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30 Minuten oder weniger

30 Minuten oder weniger

USA 2011 - mit Jesse Eisenberg, Danny McBride, Aziz Ansari, Nick Swardson, Fred Ward ...

Filminfo

Originaltitel:30 Minutes or less
Genre:Komödie, Action
Regie:Ruben Fleischer
Kinostart:24.11.2011
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 83 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.30-minuten-oder-weniger.de
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Nach seiner gefeierten Horror-Komödie "Zombieland" hat sich Regisseur Ruben Fleischer erneut mit seinem Hauptdarsteller Jesse Eisenberg ("The Social Network") zusammen getan, um den Zuschauern wiederum einen Kinospaß der etwas derberen Sorte zu bieten. Doch anders als bei "Zombieland" sorgen bei "30 Minuten oder weniger" nicht Untote oder blutige Effekte für die derbe Note, sondern eher die zotigen Dialoge. Und die dürften wahrlich nicht Jedermanns Sache sein.

In der Action-Komödie spielt Eisenberg den Pizza-Lieferanten Nick, der sich mit dem eher eintönigen Alltag in seiner kleinen Heimatstadt abgefunden hat. Während sein bester Freund Chet (Aziz Ansari) als Lehrer etwas Verantwortungsbewusstsein zeigt, weigert sich Nick bislang standhaft, erwachsen zu werden. Doch sein Leben wird abrupt auf den Kopf gestellt, als er von den zwei Möchtegern-Kriminellen Dwayne und Travis (Danny McBride und Nick Swardson) entführt und betäubt wird. Als Nick wieder erwacht, ist ihm eine Sprengstoffweste umgelegt, die bei dem kleinsten Versuch, sie abzulegen, in die Luft gehen wird. Nun bleiben ihm nur wenige Stunden Zeit, um für seine beiden Entführer eine Bank zu überfallen. Nur wenn er ihnen genügend Geld bringt, damit sie davon einen Auftragskiller bezahlen können, der Dwaynes schwerreichen Vater umbringen soll, wird die Bombe wieder entschärft. Mit Chets Hilfe will sich Nick dieser schweren und lebensgefährlichen Aufgabe stellen. Doch dabei stolpert das Duo von einem Missgeschick ins Nächste...

Die Idee von "30 Minuten oder weniger" birgt an sich sehr viel komödiantisches Potential in sich. Mit dem perfekt besetzten Jesse Eisenberg und einigen sehr netten visuellen Einfällen kommt die Komödie in einigen Momenten sehr nah an die Qualität von "Zombieland" heran. Besonders der Banküberfall, aber auch das Auftauchen von Michael Pena als besonders humorloser Auftragskiller sorgt für etliche richtig gute Lacher. Zudem ist auch die Freundschaft zwischen Nick und Chet sehr schön gezeichnet. Gerade zu Beginn geraten die Beiden in einen Streit, der für den Zuschauer eine wahre Lachsalve bereithält.

Doch in manchen Momenten schießt Fleischer einfach übers Ziel hinaus. Zu sehr scheint er sich auf die zotigen Wortwitze seiner Figuren zu verlassen, anstatt mehr von der durchaus vorhandenen Situationskomik einzusetzen. Besonders Dwayne und Travis scheinen sich nur in Form von Kraftausdrücken unterhalten zu können, was zu Beginn noch sehr amüsant ist, auf die Dauer aber einfach ermüdet. Nach dem zwanzigsten Penis-Sex-Masturbations-Brüste-Witz ist die Luft einfach raus. Zwar sorgen auch diese Charaktere für einige sehr lustige Momente. Doch zu sehr wird ihr Potential von den mitunter sehr flachen Zoten unterdrückt, was den Spaß an der Komödie ein wenig schmälert.

So kommt "30 Minuten oder weniger" zwar nicht ganz an die Originalität und den Witz von "Zombieland" heran. Dennoch ist der Film ein guter Beweis dafür, dass Ruben Fleischer durchaus ein Händchen dafür hat, mit makabrem Humor versetzte Action und derben Witz zu einem vergnüglichen Ganzen zu vermischen und dass es einfach sehr viel Spaß macht, Jesse Eisenberg zuzusehen, ganz gleich, ob er etwas anspruchsvollere Rollen spielt oder in leichteren Komödien wie dieser agiert. Wer Komödien wie "Ananas Express" oder "Tropic Thunder" mochte, der wird mit Sicherheit auch hier viel Spaß haben. Wer allerdings ein Problem mit dem fast durchgängigen Gebrauch von extremsten Kraftausdrücken hat, der wird sich wahrlich wünschen, dass dieser Film tatsächlich nur "30 Minuten oder weniger" lang wäre.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "30 Minuten oder weniger (USA 2011)"
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