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American Horror Story – Asylum DVD

American Horror Story – Asylum DVD

USA 2013 - mit Joseph Fiennes, Jessica Lange, Evan Peters, Sarah Paulson, James Cromwell, Zachary Quinto u.a

Filminfo

Originaltitel:American Horror Story: Asylum - Season 2
Genre:TV-Serie, Horror, Mystery, Thriller
Regie:Bradley Buecker, Michael Uppendahl u.a.
Verkaufsstart:28.02.2014
Produktionsland:USA 2013
Laufzeit:ca. 546 Min. (13mal ca. 43 Min.)
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:4
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch
Bildformat:16:9 (1,78:1)
Extras:Entfallene Szenen, Featurettes
Regionalcode:2
Label:Twentieth Century Fox Home Entertainment
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Amazon Link : American Horror Story – Asylum DVD

Inhalt: Willkommen in Briarcliff! Wo einstmals kranke Menschen vor der Öffentlichkeit abgeschirmt wurden, sind im Jahr 1964 psychisch Kranke und (vermeintlich) geisteskranke Schwerverbrecher untergebracht. Nach außen hin hat die psychiatrische Anstalt einen guten Ruf, der den Methoden von Monsignor Timothy Howard (Joseph Fiennes) zu verdanken ist. Doch hinter den Mauern von Briarcliff sieht es ganz anders aus. Hier regiert Schwester Jude (Jessica Lange) mit harter Hand und der zwielichtige Dr. Arthur Arden (James Cromwell) quält so manchen Patienten mit seinen zweifelhaften Behandlungsmethoden. Als der junge Kit Walker (Evan Peters) in Briarcliff eingewiesen wird, da ihm vorgeworfen wird, der berüchtigte Serienkiller "Bloody Face" zu sein, ruft das die Journalistin Lana Winters (Sarah Paulson) auf den Plan. Sie will nicht nur exklusive Informationen über "Bloody Face" bekommen, sondern auch hinter die Fassade der Anstalt blicken. Doch das hat fatale Folgen: als Schwester Jude ihr auf die Schliche kommt, lässt sie Lana einweisen, um diese von ihren lesbischen Neigungen zu heilen. Nur in dem gutmütigen Dr. Oliver Thredson (Zachary Quinto) scheint sie einen wichtigen Vertrauten gefunden zu haben, der ihr helfen könnte, aus Briarcliff zu entkommen. Doch weder Lana, noch Kit ahnen, welcher Alptraum ihnen noch bevorstehen wird – ein Alptraum, der auch knapp fünfzig Jahre später noch nicht zu ende ist…  

Das Konzept, das sich Ryan Murphy ("Nip/Tuck", "Glee") für "American Horror Story" ausgedacht hat, erweist sich spätestens mit "Asylum" als genialer Schachzug. In jeder Staffel wird eine abgeschlossene Geschichte erzählt, die sich nicht nur dramaturgisch, sondern auch stilistisch von den anderen abhebt. Einzelne Darsteller, wie Jessica Lange, Evan Peters oder Sarah Paulsen sind zwar in mehreren Staffeln mit dabei, spielen aber immer völlig unterschiedliche Rollen. So hat "American Horror Story" auf der einen Seite einen gewissen Wiedererkennungswert und einen ganz spezifischen, wiederkehrenden Charakter. Auf der anderen Seite kann sich die Serie von Jahr zu Jahr immer wieder neu erfinden und dem Zuschauer auf eine Art Abwechslung bieten, die anderen Serien verwehrt bleibt.

Gleich ist allen bisherigen Staffeln, dass die Serie sich nur schwer in eine Schublade stecken lässt. Es ist kein reiner Horror, der hier geboten wird. Es gibt auch Elemente von Psycho-Thriller, Drama, schwarzen Humor und Fantasy. Es gibt Episoden, in denen diese Mischung nicht ganz aufgeht, doch insgesamt erhält die Serie durch sie eine ganz spezielle Atmosphäre, die so in der derzeitigen Serienlandschaft wirklich einzigartig ist. Dazu gesellen sich eine hervorragende Kameraarbeit, die bisweilen sogar auf Kino-Niveau liegt, sowie die herausragende Arbeit der Sound-Designer und Ausstatter. Wie hier durch die Sets, die Beleuchtung und die Sounds Briarcliff zum Leben erweckt wurde, ist einfach nur großartig.

