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American Horror Story – Staffel 1 DVD

American Horror Story – Staffel 1 DVD

USA 2011 - mit Connie Britton, Dylan McDermott, Taissa Farmiga, Jessica Lange, Evan Peters, Frances Conroy u.a

Filminfo

Originaltitel:American Horror Story Season 1
Genre:TV-Serie, Horror, Mystery, Drama
Regie:Ryan Murphy u.a.
Verkaufsstart:26.07.2013
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 520 Min
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:4
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch
Bildformat:16:9 (1,78:1)
Extras:Audiokommentar, Making of, Featurettes
Regionalcode:2
Label:Twentieth Century Fox Home Entertainment
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Amazon Link : American Horror Story – Staffel 1 DVD

Inhalt: Ryan Murphy ist immer wieder für eine Überraschung gut. Nach seinem bitterbösen Blick auf die Welt der Schönheitschirurgie in "Nip/Tuck" kreierte er mit der Musical-Serie "Glee" einen deutlich leichteren Stoff, der sich vornehmlich an eine jugendliche Zielgruppe richtete. Dass der "Eat Pray Love" Regisseur aber auch anders kann, hat er gleich mit seiner nächsten Serienschöpfung beweisen. Die erste Staffel von "American Horror Story" ist im Kern eine klassische Geisterhaus-Geschichte, die Murphy aber durch eine Mischung aus Horror, Psycho-Thriller, Drama, schwarzen Humor und allerlei skurrilen Einfällen zu etwas ganz Eigenem gemacht hat, das in dieser Form im TV derzeit wirklich einzigartig ist.

Besonders gelungen ist dabei das Konzept der Serie, in jeder Staffel eine abgeschlossene Geschichte mit unterschiedlichen Protagonisten zu erzählen. Zwar werden einige der Darsteller auch in den folgenden Staffeln wieder auftauchen, dann aber in komplett anderen Rollen. Dadurch wird verhindert, dass die Geschichten zu verkrampft in die Länge gezogen werden oder dass die Fans bei einer unerwarteten Absetzung ohne eine vernünftige Auflösung abgespeist werden. Im Mittelpunkt der ersten Staffel stehen die Harmons, die versuchen, in einem neuen Zuhause ihre Familie vor dem Auseinanderbrechen zu bewahren. Denn seitdem Vivien (Connie Britton) ihren Mann, den Psychiater Ben (Dylan McDermott) beim Sex mit seiner Patientin Hayden (Kate Mara) erwischt hat, ist das Vertrauen in ihre Ehe zerstört. Doch für ihre gemeinsame Tochter Violet (Taissa Farmiga) ist Vivien bereit, an einem neuen Ort für eine gemeinsame Zukunft zu kämpfen. Doch ob sich das Haus mit seiner blutigen Vergangenheit dafür eignet, muss sie schon bald in Frage stellen. Denn nicht nur die seltsame Nachbarin Constance Langdon (Jessica Lange) erweckt in Vivien äußerst ungute Gefühle. Als sie nur kurze Zeit nach dem Einzug wieder schwanger wird, häufen sich merkwürdige und beängstigende Ereignisse. Bald schon wird den Harmons klar, dass sie mitten in einer "American Horror Story" gefangen sind und dass jetzt ihre Ehe das Geringste ist, das dabei auf dem Spiel steht…

Ein komplett in schwarzen Gummi gekleideter Killer, eine ältere Hausdame (Frances Conroy), die Vater Ben als lasziv-verführerische junge Frau (Alexandra Breckenridge) erscheint, ein mysteriöser Fremder mit verbranntem Gesicht (Denis O´Hare), der Nachbarssohn (Evan Peters) mit psychopathischen Neigungen, mysteriöse Erscheinungen, unheimliche Geräusche und die sich mit jeder Folge immer mehr offenbarende Geschichte des Hauses – all das sind einige der äußerst gelungenen Elemente, aus denen die Geschichte der ersten Staffel von "American Horror Story" gestrickt ist. In den ersten Folgen wirkt die Serie noch ein wenig zu angestrengt um Skurrilität bemüht. Doch hat sie erst einmal ihren Ton und ihr Tempo gefunden, ist es schwer, nicht mit dieser intensiven Gruselmär mit zu fiebern.

