bringen können.  

Für Ardi Goldman steht fest: „Wir werden kein Namedropping machen und teure Star-DJs engagieren, nur um mit ihren Namen die Gäste anzulocken. Nein, hier ist die Location der Star.“ Es gäbe viele Menschen, die in Frankfurt keinen Ort zum Tanzen finden. Sei es, weil ihnen die Musik nicht zusagt oder, weil sie einfach schon um 22 Uhr und nicht erst um 3 Uhr morgens feiern gehen wollen. Und genau diese Menschen sieht Goldman als sein Zielpublikum. An fünf Tagen der Woche möchte er die Menschen in seine „Heilanstalt“ locken, mit französisch-mediterranen Klängen von der Schallplatte, Live-Konzerten, einem Bar- und DJ-Abend oder einem Free Style Abend. Ein mutiges Vorhaben, das sich aber aufgrund des besonderen Konzepts dieser Location durchaus auszahlen könnte. 

Mit dem „Fortuna Irgendwo“ hat Ardi Goldmann einen Sehnsuchtsort geschaffen, der bewusst mit Konventionen bricht. Einen Platz, der sich für einen geselligen Plausch ebenso eignet, wie zum tanzen, trinken, feiern und flirten. Ein Ort, wo Kunst, Konzerte, Partys und Performances aufeinandertreffen und damit der Stadt eine neue Form der Abendunterhaltung bieten möchte. Rein atmosphärisch ist dies auf jeden Fall gelungen. Ob das „Fortuna Irgendwo“ vielen Frankfurtern ähnlich unvergessliche Erinnerungen bieten wird, wie einst der King Kamehameha Club, das wird sich ab dem 26. März 2020 zeigen. 

Adresse: Fortuna Irgendwo, Hanauer Landstraße 192, 60314 Frankfurt

Öffnungszeiten: Di 19 – 1 Uhr, Mi 19 – 1 Uhr, Do 20 – 2 Uhr, Fr 21 – 4 Uhr, Sa 21 – 4 Uhr

Mehr Infos unter: www.fortuna-irgendwo.de

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