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FRANKFURT GEHT AUS! 2016 – Der Genuss-Guide für die Mainmetropole Dirk Ostermeier
Dirk Ostermeier

FRANKFURT GEHT AUS! 2016 – Der Genuss-Guide für die Mainmetropole

Kategorie: Weitere
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Am Freitag, den 10. Juli, erscheint die 27. Edition des großen Frankfurter Restaurantführers FRANKFURT GEHT AUS! mit einer Druckauflage von 55.000 Exemplaren. Die Tester haben auch in diesem Jahr wieder Hunderte Frankfurter Restaurants auf Topf und Teller geprüft. Nur die besten Lokale kommen auch ins Heft, übersichtlich rubriziert in Top-Listen für jeden Anlass und Geldbeutel. Und natürlich hat die Redaktion auch wieder einige Restaurants gefunden, um die man besser einen großen Bogen macht – seien Sie gespannt auf „Die Flops“ des Jahres!

Die App

Ebenfalls am 10. Juli stehen die neuen Top-Listen und Kritiken auch für die Nutzer der FRANKFURT GEHT AUS!-App zur Verfügung. Wer die App schon hat, muss sie nur starten – das neue Heft lädt automatisch. Wer sie noch nicht hat, wird in Apples App-Store oder im Google Play Android Store fündig. Achtung: Käufer der neuen Ausgabe sparen über 70 Prozent beim App-Kauf und zahlen nur 1,59 € statt 4,99 €, wenn sie den Gutscheincode im Heft nutzen.

Die redaktionellen Highlights

Sich ab und zu fleischlos zu ernähren liegt voll im Trend – aber im Sternerestaurant? In Frankfurt ist das in gleich mehreren Gourmettempeln möglich, womit die Top-Köche der Stadt neue Wege beschreiten, denn die Zubereitung fleischloser Gerichte spielt in der Kochausbildung kaum eine Rolle. Ein rein veganes Menü ist somit das Produkt monatelangen Erforschens und Ausprobierens. Welche Schwierigkeiten der Koch dabei meistern und warum ein Menü aus Gemüse und Früchten annähernd so viel kosten muss wie jenes mit Rinderfilet, Kaisergranat und Foie Gras – diese Fragen werden in der Titelgeschichte beantwortet. Henriette Nebling hat vier Frankfurter Top-Köche interviewt, die sich mit vegetarischer und veganer Gourmetküche beschäftigen und damit eine Grüne Revolution in der Stadt angestoßen haben.

Autogrammjäger aufgepasst! Auch Frankfurter Persönlichkeiten wie Moderatorin Bärbel Schäfer oder der Sänger Chima gehen gern in der Mainmetropole essen und verraten exklusiv in FRANKFURT GEHT AUS!, welche ihre Lieblings-Restaurants sind und welches Gericht man dort keinesfalls verpassen sollte.

Außerdem im Heft: Die Redaktion wirft einen Blick hinter die Kulissen der Genussakademie und spricht mit den Machern, natürlich dürfen auch die spannendsten Event-Locations für private Feierlichkeiten nicht fehlen, und wie immer stellen die Frankfurter Stadtevents ihre neuesten kulinarischen Führungen vor. Als besondere Zugabe erhalten alle Käufer von FRANKFURT GEHT AUS! in gewohnter Manier die neue Ausgabe des GENUSS-MAGAZINS als Heft im Heft.

Die Restaurants

Jeden Samstag wird der neue Markt im Hof in Sachsenhausen zum Treffpunkt für urbane Genießer, die sich hier anstellen, um einen Imbiss auf die Hand zu ergattern, und bei Frankfurts erstem großen Food Truck Festival an der Jahrhunderthalle waren schon zum Starttermin über 15.000 Besucher dabei. Wir diagnostizieren: Frankfurt ist im Street-Food- Fieber und FRANKFURT GEHT AUS! ist ganz vorne mit dabei, um dem Leser die spannenden neuen Anbieter auf diesem Sektor vorzustellen, die jeden Tag beweisen, dass schnelles Essen weder ungesund und fettig noch mit Bergen von Müll verbunden sein muss, sondern sogar richtig raffiniert sein kann. Ob Pastrami-Sandwich-Burger in allen Variationen, deftig belegte Waffeln oder Burritos & Co. – um die ganze Bandbreite dieser Bewegung zu präsentieren, finden die Leser in dem Restaurantführer ihrer Wahl jetzt noch mehr Pizzerien, noch mehr Cafés, noch mehr Vertreter der Rubrik Snack & Weck und außerdem eine brandneue Top 5 mit den besten Food Trucks der Stadt.

Wer nach wie vor lieber im Sitzen speist und auch auf ein weißes Tischtuch nicht verzichten möchte, wird natürlich ebenfalls fündig, denn wie immer ist das komplette Spektrum der Frankfurter Gastronomielandschaft vertreten – von den exklusiven Gourmet-Tempeln über exotische Geheimtipps bis hin zu brodelnden Szene-Bars, die man nur findet, wenn man ganz genau weiß, wo man klingeln muss. Jeder Geschmack und jeder Geldbeutel wird dabei in den verschiedenen Top-Listen berücksichtigt.