Allerdings ist auch die zweite Staffel von "American Horror Story" nicht ganz frei von Schwächen. Es gibt einige Handlungsstränge, die nur sehr bedingt funktionieren und die Auflösung kann trotz einiger gelungener Aspekte nicht den hohen Erwartungen, die in den ersten neun Folgen sorgfältig aufgebaut wurden, standhalten. Damit wiederholt sich bei "Asylum" der einzig wirklich große Schwachpunkt der ersten Staffel. Auch hier hinterließ das Finale einen etwas enttäuschenden Nachgeschmack. Für sich genommen sind die jeweils letzten Episoden dieser ersten beiden Seasons gute bis sehr gute Fernsehkost. Doch da die Exposition in beiden Fällen wirklich großartig ist und die Erwartungshaltung des Zuschauers dadurch extrem angehoben wird, reicht guter Durchschnitt eben nicht aus, um diese zufrieden  zu stellen.

Doch auch wenn es ein paar kleine Schwächen und einige dramaturgische Hänger gibt, zeugt auch "Asylum" wieder davon, was für eine gute, unangepasste und erfrischend originelle Serie "American Horror Story" ist. Wer die erste Staffel mochte und sich auf eine etwas verworrenere Erzählstruktur einstellt, dem kann auch diese zweite Box wärmstens ans Herz gelegt werden. Absolut empfehlenswert!      

Bild + Ton: Die düstere Atmosphäre der Serie, die wunderbar morbide Ausstattung und die hervorragende Kameraarbeit kommen dank der hohen Bildschärfe, der stimmigen Farbgebung und der sehr guten Kontraste hervorragend zu Geltung. In einigen Momenten kann das Bild locker mit größeren Kinoproduktionen mithalten und offenbart dadurch die hohe Qualität aktueller TV-Produktionen. Auch der als Dolby Digital 5.1 Mix vorliegende Ton kann überzeugen. Den eher direktional abgemischten Dialogen stehen einige gelungene Soundeffekte gegenüber, die für eine gelungene Nutzung der Surround-Kanäle und damit für einen insgesamt sehr atmosphärischen Klangteppich sorgen. Eine Gänsehaut ist hier mehr als einmal garantiert! Gut!

Extras: Auf der dritten und vierten DVD sind einige sehenswerte Extras enthalten. DVD 3 hat knapp 6:30 Min. an entfallenen Szenen zu bieten. Disc 4 offeriert insgesamt vier Featurettes, die einen guten Überblick über die Staffel und ihre Produktion liefern. "Die Wächter" (ca. 8:39 Min.) ist ein im dokumentarischen Stil inszenierter Kurzfilm über Briarcliff. "Was ist American Horror Story: Asylum" ist ein interessanter Überblick über die Handlungsstränge und Themen dieser zweiten Staffel (ca. 21:02 Min.). In "Willkommen in Briarcliff Manor" (ca. 14:28 Min.) wird ein sehenswerter Blick auf die großartigen Sets geworfen. Und in "Die Kreaturen" (ca. 14:14 Min.) geht es um die Masken und Effekte, mit denen die verschiedenen Kreaturen in dieser Staffel zum blutigen Leben erweckt wurden. Gut!

Fazit: "American Horror Story" offenbart in der zweiten Staffel endgültig die Genialität seines Konzepts, in jeder Staffel eine abgeschlossene Geschichte mit neuen Charakteren – teilweise verkörpert durch die gleichen Darsteller – zu erzählen. Auch wenn "Asylum" nicht ganz so gradlinig konstruiert ist, wie Staffel 1 und es gegen Ende hin etwas konfus wird, gibt es immer noch genügend gelungene Gänsehautmomente, einige schockierende Überraschungen, Spannung und originelle Einfälle, die diese Serie zu einem ganz besonderen Highlight für alle Horror-Fans macht. Die DVD-Box präsentiert die Folgen dieser zweiten Staffel in sehr guter Bild- und Tonqualität und bietet zudem noch einige sehenswerte Extras. Dafür gibt es ein mehr als verdientes: Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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