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Mobile Corona-Tests in Frankfurt: Besonders gefährdeten Personen schützen

07.04.2020 | 17:45 Uhr | Service
Mobile Corona-Tests in Frankfurt: Besonders gefährdeten Personen schützen

„Wir müssen gerade die schützen, die einem besonderen Risiko ausgesetzt sind. Das sind vor allem die Mitarbeiter und Bewohner unserer Alten- und Pflegeheime und anderer gemeinschaftlicher Betreuungseinrichtungen. Deshalb haben wir den Frankfurter Bezirksverband des Deutschen Roten Kreuzes beauftragt, mit den mobilen Corona-Tests zu beginnen,“ sagten am Montag, 6. April, Oberbürgermeister Peter Feldmann, Gesundheitsdezernent Stefan Majer und Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld. „Wir haben am Wochenende alles vorbereitet und können jetzt mit einem umgebauten Linienbus die Einrichtungen anfahren,“ erklärte DRK-Geschäftsführer Dierk Dallwitz. 

„Wir haben großes Verständnis dafür, dass die Familien von Mitarbeitern - aber auch die Angehörigen der Heimbewohner - sich große Sorgen machen. Hier geht es ja um besondere Risikogruppen. Wir wollen Gewissheit schaffen und dann konsequent für unsere Einrichtungen entsprechend der Ergebnisse handeln,“ sagte Feldmann. 

„Wir wollen mit den Untersuchungen, die auch über die Osterfeiertage weiterlaufen werden, dort beginnen, wo wir von Corona-Fällen wissen. Danach kommen die anderen Heime dran, gefolgt von weiteren Gemeinschaftseinrichtungen mit Risikogruppen. Der Bus wird die einzelnen Heime anfahren und vor Ort testen. Am Abend kommen die Proben ins Labor. Die Ergebnisse werden innerhalb von 24 bis 72 Stunden vorliegen,“ erklärte Majer. „Die Corona-Tests ersetzen jedoch nicht die Einhaltung des Abstandsgebotes und andere Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen.“ 

„Wir hatten sehr viele Anfragen von Alten- und Pflegeheime in den letzten Tagen, ob ihre Mitarbeiter und Bewohner nicht getestet werden können. Das halten wir für sinnvoll und haben zügig gehandelt und das Frankfurter Rote Kreuz beauftragt. Ich möchte mich beim Roten Kreuz bedanken, dass sie schnell die Kapazitäten aufgebaut haben,“ sagte Birkenfeld. 

„Wir haben den Bus so umgebaut, dass es einen barrierefreien Zugang gibt. Unsere Mitarbeiter sind geschützt. Bettlägerige Bewohner werden in ihren Zimmern getestet. An Bord werden der Fahrer, ein Arzt und eine medizinische Assistentin sein. Wir gehen von 8000 Beprobungen in rund 50 Einrichtungen aus. Die Heime können sich über eine neueingerichtete Homepage anmelden,“ kündigte der DRK-Geschäftsführer an.

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