Ganz nebenbei knackt FRANKFURT GEHT AUS! damit seinen eigenen Rekord und präsentiert erstmals über 300 Restaurants – gut essen gehen war noch nie so einfach!  Für die Tester gelten dabei natürlich strenge Regeln: Alle Restaurants wurden anonym getestet, alle Rechnungen von den Testern selbst bezahlt. Die Auswahl und Bewertung der Restaurants durch die Redaktion erfolgte ausschließlich aufgrund ihrer Qualität, und im Falle eines Flops wurden die schlechten Küchenleistungen durch die Besuche mehrerer unterschiedlicher Tester an verschiedenen Tagen bestätigt.

Besonders spannend ist jedes Jahr aufs Neue die Frage, wer den Titel als bester Koch der Stadt für sich beanspruchen kann. Kenner dürften es schon geahnt haben: Nachdem Zwei-Sterne-Koch Matthias Schmidt die Villa Merton verlassen hat, wird der Wettstreit als Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Küchenmeistern ausgetragen, die für das gleiche Unternehmen arbeiten – die Tiger & Palmen GmbH, die sowohl das Lafleur im Palmengarten als auch den Tigerpalast in der Innenstadt betreibt. In diesem Jahr ist der Tiger & Palmen GmbH mit der Verpflichtung von Christoph Rainer wieder ein echter Coup gelungen. Der sympathische Koch, der zuvor in der Villa Rothschild zwei Sterne erkochte, steht nun im Tigerrestaurant am Herd und konnte auf Anhieb überzeugen. Andreas Krolik, der Meister der präzisen Aromen-Balance, zog indes vom Tigerpalast in den Palmengarten ins Restaurant Lafleur, das zu schönsten Lokalitäten der Stadt gehört und seine Arbeit und Kreativität zu beflügeln scheint – womit er sich einen hauchdünnen Vorsprung vor Christoph Rainer erkocht und damit den 1. Platz für das Lafleur verdient hat!

Auf Platz 3 findet sich wiederum ein alter Bekannter, der sich manchmal den Vorwurf anhören muss, nicht ganz so innovativ wie seine Konkurrenten zu sein. Doch die klassische französische Bistro-Küche hat viele Vorzüge und keiner setzt sie so konsequent und meisterhaft um wie Valery Mathis am Herd von Ernos Bistro. Der Tester bescheinigt ihm gar, auf dem besten Weg zu sein, ein neuer Fernand Point zu werden, einer der großen Sterneköche des letzten Jahrhunderts.

Auch auf Platz 4 und 5 liefern sich erneut zwei Kollegen einen Wettstreit: Sowohl das Weinsinn auf der Fürstenbergerstraße als auch das neue Gustav auf dem Reuterweg werden vom Ehepaar Scheiber betrieben und beide Lokale stehen für moderne Bistronomic-Küche, also schnörkellosen Genuss zu angemessenen Preisen. Während Jochim Busch im Gustav dabei die Nova-Regio-Küche in Frankfurt wiederaufleben lässt, die konsequent auf Produkte der Region setzt, schöpft André Rickert im Weinsinn aus dem Vollen – und entscheidet in diesem Jahr mit seinem Plus an Erfahrung das Rennen für sich.

Auf den Plätzen 6 bis 10: das Restaurant Francais mit Patrick Bittner, das Restaurant Villa Merton, jetzt unter der Ägide von André Großfeld, das Seven Swans, wo der neue Koch Jan Hoffmann sehr erfolgreich in die Fußstapfen von Kimberley Unser getreten ist, das Goldman mit Thomas Haus und zu guter Letzt das Restaurant Emma Metzler – nach einem etwas holprigen Start im vergangenen Jahr haben Küchenchef Hannes Ceglarz und sein Team nun definitiv ihre Form gefunden.

Die Flops

Die Tester von FRANKFURT GEHT AUS! haben aber auch in diesem Jahr nicht nur gute Erfahrungen gemacht. Die schlimmsten davon – durch mehrmalige Besuche bestätigt –, finden sich wie immer auf der Flop-Liste.

Ein Flop, wie er im Buche steht, ist etwa der Asia Spezial Imbiss auf der Friedberger Landstraße. Wer hier angesichts von schmutzverkrustetem Boden und einem undefinierbaren Mief in der Luft nicht die Flucht ergreift, wird mit öliger Suppe, pappsüßem Curry und muffig schmeckenden gebratenen Nudeln bestraft.

Regelrecht schockiert waren die Tester auch von den Zuständen im iKoi auf der Hanauer Landstraße: Im Gastraum stehen Berge von schmutzigem Geschirr in Wannen herum, während das Sushi teilweise ohne schützenden Deckel Runde um Runde auf dem Laufband dreht. Wer dann per fettverschmiertem Tablet-PC seine Order aufgegeben hat, kann sich zum Beispiel auf tranigen Lachs mit Gräten freuen.

