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Die Frankfurter Börse - Wo sich Bulle und Bär gute Nacht sagen

Die Frankfurter Börse - Wo sich Bulle und Bär gute Nacht sagen

Kategorie: Sehenswürdigkeiten
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Neues Besucherzentrum der Börse

Das historische Börsen-Gebäude in der Frankfurter Innenstadt, in dem sich der bekannte Börsensaal befindet, präsentiert sich im neuen Look. Herzstück des Ausbaus ist das Besucherzentrum, mit dem die Börse lebendiger, schicker und greifbarer geworden ist – eine attraktive Anlaufstelle für die Themen Börse und Aktienkultur.

Seit dem 1. Juli 2022 bietet das neue Besucherzentrum nun eine Ausstellung zu allen wichtigen Aspekten der Börse.
Sie werden die Börsenwelt selbstständig erkunden oder sich führen lassen können. 

  • So läuft der Handel: Ablauf eines Wertpapiergeschäfts 
  • Einfach ausprobieren: Simulieren Sie Aktienkauf und -verkauf.  
  • Testen Sie Ihr Börsenwissen mit dem Quiz „Wer wird Aktionär?“.
  • Schlüpfen Sie in die Rolle eines Händlers der 1980er Jahre – mit historischer Maklerschranke und Händlerbüro. 
  • uvm.
     

Kostenlos Besuch buchen

> HIER können Sie einen freien Termin auswählen.
Ihren Termin buchen Sie dann einfach per E-Mail an visitors.center@deutsche-boerse.com

 

Die Geschichte der Börse

Der Begriff "Börse" stammt aus dem 15. Jahrhundert aus dem belgischen Brügge und leitet sich vom lateinischen "bursa" für Tasche, Geldbörse ab. Die Wurzeln der Frankfurter Wertpapierbörse gehen zurück auf das von Kaiser Ludwig dem Deutschen Mitte des 9. Jhs. verliehene Vorrecht, eine jährliche Herbstmesse abhalten zu dürfen. Frankfurt war zu Beginn des 16. Jhs. sehr wohlhabend geworden und konnte sich als Zentrum des Großhandels und Bankgeschäfts etablieren. Um dem Mißstand des, durch die vielen Fürsten-, Herzogs- und Königstümer bedingten, unüberschaubaren Geldwesen zu begegnen, fanden sich im Jahre 1585 Messekaufleute zusammen und legten einheitliche Wechselkurse fest: Die Geburtsstunde der Frankfurter Wertpapierbörse. Bereits im 18. Jh. war der Handel mit Schuldverschreibungen in Deutschland interessant. 1820 wurden erstmals dividendenberechtigte Wertpapiere der österreichischen Nationalbank an der Börse gehandelt. Nach der Börsenreform 1935 wuchs die Stellung der Frankfurter Börse immer mehr an. Der endgültige Durchbruch kam mit dem Ende des zweiten Weltkrieges und der Teilung Berlins. Von nun an zog es die nationalen und internationalen Investoren an den Main.

Seiner 43 Meter hohen Kuppel wegen wird das 1874-79 errichtete Domizil der Börse am Börsenplatz in der Frankfurter Innenstadt auch «Kapitalistendom» genannt.

Vor dem Gebäude stehen die Symboltiere der Börsianer: Bulle (für Hausse) und Bär (für Baisse).

Der Bulle ist mit seinen nach oben gerichtetem Kopf ein Symbol für steigende Kurse an der Börse. Hat er das Sagen, können sich Börsianer über eine Hausse freuen.

Im Gegenzug steht der Bär für sinkende Kurse: Eine Baisse regiert.

Frankfurt ist heute Deutschlands führender Börsenplatz.

Mit einem Gesamtumsatz von rund 5.200 Mrd. Euro (2000) festigte die Deutsche Börse AG ihre Position als weltweit drittgrößter - hinter der New York Stock Exchange und dem Nasdaq - börsenmäßig organisierter Umschlagplatz für Wertpapiere.

Als erster großer internationaler Marktplatzbetreiber ist die Deutsche Börse AG Anfang 2001 selbst an die Börse gegangen.

Im Zuge der weltweiten Globalisierung und des, an Bedeutung gewinnenden Handels im Internet (Kleinanleger), wird zunehmend der Aktienhandel über das Computersystem Xetra abgewickelt werden.

Als wesentliche Vorteile des Computerhandels gelten perfekte Abwicklung, kurze Reaktionszeiten, flexible Märkte und die Internationalisierung des Handels.

Nach 426 Jahren endete in der "Alten Börse" der klassische Parketthandel. Seit 23. Mai 2011 wird der gesamte Handel an der Frankfurter Börse über das elektronische System Xetra gesteuert.

Die Zentrale mit Verwaltung und dem Computerhandel Xetra zog Mitte 2000 nach Frankfurt-Hausen um.

Um Gewerbesteuer zu sparen zog die Deutsche Börse im November 2010 mit rund 1.600 Mitarbeitern in das benachbarte "Steuerparadies" Eschborn um.

In Frankfurt-Hausen verblieb lediglich das Rechenzentrum sowie die Verwahrstelle für Wertpapiere.

Obwohl die Börse somit kaum noch Mitarbeiter in Frankfurt beschäftigt, bleibt die Mainmetropole der offizielle Sitz der Deutschen Börse.

Kontakt:
Telefon: +49-(0) 69-211-11515
E-Mail: visitors.center@deutsche-boerse.com

Weiter Infos unter: www.deutsche-boerse.com

Adresse:
Deutsche Börse AG, Neue Börsenstraße 1, 60487 Frankfurt am Main

Text von: Frankfurt-Tipp.de

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