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Betty Anne Waters

Betty Anne Waters

USA 2010 - mit Hilary Swank, Sam Rockwell, Minnie Driver, Juliette Lewis ...

Filminfo

Originaltitel:Conviction
Genre:Drama
Regie:Tony Goldwin
Kinostart:17.03.2011
Produktionsland:USA 2010
Laufzeit:ca. 110 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.betty-anne-waters.de
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Gerade mit auf realen Personen basierenden Rollen konnte Hilary Swank in der Vergangenheit Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistern. Nach "Boys don`t cry" und "Freedom Writers" spielt die zweifache Oscar-Gewinnerin nun auch in "Betty Anne Waters" wieder eine Heldin des echten Lebens, deren Geschichte so unglaublich ist, dass sie eigentlich nur wahr sein kann.

Seit ihrer nicht gerade leichten Kindheit ist für Betty Anne Waters (Swank) ihr Bruder Kenny (Sam Rockwell) der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Selbst in schwierigsten Momenten hielten Betty Ann und Kenny stets fest zusammen. Doch als Kenny wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wird, muss Betty Ann hilflos mit ansehen, wie ihr Bruder den Glauben an die Justiz und – was noch viel schlimmer ist – an sich selbst verliert. Doch Betty Ann glaubt felsenfest an die Unschuld ihres Bruders. Und so gibt sie ihm ein Versprechen: wenn er im Gefängnis durchhält, wird sie Jura studieren, selbst Anwältin werden und ihn dann den Prozess wieder aufnehmen lassen. Doch der Weg durch das Studium ist härter, als gedacht, und die zweifache Mutter scheint immer wieder an ihre eigenen Grenzen zu stoßen. Doch mit Hilfe ihrer Kommilitonin Abra (Minnie Driver) schafft Betty Ann nach einigen Jahren erfolgreich den Abschluss. Doch damit fängt der Kampf gegen die Justiz erst richtig an...

"Betty Anne Waters" ist ein packendes Justizdrama, das die Geschichte einer Frau aus einfachen Verhältnissen erzählt, die mit allen Mitteln gegen einen Systemapparat kämpft, der sich um Menschen wie sie und ihrem Bruder kaum kümmert. Hilary Swank verkörpert mit einnehmender Stärke die Besessenheit der Betty Anne Waters, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. Dass sie dabei ihre Ehe und die Beziehung zu ihren Kindern aufs Spiel setzt, aber auch jede Form von sozialen Kontakten vernachlässigt, ist ein Preis, den sie bereit zu zahlen ist. Ihr Kampf scheint ein Kampf gegen Windmühlen zu sein, an dessen Ende es keine Gewinner geben kann. Doch die Hilfe des New York Innocence Projects und ihrer eigenen Beharrlichkeit hat Betty Anne Waters wahrlich Unmögliches geschafft.

Schauspieler Tony Goldwin ("Ghost") hat sich für diese ergreifende Geschichte aus der US-Justiz wieder einmal hinter die Kamera begeben. Vor seiner Linse hat sich ein extrem starkes Darstellerensemble versammelt, das von Hilary Swank angeführt, aber nicht dominiert wird. Sie lässt auch Sam Rockwell, Minnie Driver oder Juliette Lewis, die hier extremen Mut zur Hässlichkeit beweist, genügend Raum, damit auch diese Darsteller beim Zuschauer bleibenden Eindruck hinterlassen können. Der gefeierte Kameramann Adriano Goldman ("Sin Nombre") setzt das Geschehen in eine dezente, aber durchaus kraftvolle Bildsprache um, die Paul Cantelon mit seinem dezenten Score trefflich untermalt.

So schlägt einzig die Tatsache, dass einige Szenen einfach zu lang und zu trocken wirken, wodurch hier und da kleine Längen entstehen, wirklich negativ zu Buche. Mann sollte schon ein Faible für Justizdramen mitbringen, um die eigentliche Klasse dieses Films erkennen und würdigen zu können. Und dann gilt auch: absolut sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Betty Anne Waters (USA 2010)"
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