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SchauLust – im Frankfurter Bahnhofsviertel Henrich Editionen

SchauLust – im Frankfurter Bahnhofsviertel

von: Ulrich Mattner

erschienen: Henrich Editionen

am 01.08.2019

www.henrich.de/de/henrich-editionen/

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Viel wurde schon über das Bahnhofsviertel geschrieben. Über die Vielseitigkeit, die es in diesem Schmelztiegel zu beobachten gibt. Über die spannende Geschichte des Viertels, über die Künstlerszene ebenso wie über die vielen traurigen Schicksale, denen man hier Tag für Tag begegnet. Nicht nur in diesem schwierigen, von der Corona-Pandemie bestimmten Jahr ist das Frankfurter Bahnhofsviertel kein wirklich idyllischer Ort. Aber es ist ein Teil von Frankfurt, den man mit all seinen Facetten schätzen und lieben kann – wenn man ihn richtig kennt. Einer, der das auf jeden Fall macht, ist der Autor und Fotograf Ulrich Mattner. Er hat ein Buch über das Bahnhofsviertel geschrieben, bietet verschiedene Stadtführungen durch den Kietz an und lebt hier. Seit vielen Jahren dokumentiert er das Leben und die Leute in seinem Viertel. 

Mattner kennt die Menschen hier – die Bordellbetreiber ebenso wie die Investmentbanker, die Künstler ebenso wie die Barbesitzer. Er schreibt nicht nur über sie, sondern redet auch mit ihnen. Er ist ein Teil dieses Viertels, das er nun eindrucksvoll in "SchauLust – im Frankfurter Bahnhofsviertel" porträtiert hat, Auf 114 Seiten fängt Mattner die Widersprüchlichkeiten des Viertels perfekt ein. Seine Fotos sind roh und authentisch, mal schillernd bunt, mal grau und dreckig. Mal zeigen sie Momentaufnahmen, mal werden Menschen aus dem Viertel porträtiert. Der Abriss der legendären PIK DAME ist hier ebenso festgehalten, wie das gemeinschaftliche Fastenbrechen auf der Elbestraße oder die alljährliche Bahnhofsviertelnacht. 

Nur wenige kurze, dabei aber sehr prägnante Texte begleiten die Bilder. Ganz klar. Ulrich Mattner lässt die Fotos die Geschichten aus dem Alltag im Bahnhofsviertel erzählen. Und genau das macht "SchauLust – im Frankfurter Bahnhofsviertel" zu einem sehr faszinierenden und empfehlenswerten Buch. Ein Buch, das auch einen Blick in vergangene Tage bietet, als hier noch der legendäre Musikladen "Cream Music" oder "Mama Afrikas" Waschsalon beheimatet waren. Ganz klar: Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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