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Becker – Die erste Staffel - DVD

Becker – Die erste Staffel - DVD

USA 1998 - mit Ted Danson, Hattie Winston, Shawnee Smith, Alex Désert, TerryFarrell u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung - Film:
Ausstattung:

Filminfo

Originaltitel:Becker – Season 1
Genre:TV-Serie, Komödie
Regie:Diverse
Verkaufsstart:30.10.2015
Produktionsland:USA 1998
Laufzeit:ca. 440 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Anzahl der Disc:3
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:Keine
Bildformat:4:3 (1.37:1)
Extras:Bildergalerie
Regionalcode:2
Label:Koch Media
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Amazon Link : Becker – Die erste Staffel - DVD

Inhalt: Dr. John Becker (Ted Danson) ist Arzt mit Leib und Seele. Dabei ist er alles andere als ein Menschenfreund. Es gibt beinahe Nichts und Niemanden, über den sich Becker nicht aufregt. Ob TV-Talkshows, laute Nachbarn, Radfahrer, Bauerbeiter, unfähige Kellner und natürlich seine Patienten – ständig muss der dauergenervte Arzt seinem Ärger Luft machen. Und das bekommen dann Reggie (Terry Farrell), die neue Besitzerin seines Stamm-Diners, sowie der blinde Kioskverkäufer Jake (Alex Désert) ab, die mit der Zeit gelernt haben, mit Beckers Launen umzugehen. Und auch die resolute Arzthelferin Margaret (Hattie Wilson) kann ihrem Chef Paroli bieten, während die Sprechstundenhilfe Linda (Shawnee Smith) Beckers Schimpftiraden mit entwaffnender Naivität begegnet…

Nach dem Ende der Erfolgs-Sitcom "Cheers" hatte Ted Danson 1998 mit "Becker" eine weitere Paraderolle gefunden. Statt des charmanten Frauenhelden Sam Malone durfte er hier sechs Staffeln lang den liebenswerten Stinkstiefel geben, dem politische Korrektheit fremd ist und der jeden erst einmal anmeckert, wenn sich ihm die Gelegenheit bietet. Doch letztendlich hat Becker das Herz am rechten Fleck, was gerade seine Patienten an ihm so zu schätzen wissen. So kann er nicht nur mit sehr deutlichen Worten einem sturen Diabetiker den Kopf gerade rücken, sondern auch einem kleinen Jungen sehr einfühlsam erklären, was es bedeutet, dass er mit HIV infiziert ist. In solchen Momenten wächst John Becker auch den Zuschauern sehr ans Herz.

In erster Linie aber ist die von David Hackel ("Die Überflieger", "Mein lieber John") entwickelte Serie gerade in Bezug auf die Figurenkonstellation ganz klassische Sitcom-Kost. Das wird gerade durch die Einführung des etwas dümmlichen, aber doch sehr von sich überzeugten Bob (Saverio Guerra) deutlich, der das bis zu der Episode sehr gut eingespielte Diner-Trio um Becker, Reggie und Jake um eine Figur erweitert, die zumindest zu Beginn nur als Stichwortgeber für einige gute Lacher zu dienen scheint. Mit der Zeit aber entwickelt sich Bob, ähnlich wie Linda, zu einem liebenswerten Charakter, der mehr ist, als nur eine bloße Witzfigur.

Einen ähnlich hohen Kult-Faktor wie "Cheers" kann "Becker" allerdings nicht erreichen. Die Hauptfigur bietet dazu zwar durchaus das Potential. Die Nebenfiguren und die Dramaturgie sind aber zu austauschbar und es fehlt der Serie insgesamt ein unverkennbarer Charme, der ähnliche Sitcoms ungleich erfolgreicher und zeitloser gemacht hat. Nichtsdestotrotz macht die Serie auf ihre einfache Art aber auch über 17 Jahre nach der Erstausstrahlung noch richtig viel Spaß. Es gibt viele Momente, in denen John Becker seinen Zuschauern aus den Herzen spricht, wenn er die Tücken und Ärgernisse des ganz normalen Großstadtwahnsinns auf den Punkt bringt. Und spätestens dann, wenn man sich am Ende der ersten Staffel danach sehnt, hoffentlich baldmöglichst die zweite Staffel in den Händen halten zu können, wird deutlich, welches Suchtpotential der Arzt aus Brooklyn auch viele Jahre, nachdem seine Praxis bereits geschlossen ist, noch innehat. Und daher gilt für alle Liebhaber von klassischer Sitcom-Kost: Absolut sehenswert!

Bild + Ton: Hier und da wirkt das Bild ein klein wenig verwaschen und bei einigen schnelleren Kameraschwenks ist ein leichter Nachzieheffekt feststellbar. Insgesamt aber ist das Bild sehr sauber, die Gesamtschärfe liegt auf einem für eine über fünfzehn Jahre alte TV-Sitcom auf gutem Niveau und auch die Farbgebung kann insbesondere in den helleren Momenten absolut überzeugen. Der Dolby Digital 2.0 Mix ist ebenfalls ordentlich abgemischt, wobei die sehr direktional abgemischten Dialoge vornehmlich das Geschehen bestimmen.

Extras: Bis auf eine kurze animierte Bildergalerie auf DVD 3 hat die Box keine Extras zu bieten.

Fazit: "Becker" war nach dem Ende der Kult-Sitcom "Cheers" eine weitere Paraderolle für Ted Danson, die er immerhin sechs Staffeln lang spielen durfte. Die ersten Folgen um den ständig stänkernden Arzt und seine Freunde bieten auch siebzehn Jahre nach der Erstausstrahlung viele gute Lacher und klassische Sitcom-Kost der zeitlosen Art. Die DVD-Umsetzung der ersten Staffel liegt auf ordentlichem TV-Niveau, nennenswertes Bonusmaterial sucht man allerdings vergebens. Dennoch ist die Serie gerade für Sitcom-Fans sehenswert genug, um dieser DVD-Box ein klares "Empfehlenswert" aussprechen zu können.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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