Eine hervorragende Kameraarbeit, die atmosphärische Ausstattung, die großartige Leistung der Sound-Designer und ein leicht verstörender Vorspann unterstützen die ganz besondere Stimmung, die von dieser Serie ausgeht. Auch die gelungene Mischung aus bitterbösem Humor, Familiendrama, klassischem Grusel-Horror und einigen Szenen, die erfrischend drastisch gegen die üblichen Konventionen der derzeitigen TV-Landschaft gestrickt sind, verleihen den Ereignissen in dem Spukhaus einen sehr intensiven Reiz. In den zwölf Episoden, in denen die abgeschlossene Geschichte erzählt wird, wird die Spannungsschraube langsam, aber sehr effektiv angezogen. Der Höhepunkt scheint bereits in Folge 11 erreicht. Doch auch wenn die finale Episode etwas gemächlicher daher kommt, bedeutet das nicht, dass sie nicht noch den ein oder anderen guten Schockeffekt zu bieten hat und enorm wichtig für die Gesamtwirkung der ersten Staffel ist.

Trotz der recht geringen Episodenzahl und der Tatsache, dass die Staffel nicht mit einem Cliffhanger endet und quasi von der ersten Szene an auf das Finale hinarbeitet, gibt es hier und da einige kleine Längen und eher unnötig erscheinende Nebenhandlungsstränge. Doch wenn der Abspann der letzten Episode läuft, überwiegt ein insgesamt sehr positiver Gesamteindruck und ein in sich stimmiges Bild, das große Lust auf die nächste Geschichte macht, die uns die Macher dieser gelungenen Horror-Serie erzählen werden. Absolut sehenswert!

Bild + Ton: Die Serie glänzt mit ihrer atmosphärischen Ausstattung und einer hervorragenden Kameraarbeit. Beides kommt auf der DVD sehr gut zur Geltung. Dies ist der guten Bildschärfe, der sehr guten Farbgebung und der gelungenen Abstimmung von Kontrasten und Schwarzwerten zu verdanken. Auch der Dolby Digital 5.1 Mix kann überzeugen. Den eher direktional abgemischten Dialogen stehen einige gelungene Soundeffekte gegenüber, die für eine gelungene Nutzung der Surround-Kanäle und damit für einen insgesamt sehr atmosphärischen Klangteppich sorgen. Gut!

Extras: Die Box zur ersten Staffel hat einige gute Extras zu bieten. Los geht es auf der ersten DVD mit einem Audiokommentar von Serienschöpfer Ryan Murphy zur Pilotfolge. Ein interessanter und für Fans der Serie wirklich hörenswerter Kommentar. Wer aber lieber Videoextras mag, der kommt auf der vierten Disc auf seine Kosten. Herzstück ist hier das knapp 24minütige Making of, das in Interviews mit den Machern und Darstellern auf die Entstehung der ersten Staffel und das ungewöhnliche Konzept der Serie eingeht. Dazu gibt es noch eine Tour durch das Mörderhaus (ca. 6 Min.), deren Umsetzung allerdings etwas gewöhnungsbedürftig ausgefallen ist. Eine gute Featurette zur Entstehung der Titelsequenz (ca. 9 Min.) und Interviews mit den Darstellern, welche die Haus-Geister spielen (ca. 14 Min.) runden das Bonusangebot der DVD-Box ab. Gut!

Fazit: "American Horror Story" ist eine sehr originelle Serie, die Horror, Drama, bösen Humor, Erotik und allerhand Skurriles zu einem atmosphärischen Ganzen vermischt. Das Konzept, dass die Serie in jeder Staffel eine in sich abgeschlossene Geschichte mit unterschiedlichen Charakteren und Handlungsorten erzählt, erweist sich gleich im ersten Jahr als äußerst gelungener Schachzug. So wird die Geschichte nicht künstlich in die Länge gezogen und kann bis zum Finale langsam aber sicher die Spannungsschraube anziehen. Einnehmend gefilmt und toll gespielt erweist sich diese erste Staffel als echte Bereicherung für das Horror-Genre. Die technisch gut umgesetzte und mit ordentlichen Extras ausgestattete Box kann daher Allen, die es gerne schräg, schaurig und blutig mögen, wärmstens ans Herz gelegt werden. Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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