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Fantastische Frauen zu Gast in der Schirn

13.02.2020 | 12:18 Uhr | Kultur
Fantastische Frauen zu Gast in der Schirn

Frankfurt darf sich über ein weiteres Ausstellungs-Highlight freuen. Die Kunsthalle SCHIRN widmet sich in einer großen Schau der weiblichen Seite des Surrealismus. Die Arbeiten von 36 Avantgarde-Künstlerinnen sind bis zum 24. Mai zu sehen. Zu den bekanntesten Schöpferinnen surrealer Welten dürften zweifelsohne Frida Kahlo, Meret Oppenheim oder Louise Bourgeois. Aber die Ausstellung bietet auch bislang weniger bekannten Vertreterinnen aus mehr als drei Jahrzehnten surrealistischer Kunst eine spannende Plattform. Auf der großen Ausstellungsfläche, die beide Galerien der Schirn umfasst, sind etwa 260 Werke von 34 Künstlerinnen aus elf Ländern zu sehen. Die Kunstformen umfassen dabei Malerei und Zeichnung ebenso wie Skulpturen, Fotografie und Film. Das Ergebnis ist mitreißend und überraschend und soll genau dadurch gänzlich neue Perspektive auf die surrealistische Kunst bieten, wie Dr. Philipp Demandt, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, erklärt. 

Bis zum 24. Mai 2020 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt die große Überblicksausstellung „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“, die erstmals den weiblichen Beitrag zum Surrealismus in den Fokus rückt und zeigt, dass die Beteiligung der Künstlerinnen an der internationalen Bewegung wesentlich umfassender war als allgemein bekannt und bislang dargestellt. Dr. Ingrid Pfeiffer, Kuratorin der Ausstellung, betont: „In keiner künstlerischen Bewegung der Moderne spielten Frauen auch quantitativ eine solch zentrale Rolle wie im Surrealismus, und doch fehlen viele ihrer Namen und Werke bis heute oft in Publikationen und Überblicksausstellungen. Die in der Schirn präsentierten Künstlerinnen haben in unnachahmlicher Weise Ideen der Gruppe rezipiert und sie in ihren äußerst individuellen Werken weitergeführt. In der Zusammenschau werden das internationale Netzwerk, die unglaubliche Vielfalt und die beeindruckende Eigenständigkeit der bekannteren wie auch unbekannteren Künstlerinnen des Surrealismus deutlich. Denn der Surrealismus war eine Geisteshaltung, kein Stil.“ 

In der Schau stößt man auf bekannte Themen des Surrealismus, die aber durch die Umkehr der Perspektive ganz neue Seiten von Bekanntem offenbaren. Das in Verbindung mit dem vielfältigen stilistischen und inhaltlichen Spektrum, das durch die Arbeiten abgedeckt wird, macht diese Ausstellung nicht nur sehr sehenswert, sondern auch extrem bedeutend. Auch wenn die Werke, die von Frida Kahlo gezeigt werden, verhältniswenig wenig Platz einnehmen, sind sie natürlich ein großer Publikumsmagnet. Und das ist auch gut so, denn auch die Künstlerinnen, die weniger oder für Viele gar nicht bekannt sind, können durch die Popularität von ihren prominenteren Kolleginnen entdeckt werden. 

Zur Ausstellung ist wie gewohnt ein umfangreicher und sehr interessanter Katalog erschienen, der im Museum, wie auch im Buchhandel erworben werden kann. Zudem findet über die gesamte Laufzeit der Schau ein vielseitiges Rahmenprogramm statt. Sonderführungen, Partys, Filmvorführungen und vieles mehr wird interessierten Besucherinnen und Besuchern in den kommenden Monaten geboten. Alle Infos zum Rahmenprogramm, zu der Ausstellung und den einzelnen Künstlerinnen findet Ihr auch unter: www.schirn.de

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