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Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

Deutschland 2016 - mit Jessica Schwarz, Christoph Letkowski, Felix Klare, Elena Uhlig, Pheline Roggan u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Genre:Romantik, Komödie
Regie:Pepe Danquart
Kinostart:13.07.2017
Produktionsland:Deutschland 2016
Laufzeit:ca. 101 Min
FSK:ab 6 Jahren
Webseite:www.gras-derfilm.de
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Bei Kati (Jessica Schwarz) und Felix (Felix Klare) war es Liebe auf den ersten Blick, als sie sich vor fünf Jahren kennengelernt haben. Seitdem führen sie eine an sich sehr glückliche Beziehung. Doch mittlerweile steckt Felix mehr Leidenschaft in seinen Beruf als Arzt, als in seine Ehe. Wie sehr das Kati zusetzt, merkt sie erst, als sie den jungen Künstler Mathias (Christoph Letkowski) trifft und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Und plötzlich stellt Kati ihre Beziehung zu Felix komplett in Frage. Bis jetzt war sie überzeugt davon, dass er der Mann ist, mit dem sie alt werden will. Doch ist das wirklich so? Noch bevor sie darauf eine Antwort findet, greift das Schicksal ein und Kati findet sich wieder an dem Tag, an dem sie vor fünf Jahren ihren späteren Mann getroffen hat. Nun hat sie eine zweite Chance auf das ganz große Glück. Doch bei wem kann sie das finden? Bei Mathias oder doch bei ihrem Felix?

Mit der Verfilmung von Kerstin Giers Roman "Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner" versucht sich Regisseur Pepe Danquart an einer romantischen Komödie der etwas überdrehteren Art. Die Geschichte ist, wenn auch nicht gerade neu, doch sehr charmant. Und man ertappt sich als Zuschauer tatsächlich dabei, sich auch zu fragen: Was würde ich machen, wenn ich die letzten fünf Jahre noch einmal erleben dürfte? Die Umsetzung der Story ist in einigen Momenten tatsächlich amüsant geworden und schafft es hier und da auch, das Herz des geneigten Publikums zu berühren. Schön eingefangene Bilder an Drehorten in Frankfurt, Wiesbaden oder auch Offenbach sorgen dafür, dass der Film auf einer rein visuellen Ebene punkten kann. Und zumindest auf dem Papier klingt die Besetzung auch viel versprechend, handelt es sich bei dem Ensemble durch durchweg um sympathische und talentierte Schauspielerinnen und Schauspieler.

Doch es gibt leider ein ganz großes "Aber". Und das ist wirklich schade, da man dem Film anmerkt, dass die Darsteller hier viel Spaß hatten und insgesamt viel Leidenschaft in das Projekt eingeflossen ist. Trotzdem funktionieren zu viele Szenen einfach nicht, sind viel zu überdreht inszeniert, bedienen sich bei wenig subtilem Holzhammer-Slapstick oder sind einfach nur anstrengend. Letzteres ist gerade bei Katis besten Freundinnen Linda und Marlene der Fall. Das sind auf ihre etwas schräge Art eigentlich zwei charmante Charaktere. Aber Drehbuch und Inszenierung machen aus ihnen extreme Belastungsproben für die Nerven der Zuschauer, was auch die an sich guten Darstellerinnen nicht retten können. Auch die Romantik hat unter dem allzu überzogenen Slapstick zu leiden und kann daher nur selten die emotionale Wirkung entfalten, die der Geschichte im Kern eigentlich innewohnt.

So ist "Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner" vor allem eins: extrem frustrierend. Deshalb, weil man merkt, dass hier viel richtig gemacht wurde – oder gemacht werden sollte -, dass aber die Aspekte, die schief gelaufen sind, derart schwer wiegen, dass dadurch der Spaß an dieser Romanze deutlich getrübt wird. Ich als alter Romantiker wollte den Film so gerne mögen. Zumal ich mich immer freue, wenn Frankfurt in Filmen so schön zur Geltung kommt. Und ich sehe auch gerade Jessica Schwarz, Elena Uhlig und Christoph Letkowski immer sehr gerne. Doch hier war so oft Fremdschämen und genervtes Augenverdrehen angesagt, dass ich hier beim besten Willen nur ein "bedingt sehenswert" vergeben kann.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner (Deutschland 2016)"
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