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Am Ende der Nacht – DVD

Am Ende der Nacht – DVD

USA 2010 - mit Matthew Stiller, Rachel Miles, Allen Gardner u.a

Filminfo

Originaltitel:Daylight Fades
Genre:Fantasy, Romantik, Drama, Horror
Regie:Brad Ellis
Verkaufsstart:04.10.2012
Produktionsland:USA 2010
Laufzeit:ca. 96 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.85:1)
Extras:Making of, Trailer, Programmtipps
Regionalcode:2
Label:Sunfilm Entertainment
Webseite:www.sunfilm.de
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Amazon Link : Am Ende der Nacht – DVD

Film: Als der schüchterne Johnny (Matthew Stiller) eines Abends in einer Bar die selbstbewusste Elizabeth (Rachel Miles) kennen lernt, verliebt er sich Hals über Kopf in die attraktive wie geheimnisvolle junge Frau. Umso unerklärlicher für ihn ist, dass auch Elizabeth Gefühle für ihn zu haben scheint. Die Beiden sind fortan untrennbar, bis Johnny Elizabeth seine Liebe gesteht. Ihre Reaktion auf diese Offenbarung lässt Johnny verzweifelt und mit gebrochenem Herzen zurück, überzeugt, dass seine Beziehung zu Elizabeth damit beendet ist. Als er bei einem Autounfall schwer verletzt wird und im Sterben liegt, bereut Elizabeth, nicht zu ihren Gefühlen gestanden zu haben. Doch sie soll noch eine zweite Chance bekommen. Denn bevor Johnny seinen Verletzungen erliegt, taucht der geheimnisvolle Seth (Allen Gardner) auf, der den Sterbenden zurück ins Leben holen kann. Allerdings hat dies einen hohen Preis: Johnny muss fortan sein Dasein als Vampir fristen. Damit umzugehen, fällt ihm enorm schwer. Und als er erfährt, in welcher Verbindung Seth zu Elizabeth steht, macht dies sein neues Schicksal nicht unbedingt leichter…

"Am Ende der Nacht", in gerade einmal 38 Tagen in Memphis, Tennessee gedreht, mutet auf den ersten Blick wie eine Low Budget Version der "Twilight"-Filme an. Dieser von den Machern nicht ganz unbeabsichtigte Vergleich lässt sich allerdings wirklich nur auf den ersten Blick aufrechterhalten. Denn auch wenn ähnliche Themen gestreift werden, so geht dieser kleine Independet-Film doch ganz eigene Wege. Denn anders als Bella muss sich Elizabeth nicht zwischen zwei Männern entscheiden, sondern dafür, ob sie bereit ist, einem Mann soweit zu vertrauen, dass sie so etwas wie Liebe empfinden kann. Nachdem sie von ihrem Vater verlassen wurde und ihr Steifvater ihr Leben nicht gerade positiv beeinflusst hat, ist das für sie eine beinahe schon übergroße Hürde, die sie erst im Angesicht von Johnnys drohendem Tod zu überwinden vermag.

Auf der anderen Seite steht der emotionale Johnny, der auch als Vampir nicht anders kann, als an das Wohl seiner großen Liebe zu denken. Deshalb wendet er sich von ihr ab und der durchtriebenen Vampirin Raven (Rachel Kimsey), der wohl interessantesten Figur des Films, zu. Seth, dargestellt von Drehbuchautor Allen Gruber, hat zwar einen recht viel versprechenden Hintergrund, doch insgesamt bleibt dieser Charakter eher blass. Das gilt auch für weite Teile der Inszenierung. Obwohl die Geschichte an sich als Vampir-Romanze überzeugen kann, sind dem Endergebnis das geringe Budget, die kurze Drehzeit und die relativ unerfahrenen Hauptdarsteller durchaus anzumerken.

So lässt sich am Ende sagen, dass "Am Ende der Nacht" inhaltlich weitaus interessanter ist, als andere Vampir-Romanzen. Die handwerkliche Umsetzung allerdings verhindert, dass der Film sein vorhandenes Potenzial auch voll ausspielen kann. Wem "Twilight" zu oberflächlich und "True Blood" zu blutig ist, wer zudem amerikanisches Independet-Kino zu schätzen weiß und über kleinere Schwächen hinweg sehen kann, der sollte dieser Vampir-Romanze eine Chance geben.

Bild + Ton: Der Bildtransfer der DVD liegt über weite Teile des Films auf gutem Niveau. Nur hier und da sind leichtes Bildrauschen und kleine Unschärfen erkennbar. Ansonsten aber überzeugt die visuelle Umsetzung mit einer atmosphärischen Farbgebung und einer ordentlichen Gesamtschärfe. Der Sound hat keine echten Höhepunkte zu bieten, Bewegung im Surround-Bereich findet nur sehr vereinzelt statt. Im Großen und Ganzen wird das Geschehen von gut aufeinander abgestimmten Dialogen und Musik bestimmt.

Extras: Neben dem Trailer zum Film und weiteren Programmtipps des Anbieters hat die DVD noch eine Bildergalerie und ein sehenswertes Making of (ca. 28 Min.) zu bieten, das allerdings ohne Untertitel präsentiert wird.

Fazit: "Am Ende der Nacht" mutet ein wenig wie eine Low Budget Version der "Twilight"-Filme an, wobei die Geschichte bei genauerem Hinsehen ganz eigene Wege geht. Auch wenn es bei den Leistungen der Darsteller und der Umsetzung der nicht uninteressanten Dramaturgie deutliche Schwächen gibt, können Fans von Vampir-Romanzen dieser Produktion durchaus eine Chance geben. Wer der englischen Sprache mächtig ist, kann sich zudem im guten Making of über die Entstehung des Films informieren.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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