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Unterstützung für die Frankfurter Clubszene: "United We Stream" kommt nach Frankfurt

20.05.2020 | 15:42 Uhr | Kultur
Unterstützung für die Frankfurter Clubszene: 'United We Stream' kommt nach Frankfurt

Mal wieder in einen der Frankfurter Clubs gehen und so richtig schön den ganzen Alltagsstress von der Seele wegtanzen oder einfach nur mit Freunden feiern – das wird wohl noch länger nur ein frommer Wunsch bleiben. Denn Clubs gehören zu den letzten Einrichtungen, die in bzw. nach der Corona-Pandemie wieder öffnen dürfen – sofern sie dann noch existieren. Um die zum Teil wirklich legendäre Club-Szene der Stadt zu erhalten, holt das Netzwerk für Veranstaltungs- und Clubkultur Frankfurt/ Rhein-Main „Clubs am Main“ mit Unterstützung des Kulturdezernates die Streaming-Plattform „United We Stream“ in die Stadt. 

Auf dieser Plattform übertragen Clubs aus Frankfurt und der Region live DJ-Sets und Konzerte, aber auch Lesungen, Interviews und Aufführungen, im Internet und generiert dadurch Spenden für die Clubs und Spielstätten. Für Kulturdezernentin Ina Hartwig ist dies ein wichtiger Schritt, um den stark gebeutelten Clubs Hilfe zukommen zu lassen: „Unsere Clubszene hat in Frankfurt Tradition und ist fester Bestandteil der vielfältigen Kulturlandschaft. Die Corona-Krise mit ihren Abstandsregeln wird die Musikclubs besonders treffen und das gemeinsame Tanz- und Cluberlebnis fehlt vielen Menschen. Umso mehr unterstütze ich das starke Format ‚United We Stream‘, das auf die Lage der Clubs in der Krise aufmerksam macht und mit einem großartigen Programm für ihre Sichtbarkeit sorgt. Ich danke der Initiative Clubs am Main für ihren Einsatz und freue mich auf das Programm“, so Hartwig. 

Am Mittwoch, 20. Mai, um 19 Uhr, startet der erste Livestream. Anschließend werden täglich von Dienstag bis Samstag von 19 bis 23 Uhr Streams auf https://frm.unitedwestream.org online gehen. 

„Wir sind froh, dass wir in der fortdauernden Krise nun eine Möglichkeit haben, Künstlerinnen und Künstler sowie die Clubkultur unserer Region wieder zu unseren Gästen zu bringen. Unsere Livebühnen und Musikclubs sind zur Sicherung ihres Bestehens dringend auf eine breite Unterstützung angewiesen, damit diese Kulturorte uns auch nach der Pandemie erhalten bleiben”, erläutert Matthias Morgenstern, Vorsitzender des Vereins Clubs am Main. 

Clubs, Musikspielstatten und Kulturveranstaltungsorte sind ausdrücklich eingeladen, sich am Programm zu beteiligen. Die Initiative verfügt über ein mobiles Streaming-Set, damit auch Häuser ohne entsprechende Einrichtungen dabei sein können. Weitere Hinweise gibt es per Mail an usw@clubs-am-main.de 

„United We Stream“ fand seinen Anfang in Berlin, wo Musikclubs kurz nach dem Lockdown ihre Partys mit hochwertigen Bild- und Tonübertragungen ins Internet verlegten. Das Format wurde mittlerweile weltweit adaptiert. United We Stream Frankfurt/Rhein-Main orientiert sich nicht nur beim Anspruch an der künstlerischen und technischen Qualität des Berliner Originales, sondern auch an dessen Beispiel für gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Wer seinen Lieblings-Club unterstützen möchte, sollte also unbedingt auf der Streaming-Plattform vorbeischauen, zu Hause mitfeiern und kräftig spenden!

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