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Frankreich 2010 - mit den Babys Ponijao, Bayar, Mari und Hattie ...

Filminfo

Originaltitel:Bébé(s)
Genre:Dokumentarfilm
Regie:Thomas Blamès
Kinostart:19.08.2010
Produktionsland:Frankreich 2010
Laufzeit:ca. 78 Min.
FSK:ab 0 Jahren
Webseite:www.babys.kinowelt.de
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Die Idee der Dokumentation "Babys" ist so einfach, wie genial. Über ein Jahr lang, von der Geburt bis zum ersten Schritt, begleiten die Filmemacher vier Babys aus unterschiedlichen Teilen der Welt.

Da ist Ponijao aus Namibia, Bayar aus der Mongolei, Mari aus Japan und die kleine Hattie aus den USA. Während Ponijao und Bayar eher in einfacher Umgebung fernab der Zivilisation das Leben entdecken, lernen Mari und Hattie die Vorzüge (oder, je nachdem, wie man es sieht, Nachteile) des Lebens in der Großstadt kennen. Doch so unterschiedliche die Lebensumstände für die Babys auch sein mögen, so wird doch immer wieder deutlich, dass es gerade im frühen Kindesalter doch unglaubliche viele Dinge gibt, in denen sich alle Menschen gleichen, ganz gleich, wo sie aufwachsen.

"Babys" lebt einzig und alleine von seinen Bildern. Einen kommentierenden Sprecher gibt es nicht und auch die Eltern dürfen sich nicht über ihren süßen Nachwuchs äußern. Nein, dieser Film gehört alleine den Babys und ihren ersten Schritten durch die Welt. Dabei gibt es viele Momente, die einfach nur wunderbar komisch sind, wie etwa der Umgang der Babys mit Tieren (es ist faszinierend, mit welcher Gelassenheit Katzen und Hunde so Manches über sich ergehen lassen). Aber auch das mitunter recht absurd anmutende Verhalten der eher im Hintergrund agierenden Eltern (besonders von denen in den Großstädten) sorgt für reichlich Amüsement beim Zuschauer.

Das Angenehmste aber ist, dass "Babys" auf die typischen Sentimentalitäten verzichtet. Der Film ist nicht so unerträglich zuckersüß, wie man es bei einem Film über niedliche Babys hätte erwarten und befürchten können. Es ist vielmehr die Natürlichkeit der Aufnahmen, die Warmherzigkeit der Inszenierung, der Charme des aus den Situationen heraus entstehenden Humors, der diese Dokumentation so sehenswert macht. Wer Nachwuchs hat, erwartet oder plant, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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