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Initiative Gastronomie Frankfurt: Madjid Djamegari und James Ardinast erneut als Vorstände gewählt

27.09.2020 | 11:40 Uhr | Kulinarisches
Initiative Gastronomie Frankfurt: Madjid Djamegari und James Ardinast erneut als Vorstände gewählt

Initiative verzeichnet wachsende Mitgliedszahlen – Branche stellt sich auf harte Zeiten ein 

Bereits das dritte Mal in Folge wurden Madjid Djamegari und James Ardinast in ihrer Funktion als Vorstände der Initiative Gastronomie Frankfurt e. V. (IGF) bestätigt. Auch Matthias Martinsohn und Goran Petreski ergänzen den Vorstand und bleiben Kassenprüfer. Das haben die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung am Dienstag im Gibson Club einstimmig entschieden. Zudem nutzten sie die Gelegenheit, sich bei der Führungsspitze für das erbrachte Engagement zu bedanken. „Wir haben uns durch eure Unterstützung in den letzten Monaten ein gutes Stück sicherer und vor allem nicht so allein gefühlt“, lobte ein Mitglied. Positive Auswirkungen hat die Pandemie auch auf die Mitgliedszahlen: Mehr als 20 neue Betriebe haben sich der IGF angeschlossen, damit steigt die Zahl auf 100 Mitgliedsbetriebe. 

Mit Blick auf die Herbst- und Wintersaison appellierte Djamegari an die Gastronom*innen, die von der Stadt Frankfurt bis Ende April 2021 verlängerten Nutzungsgenehmigung für Außenflächen weiterhin zu beanspruchen. Und: „Wir müssen den Gästen zeigen, dass Besuche und private Feiern in unseren Restaurants weiterhin unbedenklich und eine bessere  Alternative sind, weil wir für das höchste Maß an Sicherheit und Hygiene sorgen.“  

Es war und ist kein einfaches Jahr für die Frankfurter Gastronomiebranche, so der Tenor der IGF-Vorstände bei ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung im Gibson Club, der seit dem Lockdown geschlossen hat. Dennoch: „Der Sommer hat geholfen, die Geschäfte wieder anzukurbeln, jetzt braucht es Lösungen für Herbst und Winter”, so James Ardinast. Erste Ansätze gibt es bereits: “Nutzt eure Terrassen und Außenflächen, denkt darüber nach, wie ihr eure Innenräume Corona-konform umgestalten könnt“. Investitionen in Lüftung, Plexiglasabtrennungen oder Virenfilter seien vertrauensbildende Maßnahmen, die sich auf lange Sicht auszahlten. 

Der Zusammenhalt ist nach wie vor groß in der IGF – und sicherlich auch einer der Gründe, warum die Mitgliedszahlen in den vergangenen Monaten gestiegen sind: Mehr als 20 neue Betriebe hat die Initiative bedingt durch die Corona-Pandemie hinzugewonnen. “Insbesondere während des Lockdowns haben viele Betriebe den Weg zu uns in die Gemeinschaft gefunden. Der Zuwachs verdeutlicht, wie wichtig unsere Arbeit ist und vor allem, welche Stahlkraft sie nach außen hat”, sagt Matthias Martinsohn. Dazu beigetragen haben auch die Aktionen, die bundesweit Aufsehen erregt haben, etwa “Leere Stühle” auf dem Frankfurter Römer und die Klage per Eilantrag gegen die hessische “Fünf-Quadratmeter-Regel“. Auch die gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main gestalteten Veranstaltungen „Gastro Trend Awards“ und die “Frankfurter Kultursommergärten” waren und sind tolle Erfolge. “Die Aktionen war ein wichtiges Signal für die Branche und für unsere Gäste”, so Goran Petreski. 

Dass die IGF-Mitglieder zufrieden mit der Arbeit des Vorstands sind, machten sie bei der Wahl mehr als deutlich: Einstimmig bestätigten sie Madjid Djamegari, James Ardinast, Matthias Martinsohn und Goran Petreski in ihren Positionen. „Uns macht die Arbeit sehr viel Freude und unser Ziel ist es, weiterhin als Ansprechpartner der Politik und anderer Verbände an der Entwicklung der Stadt mitzuwirken und ein einheitliches Bild der Branche nach außen zu transportieren“, so Djamegari. 

Der Vorstand rief seine Mitglieder dazu auf, weiterhin zusammenzuhalten. „Die nächsten Monaten werden herausfordernd“, sagte Djamegari. Nicht nur, weil steigende Fallzahlen und das Ende der Sommersaison bevorstünden, sondern auch, weil durch den Weggefall der Präsenzmessen bis Ende März 2021 und die Reduzierung des Weihnachtsmarktes mit weniger Touristen und Geschäftsleuten in Frankfurt zu rechnen sei. „Deshalb müssen wir noch mehr in die Kommunikation mit unseren Gästen gehen und beweisen, dass Restaurantbesuche und private Feiern bei uns unbedenklich sind.“ Wichtig sei dabei, stets die geltenden Corona-Bestimmungen zu beachten, um Mitarbeiter*innen sowie die Gäste zu schützen: Das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung gehören genauso dazu wie Abstände einzuhalten und für ausreichend Hygienemittel zu sorgen. “

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