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Amelia

Amelia

USA 2009 - mit Hilary Swank, Richard Gere, Ewan McGregor, Mia Wasikowska ...

Filminfo

Originaltitel:Amelia
Genre:Drama, Abenteuer
Regie:Mira Nair
Kinostart:17.06.2010
Produktionsland:USA 2009
Laufzeit:ca. 112 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.amelia-derfilm.de
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Als erste Frau, die in einem Flugzeug den Atlantik überquert hat, wurde Amelia Earhart zur Legende. Nachdem sie sich in der bislang nur von Männern dominierten Welt der Luftfahrt etabliert hat, wurde sie 1928 zu einer nationalen und weltweiten Berühmtheit. Regisseurin Mira Nair beleuchtet jetzt in ihrem neusten Film "Amelia" den wohl wichtigsten Abschnitt in der Karriere Amelia Earharts, die 1937 ein jähes Ende genommen hat.

Nicht nur ihre Erfolge als Pilotin haben Amelia (Hilary Swank) legendär gemacht. Es war auch ihre Persönlichkeit, der sich die Menschen nicht entziehen konnten. Das galt nicht nur für die Menschen in ihrem direkten Umfeld, besonders ihren Ehemann, der Herausgeber und PR-Pionier George P. Putnam (Richard Gere), und ihren Geliebter Gene Vidal (Ewan McGregor). Auch die noch von der großen Depression gebeutelten Amerikaner wurden von Earharts Optimismus und ihrer positiven Mentalität angesteckt. Doch als Amelia 1937 zu ihrem bislang größten Abenteuer aufbricht, nimmt das Ganze eine tragische Wendung…

"Amelia" ist ein visuell sehr schöner Film, dessen Bilder ohne Zweifel auf die große Leinwand gehören. Auch die Besetzung ist überzeugend, von Oscar-Preisträgerin Hilary Swank über Richard Gere bis hin zu der durch "Alice im Wunderland" bekannt gewordenen Mia Wasikowska. Doch auch, wenn diese Elemente stimmen, so kann das Gesamtbild doch nicht wirklich überzeugen. Das liegt in erster Linie daran, dass sich Nair in ihrem Film zu sehr in langweiligen Dialogen verliert, anstatt den eher fesselnden Aspekten aus Earharts Leben mehr Platz einzuräumen. So wird viel zu oberflächlich beleuchtet, wie schwer es für sie als Frau war, als Pilotin ernst genommen zu werden. Und das Mysterium um ihr Verschwinden, das bis heute nicht geklärt wird, wird lediglich in einer Texttafel am Ende des Films erwähnt. Aus den Flugsequenzen, die im Ansatz wirklich wunderbar umgesetzt sind, hätte ebenfalls sehr viel mehr heraus geholt werden können.

Doch der Zuschauer muss sich statt dessen damit zufrieden geben, Amelia bei ihren langwierigen Überlegungen zu beobachten, welcher Mann denn nun besser zu ihr passt, George oder doch Gene? Die Kamera begleitet die Luftfahrtpionierin auf Parties, zu Flugevents und vielem mehr. Doch leider bleibt all das zu oberflächlich, um fast zwei Stunden lang unterhalten zu können. Schöne Bilder und gute Darsteller sind chancenlos gegen die übermächtige Langeweile, die das Geschehen dominiert. Das ist angesichts des Potentials, das Amelia Earharts Biografie bietet, einfach nur schade. Daher gilt: nur mit deutlichen Einschränkungen gerade noch sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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