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Anthrax

Konzerte - Rock & Pop
Batschkapp Frankfurter Kulturzentrum e.V.
Event-Termine:
Wo:
Batschkapp Frankfurter Kulturzentrum e.V.
Gwinnerstr. 5
60388 Frankfurt am Main

Sie gehören seit Anfang der Achtziger zu den innovativsten Bands der Szene, Anthrax sind vielleicht sogar Pioniere und Vorreiter in einem Genre, das sonst eher gerade Grenzen kennt. Wer in Bermuda-Shorts auf die Bühne gehen kann, ohne sich damit lächerlich zu machen, hat vieles richtig gemacht. Anthrax kämpften quasi schon für die Befreiung von Klischees, als es sie noch gar nicht gab.


Die Band riss mit ihrem Crossover-Gedanken Barrieren ab, von der zu der Zeit niemand wusste, dass sie überhaupt bestanden. In den 80ern gehörten die fünf New Yorker Charlie Benante (dr), Scott Ian (g), Frank Bello (b), Dan Spitz (g) und Joey Belladonna (v) zusammen mit Metallica, Slayer und Megadeth zu den sogenannten „Big Four“, den Erfindern des Thrash Metals. In den 90ern hatten sie das Glück, zu den wenigen Überlebenden der Heavy-Metal-Apocalypse, die durch den Grunge-Hype ausgelöst wurde, zu gehören.


Der Lohn: Anthrax haben bis dato mehr als 10 Millionen Platten weltweit verkauft, waren für drei Grammy Awards nominiert (2012, 2013, 2014), überquerten den Globus bei mehr als fünfzig Touren in 32 Ländern auf fünf Kontinenten, veröffentlichten elf Studioalben und haben einen unauslöschlichen Eindruck in der Musikindustrie hinterlassen.


Auf dem ersten Album „Fistful Of Metal“ (1984, noch mit Sänger Neil Turbin und Bassist Danny Lilker) wirkt der Stil eher uneinheitlich, das zweite Album „Spreading The Disease“ (1985, das erste mit Joey Belladonna und Frank Bello) ist ein nahezu reines Thrash-Album.

 

Mit den folgenden Alben „Among The Living“ (1987), „State Of Euphoria“ (1988) und „Persistence Of Time“ (1990) gelingen ihnen Klassiker des Thrash Metal, 1991 brechen sie Barrieren auf, mischen durch die Zusammenarbeit mit Public Enemy Rap und Metal („Bring The Noise“). Auch nach dem Sängerwechsel von Joey Belladonna zu John Bush (Armored Saint) 1992 entwickeln sie ihren Stil weiter: „Sound Of White Noise“ (1993) gehört zu den innovativsten Metal-Alben aller Zeiten. Mit „Stomp 442“ (1995) geht der Trend weiter Richtung Metal, auf „Volume 8: The Threat Is Real“ (1998) versuchen sie es auch mit Akustikgitarren. Auf „We’ve Come For You All“ (2003) ersetzt Rob Caggiano (seit 2013 bei Volbeat) den Original-Gitarristen Dan Spitz.


Mit den „Big Four“-Konzerten 2010 setzen sie sich genauso ein Denkmal wie mit den Live-Shows 2016/17, auf denen sie das „Among The Living“-Album komplett spielen. Seitdem touren sie regelmäßig durch die Welt; gerade in Deutschland haben sie durch die Shows mit Slayer auf deren Abschiedstour 2018 weitere Fans hinzugewinnen können.

Anthrax
November 2019
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