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Frankfurt kämpft mit reduzierten Wartezeiten für Bus und Bahn an Ampeln für saubere Luft

10.07.2019 | 06:43 Uhr | Service
Frankfurt kämpft mit reduzierten Wartezeiten für Bus und Bahn an Ampeln für saubere Luft

Was tun, damit es in der Stadt nicht so oft dicke Luft gibt? Ein Weg könnte sein, die langen Wartezeiten an Kreuzungen für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zu reduzieren. Um dies umzusetzen, hat der Magistrat der Stadt Frankfurt in seiner Sitzung am Montag, 8. Juli, beschlossen, 24 Ampelanlagen zu modernisieren. Ziel der digitalen Modernisierung ist ein störungsfreier und pünktlicher Betriebsablauf. Durch die Beschleunigungsmaßnahmen können betriebliche und verkehrliche Störungen reduziert und Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit erhöht werden. Das ist gut für die Nerven der Fahrgäste und für die Luft in der City. 

Die Mittel für die Modernisierung stammen aus dem städtischen Etat und dem „Sofortprogramm Saubere Luft“ des Bundes. Dem Beschluss muss allerdings noch die Stadtverordnetenversammlung zustimmen. Oberbürgermeister Peter Feldmann und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling begrüßen die Entscheidung als wichtigen Schritt hin zu einem attraktiveren ÖPNV und Beitrag zu einem gesünderen Stadtklima. 

Oberbürgermeister Feldmann sagt dazu: „Wir arbeiten die Punkte des gemeinsam mit unserer Nachbarstadt Offenbach erstellten Masterplanes NOx-Minderung konsequent ab. Unser Ziel bleibt die Schaffung eines gesünderen Stadtklimas und damit auch die Vermeidung von Fahrverboten. Ich vertraue hier darauf, dass Magistrat und Stadtverordnete den Verkehrsdezernenten auch weiterhin im Kampf für saubere Luft und gegen Fahrverbote unterstützen.“ 

Der Bund steuert 589.000 Euro bei, von der Stadt kommen 1,78 Millionen Euro. An fünf Anlagen muss die vorhandene Technik lediglich angepasst werden, neun Ampeln bekommen ein umfangreiches Update, bei zehn weiteren erneuert das Straßenverkehrsamt die gesamte Hardware bis hin zum Schaltschrank vollständig für den Digitalbetrieb. 

„Die Attraktivität unserer Busse und Bahnen als alternative Verkehrsmittel zum eigenen Auto und damit auch als Beitrag zu sauberer Luft in unserer Stadt steht und fällt mit ihrer Fahrplantreue. Mit den zur Verfügung stehenden Bundesmitteln können wir nun die schon in den vergangenen Jahren durchgeführten Maßnahmen zur ÖPNV-Beschleunigung an Ampeln entlang der Tramlinie 12 und der wichtigen Buslinie 36 zügig weiterführen“, erklärt Verkehrsdezernent Oesterling.

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