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Plush - DVD

Plush - DVD

USA 2013 - mit Emily Browning, Xavier Samuel, Cam Gigandet, Dawn Olivieri, Thomas Dekker u.a

Filminfo

Originaltitel:Plush
Genre:Thriller, Drama
Regie:Catherine Hardwicke
Verkaufsstart:20.02.2014
Produktionsland:USA 2013
Laufzeit:ca. 100 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Musikvideo, Outtakes, Trailer
Regionalcode:2
Label:Koch Media
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Amazon Link : Plush - DVD

Inhalt: Hayley (Emily Browning) und ihr Bruder waren ein unschlagbares Team. Eng verbunden durch ihre Liebe zur Musik schufen sie gemeinsam Songs, mit denen ihre Band Plush zu einem echten Geheimtipp wurde. Das zweite Album der Band scheint nun der ganz große Hit zu werden. Doch Hayley kann sich über diesen Erfolg nicht freuen. Denn ihr Bruder ist gerade erst an einer Überdosis gestorben. Hayley gibt sich dafür die Schuld, glaubt sie doch, dass sie ihre ganz besondere Bindung durch ihre sehr frühe Heirat mit dem Journalisten Carter (Cam Gigandet) und die Geburt ihres gemeinsamen Kindes zerstört und ihren Bruder so zu den Drogen getrieben hat. Der neue Gitarrist Enzo (Xavier Samuel) soll die Lücke, die Hayleys Bruder hinterlassen hat, zumindest musikalisch wieder fülle. Während die Sängerin dem Ersatz zunächst skeptisch gegenüber steht, findet sie in Enzo schon bald einen unerwarteten Freund, der ihr in dieser schweren Zeit Halt und neue Kreativität gibt. Die junge Mutter lässt sich auf eine gefährliche Affäre ein, wobei sie nicht ahnt, dass sie damit weitaus mehr aufs Spiel setzt, als nur ihre Ehe…

Nachdem sie mit dem ersten "Twilight"-Film und der Rotkäppchen-Variante "Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond" zwei eher weichgespülte Teenie-Fantasyfilme mit hoher Massentauglichkeit inszeniert hat, kehrt Catherine Hardwicke mit "Plush" zumindest stilistisch wieder zu ihren Wurzeln zurück. Das mit etwas Erotik gewürzte Thriller-Drama erinnert rein optisch sehr viel deutlicher an "Dreizehn" oder "Dogtown Boys", als an die funkelnde Vampirwelt von "Twilight". Allerdings wirkt dieses Abwenden von der Hochglanz-Optik ihrer letzten beiden Filme hier längst nicht mehr so authentisch wie zu Beginn ihrer Regielaufbahn. Vielmehr gibt sich "Plush" gerade zu Beginn derart bemüht unangepasst, dass dies nicht interessant oder einnehmend, sondern einfach nur sperrig und anstrengend wirkt.

Die Geschichte selbst hat Potential. Emily Browning gibt sehr gut die gepeinigte Künstlerseele, die in Enzo einen Seelenverwandten gefunden zu haben scheint, der ihre tiefen Wunden mit seiner ganz speziellen Art, aber auch mit seinem Körper heilen könnte. Wie sie durch diese Freundschaft, die zu einer leidenschaftlichen Affäre ausartet, immer mehr die Kontrolle über ihr Leben verliert, hätte mit einem etwas besseren Drehbuch wirklich mitreißend und spannend werden können. Die Chance hat Hardwicke leider über weite Teile ihres Films verspielt. Das wäre weniger schlimm, wenn "Plush" durch und durch schlecht wäre. Doch das ist der Film eben nicht. Er hat einige wirklich starke Momente und offenbart immer wieder gutes Potential.

Wenn Hardwicke dieses intensiver genutzt hätte, anstatt sich zu verkrampft auf die stilistische Abkehr vom Blockbuster-Kino zu konzentrieren, hätte ihr ein äußerst sehenswerter Trip in die selbstzerstörerische Welt von Sex, Drugs & Rock`n`Roll gelingen können. So aber ist "Plush" nur eine etwas angestrengte und anstrengende Dreiecksgeschichte mit leichten Thriller-Elementen geworden, bei der nur die Darsteller, der Soundtrack von Nick Launay von "Arcade Fire" und eine Handvoll gelungener Spannungsmomente dem Film gerade noch ein "sehenswert" bescheren.

Bild + Ton: Die Bildqualität der DVD unterstreicht den ganz besonderen visuellen Stil des Films. Schwarzwerte und Kontraste sind ordentlich abgestimmt, die Farbmischung ist äußerst stimmig und auch die Gesamtschärfe hinterlässt einen positiven Gesamteindruck – auch wenn es in den vielen dunkleren Szenen hier und da kleinere Schwächen wie minimales Bildrauschen und kleine Unschärfen zu entdecken gibt. Beim Sound sind die Dialoge und die Musik von Plush tonangebend. Während die Stimmen eher frontal abgemischt sind, kommen aber auch die Surround-Kanäle immer wieder zum Einsatz, wodurch ein recht dynamisches Klangbild entsteht. Gut!

Extras: Als Bonus gibt es lediglich Musikvideos der fiktiven Band Plush, einige kurze Outtakes (ca. 2 Min.), sowie den Trailer zum Film. Hintergrundinformationen zu den Dreharbeiten bekommt man hier leider nicht geboten.

Fazit: Mit "Plush" wendet sich "Twilight"-Regisseurin Catherine Hardwicke vom Hochglanz-Mainstreamkino ab und versucht, wieder zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Doch mit dem gefeierten Teenager-Drama "Dreizehn" kann dieser Thriller trotz einiger guter Momente nicht ganz mithalten. Denn auch wenn sich die visuelle Umsetzung mehr am Independent-Kino orientiert, so schleichen sich doch dramaturgisch immer wieder jene Schwächen ein, an denen schon "Twilight" und "Red Riding Hood" gekrankt haben. Dennoch hat der Film ordentliche Darsteller und ein paar gelungene Spannungsmomente zu bieten, die am Ende gerade noch für ein "Empfehlenswert" reichen.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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