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Adèle und das Geheimnis des Pharaos

Adèle und das Geheimnis des Pharaos

Frankreich 2010 - mit Louise Bourgoin, Mathieu Amalric, Gilles Lellouche, Jean-Paul Rouve u.a

Filminfo

Originaltitel:Les Adventures Extraordinaires d`Adèle Blanc-Sec
Genre:Fantasy, Action, Komödie
Regie:Luc Besson
Kinostart:30.09.2010
Produktionsland:Frankreich 2010
Laufzeit:ca. 107 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Webseite:www.adele-und-das-geheimnis-des-phar
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Nachdem er zwei Mal "Arthur und die Minimoys" durch familiengerechte Animations-Abenteuer gejagt hat, legt Luc Besson jetzt erneut einen großen Abenteuerfilm für die ganze Familie vor. Basierend auf den beliebten Comics von Jaques Tardi lässt er die Hobby-Archäologin und gerissene Reporterin Adèle Blanc-Sec ihr erstes Kinoabenteuer erleben.

Wir schreiben das Jahr 1912. Adèle (Louise Borgoin) ist in Ägypten auf der Suche nach einer ganz besonderen Mumie, die sie unbedingt nach Paris zu dem berühmten Professor Resperandieu (Jacky Nercessian) bringen muss. Denn der hat einen Weg gefunden, um tote Materie wieder mit Leben zu erfüllen. Und nur dieser mumifizierte Leibarzt von Ramses II. kennt das Geheimnis, das Adèles im Koma liegende Schwester wieder gesund machen könnte. Doch nicht nur, dass der skrupellose Professor Dieuleveult (Mathieu Amalric) Alles daran setzt, dass Adèles Vorhaben nicht gelingt, auch die Experimente von Resperandieu haben ungeahnte Folgen. Und so kommt es, dass bald nicht nur ein prähistorischer Flugsaurier Paris unsicher macht, sondern auch eine Horde Mumien durch die Stadt der Liebe zieht…

"Adèle und das Geheimnis des Pharaos" hat einige wirklich gelungene Aspekte vorzuweisen. Der Humor ist mitunter erfrischend schräg und die aus "Das Mädchen aus Monaco" bekannte Louise Borgoin ist eine überzeugende Adèle: hartnäckig, verführerisch, gerissen und extrem tough. Mit einigen gelungenen Einfällen und netten Effekten verfügt der Film sowohl über einen ordentlichen Schau-, als auch einen guten Unterhaltungswert. Doch leider hat der Film auch eine große Schwäche, die recht schwer wiegt. Denn es scheint immer wieder so zu sein, dass sich Besson nicht wirklich entscheiden konnte, ob nun Kinder oder doch eher ältere Zuschauer seine Zielgruppe sind.

So gibt es besonders zwei Szenen, die für Kinder wirklich nicht geeignet sind. Diese Szenen sind zwar qualitativ nicht schlecht, haben in einem Kinderfilm aber nicht wirklich etwas verloren. Dem stehen viele Momente recht infantilen Humors gegenüber, über die wahrscheinlich nur kleinere Kinobesucher werden lachen können, die für das erwachsene Publikum aber einfach nur peinlich und völlig unlustig sind. So entsteht ein unausgegorenes Gesamtbild, das einen unbeschwerten Genuss des Films nahezu unmöglich macht.

Sicherlich, Luc Besson beweist auch hier immer wieder ein Händchen für rasante Action, für schrägen Witz und dafür, seine attraktive Hauptdarstellerin stets perfekt abzulichten. Doch die überfrachtete, zum Teil arg episodenhaft anmutende Geschichte und die unausgeglichene Inszenierung verhindern, dass "Adèle und das Geheimnis des Pharaos" wirklich das gelungene Debüt für eine adäquate Indiana Jones-Nachfolgerin geworden ist. Daher gilt: mit Einschränkungen sehenswert!

 

Originaltitel:

Regie: Luc Besson

Länge: ca. 107 Min.

FSK: ab 6 Jahren

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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