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Frankfurt sperrt öffentliche Spielplätze und Hafenpark

18.03.2020 | 08:08 Uhr | Service
Frankfurt sperrt öffentliche Spielplätze und Hafenpark

Umweltdezernentin Heilig bittet alle Kinder und Eltern um Verständnis 

Da seit Montag alle Schulen und Kitas im Land geschlossen sind, ist der Spielplatz für viele Eltern eine angenehme Alternative zum Zeitvertreib. Doch das ist leider nicht Sinn und Zweck der Schließungen. Das „Social Distancing“ muss auch für Kinder gelten, wenn die Verbreitung des Coronavirus erfolgreich eingedämmt werden soll. Aus diesem Grund wurden nun weitere Maßnahmen beschlossen: „Bund und Länder haben beschlossen, wegen der Gefahren, die vom Coronavirus ausgehen, alle Spielplätze zu schließen. Selbstverständlich wird das Grünflächenamt unverzüglich diesen Beschluss umsetzen und alle Spielplätze sperren“, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig am. Ab heute - Mittwoch, 18. März - bleiben alle städtischen Spiel- und Bolzplätze, alle Skate- und Rollsportanlagen sowie der Hafenpark bis auf weiteres geschlossen. 

Die Spielplätze werden zugesperrt oder, wenn kein Zaun vorhanden, mit Flatterband abgesperrt. Zudem weisen gut sichtbar angebrachte Informationsschilder auf die Schließung hin. Eltern und Familien werden dringend gebeten, sich aus eigenem Interesse am Gesundheitsschutz an die Sperrung zu halten und Kinder und Jugendliche auf deren Notwendigkeit hinzuweisen. „Ich weiß, wie unpassend für viele die Schließung sein wird, insbesondere für die Familien, die kein eigenes Grün rund ums Haus haben. Gerade die Waldspielplätze waren am Wochenende außergewöhnlich voll. Trotzdem bitte ich alle, diese Verfügung zu respektieren und insbesondere meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Grünflächenamt mit Verständnis zu begegnen“, ergänzte Heilig. 

Nicht alle Grünflächen sind von der Schließung betroffen. Doch diese Orte sollten jetzt nicht gestürmt werden, auch wenn es schwer fällt: „Die städtischen Parks, das Mainufer und der Stadtwald bleiben vorerst für Erholungssuchende offen. Ich bitte aber auch dort darum, die bekannten Empfehlungen bezüglich sozialer Kontakte zu achten. Auch wenn es sicher dort nun noch voller wird als üblich. Wem es möglich ist, der kann jetzt vielleicht auch verstärkt unsere Rad- und Wanderwege im Frankfurter GrünGürtel erkunden. Wir werden einige der Wege in den nächsten Tagen auf den sozialen Kanälen der Stadt vorstellen“, sagte Heilig.

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