Besonders bitter ist der Absturz des Sushimoto – ein Restaurant, das die Redaktion fast 25 Jahre lang als einen der Top-Japaner des Jahres empfohlen hat. Doch diese Zeiten sind nun vorbei: Hier gibt es zerschlissene Speisekarten und Papierservietten wie im Schnellrestaurant. Beim Essen ist nicht alles schlecht, aber wenn, dann richtig: zum Beispiel matschige, geschmacksneutrale gegrillte Aubergine, alt schmeckende Katsuobushi-Flocken, pampiger Aal und Lachs als ein faseriges Stück trockener Fisch mit viel Bauchlappen und Silberhaut dran. Das Ganze zu horrenden Preisen.

Keine Freude hatten die Tester auch im Restaurant La Tagliatella im Shoppingzentrum Skyline Plaza, das mit jeder Menge Italo-Kitsch eingerichtet wurde. Das Carpaccio ist bis auf den Parmesan obendrauf völlig geschmacklos und das dazu gereichte Brot ein aufgeblasener Fladen und von Pizzabrot so weit entfernt wie Frankfurt vom Mittelmeer.  

Eine Eiszeit ist bei Eis Milano auf der Schweizer Straße ausgebrochen: Die unmotivierten Mitarbeiter legen einen unfreundlichen Kasernenton an den Tag und die Becher sind nur noch aus Plastik, aber das alles wäre vielleicht noch verschmerzbar, wären da nicht mit langen gefrorenen Eisstücken gespicktes Eis und Fruchtsaft im Joghurtbecher gewesen, der sich offenbar aufgrund der hohen Temperaturen in den Zustand eines Sausers gewandelt hatte und dementsprechend auf der Zunge bitzelte.

Von der Gastronomie auf der Zeil ist man ja einiges gewohnt, aber das Indian Kitchen an der Konstablerwache bringt auch gestandene Tester aus der Fassung: Künstlich schmeckende Minzsauce ist hier Geschmacksträger für so einiges, darunter labbrige Pakoras und Samosas mit viel zu dickem Teig, der gleichzeitig zu hell und deutlich zu kross ist. Was das Chicken Vindaloo mit indischer Küche zu tun hat, erschließt sich hier auch nicht – exotische Gewürze und Schärfe sucht man vergebens.

Chinesisch-mongolisches Büffet zu günstigen Preisen wird im Shangrila in der Zoopassage geboten. Aber verkochtes, matschiges Gemüse in der Frühlingsrolle, trockene Garnelen im fettigen Teig-Mantel und saure Suppe im Teller? Darauf kann man gut verzichten. Genau wie auf das Sushi – riecht wie Hafenbecken, fühlt sich an wie Knorpel. Apropos: Auch im pakistanischen Imbiss Rizwan da Dhaba scheut man sich nicht, den Gästen kaum essbares Fleisch vorzusetzen. Dazu gibt’s Naan aus schmierigen Brotkörben.  

Zu guter Letzt haben die Tester festgestellt, dass man für schlechtes Essen noch nicht einmal mehr das Haus verlassen muss. Der Lieferservice Quickie bringt es bis an die Haustür. Hier treffen labbrige Pommes auf ausgedörrtes, dunkelbraunes, fettdurchzogenes Fleisch und verkochte Rigatoni auf extrem sahnelastige Gorgonzola-Sauce. Den Vogel ab schießt aber der Salat „California“, der hauptsächlich aus Weißkraut und bleichem Eisbergsalat besteht. Für einige Farbtupfer sorgen schwitzige Tomatenspalten und eine (!) Gurkenscheibe. Die dazu gelieferte Ente ist kalt und lässt sich kaum mit der Gabel aufspießen, so gummiartig ist die Konsistenz.

Alles in allem wieder ein rundes Heft für nur 5,80 €, das übersichtlich von A-Z, von Top bis Flop für die nächsten 12 Monate einen sicheren und vor allem genussvollen Restaurantbesuch garantiert!

 

FOTO: Abgebildete Köche von links nach rechts:

  • Laube Liebe Hoffnung // Peter Krauß mit Souschef Philipp Bogenschütz // 1. Platz "Essen mit Kindern"
  • Stanley Diamond - La Buvette // Alexander Nixdorf  // 2. Platz "Die spannendsten Neueröffnungen"
  • Lafleur // Andreas Krolik // 1. Platz "Frankfurt exklusiv" & 1. Platz "Frankreich Haute Cuisine" & 1. Platz Business Lunch ab 30 €"
  • SchauMahl // Björn Andreas  // 1. Platz "Feine Küche"
  • Ristorante Carmelo Greco // Carmelo Greco // 1. Platz "Italian Fine Dining"
  • Gustav // Jochim Busch // 1. Platz "Die spannendsten Neueröffnungen" & 5. Platz "Frankfurt exklusiv"
  • Tiger-Gourmetrestaurant // Christoph Rainer mit Moritz Schneider // 2. Platz "Frankfurt exklusiv" & 2. Platz "Frankreich Haute Cuisine"

Text von: Frankfurt geht aus

Hochheimer Weinfest ab Freitag den 10. Juli
48. Flörsheimer Sommerfest vom 17.07. - 19.07.2015

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