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Jetzt wird Frankfurt doch noch Hauptstadt oder: Wo Frauen zu finden sind

15.05.2015 | 09:59 Uhr | Frankfurt
Jetzt wird Frankfurt doch noch Hauptstadt oder: Wo Frauen zu finden sind
Jetzt wird Frankfurt doch noch Hauptstadt oder: Wo Frauen zu finden sind

Die Frauen sind überall in der Stadt: und typisch Frankfurt, kommen sie aus allen Herren Ländern. Das Besondere daran - sie machen Kunst sowie Musik und das sehr erfolgreich auf dem  „Women of the World Festival“. Ulrike Folkerts, Tatortfans sicher bestens bekannt, war in der vergangenen Woche mit einer Lesung dabei, die holländische Jazzsängerin Caro Emerald rockte zum Auftakt des Festivals am Mittwochabend die Alte Oper und schenkte den begeisterten Fans am Ende des Konzerts noch den Riesenhit  „ A Night like This“.

Seit 2012 unterhalten die Organisatoren bereits zum vierten Mal die Frankfurter/innen; und haben noch viel vor wie Bernd Hoffmann - vom Bad Homburger Poesiefestival - gestern Abend bei der Begrüßung in der Alten Oper neben der Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg ankündigte. Das Festival soll zu einem Innenstadterlebnis werden und hat den Anspruch, den Reiz von Deutschlands kosmopolitischster Stadt mit der Schönheit der weiblichen Musik zu verknüpfen. Eine Zukunftsidee enthüllte Bernd Hoffmann auch: Eine Art „Berlinale“ schwebe ihm vor, aber nicht nur mit Musik, sondern auch  mit Mode und Kunst, Frankfurt solle zur „Hauptstadt der Frauen“ werden.

Ich bin mir sicher, dass unsere Mainstadt dafür der goldrichtige Ort wäre. Mit so tollen Frauen wie der Schauspielerin Hannelore Elsner oder  der Schriftstellerin Eva Demski, deren Buch „Frankfurt ist anders“ ich gerade lese. Sehr nachvollziehbar ihr genervtes Augenrollen, wenn sie Frankfurt als ihren Wohnort enthüllt und von Münchnern mitleidig angeblickt wird.

Und da wäre noch? Die leider verstorbene Pyschoanalytikerin Margarethe Mitscherlich, die bis ins hohe Alter in ihrer Wohnung im Westend praktizierte. Oder die Künstlerin Hanna Becker vom Rath. Noch nie gehört? Dann wird es höchste Zeit, sich das expressionistische „Blaue Haus“ der Gründerin des Frankfurter Kunstkabinettes in Hofheim mal anzuschauen, das zu ihren Lebenszeiten ein beliebter Künstlertreffpunkt war. Künstlertreff Frankfurt also, gestern, heute und wenn es nach den Wünschen der Festivalveranstalter geht, dann auch morgen!

Kunst, Frauen und Poesie:

1) Poesiefestival

www.bad-homburger-poesie-und-literaturfestival.com

2) Blaues Haus:

www.hofheim.de/tourismus/Sehenswertes_in_Hofheim/Blaues_Haus/index.php

3) „Ich war ein Dirndl“

www.ichwareindirndl.de/impressum.html

Die Politologin Jutta Heeg und ihr einfallsreicher Modeladen in der Brückenstraße in Sachsenhausen.

Sabina Brauner ist auf twitter @WentoManderly und FB.

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