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Black Box – Die komplette 1. Staffel - DVD

Black Box – Die komplette 1. Staffel - DVD

USA 2014 - mit Kelly Reilly, Ditch Davey, Vanessa Redgrave, Ali Wong, David Ajala u.a

Filminfo

Originaltitel:Black Box Season 1
Genre:TV-Serie, Drama
Regie:Simon Curtis, John Krokidas u.a.
Verkaufsstart:04.12.2014
Produktionsland:USA 2014
Laufzeit:ca. 533 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:3
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Keine
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Keine
Regionalcode:2
Label:Concorde Home Entertainment
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Film: Catherine Black (Kelly Reilly) ist eine erfolgreiche Neurochirurgin, die als Koryphäe auf ihrem Gebiet gilt. Doch Dr. Black hat ein Geheimnis: Seit Jahren leidet sie an einer bipolaren Störung. Ihre manisch-depressiven Schübe kann sie nur durch Medikamente unter Kontrolle halten. Doch Catherine will ihren Geist nicht von Chemikalien eintrüben lassen. Denn durch ihre psychische Krankheit gelingt es ihr immer wieder, ein ganz besonderes Verhältnis zu ihren Patienten aufzubauen, ihre Symptome besser deuten und ihnen so schneller und effektiver helfen zu können. An ein gesundes Privatleben ist da freilich nicht zu denken. Denn als ihr Freund Will (David Ajala) ihr einen Antrag macht, ist sie gezwungen, ihm die ganze Wahrheit über ihre Krankheit zu verraten. Obwohl sie diese Hürde mit einigen kleinen Schwierigkeiten meistern, steht die Beziehung unter keinem besonders guten Stern. Denn während einer ihrer Schübe ist Catherine über ihren neuen Kollegen Dr. Ian Bickman (Ditch Davey) hergefallen, was der notorische Frauenheld natürlich nur allzu gerne hat geschehen lassen. Und nun herrscht zwischen den Beiden eine enorme Spannung, durch die die ohnehin schwere Arbeit in dem New Yorker Krankenhaus noch zusätzlich verkompliziert wird. Doch all das hindert Catherine nicht daran, das zu tun, was sie am besten kann: eine geniale Ärztin zu sein…

"Black Box" versammelt nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera jede Menge großer Talente. Mit Simon Curtis ("My Week with Marilyn") oder den Schauspielern Eric Stolz und Andrew McCarthy auf dem Regiestuhl, sowie "X-Men"-Regisseur Bryan Singer als Produzent und Gary Lennon ("Justified", "The Shield") oder Oanh Ly ("Criminal Minds") konnte Serienschöpferin Amy Holden Jones ein wirklich hochkarätiges Team um sich versammeln. Und auch Oscar-Gewinnerin Vanessa Redgrave, Cannes-Gewinnerin Kelly Reilly oder der aus der preisgekrönten Knast-Serie "Oz" bekannte Terry Kinney lassen auf erstklassige TV-Unterhaltung schließen. Zudem klingt das Konzept der Serie wie eine Mischung aus weiblichem "House", gewürzt mit einer Prise "Grey`s Anatomy". Alles sehr gute Vorzeichen.

Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die nach 13 Episoden schon wieder eingestellte Serie einige ganz starke Momente und hoch interessante handlungsstränge hat. Woran "Black Box" allerdings letztendlich scheitert, sind die zu hohen Ambitionen der Macher, die Serie von konventioneller Kost zu etwas ganz Besonderem machen zu wollen. So fällt ganz besonders in der Pilotfolge der ungewöhnliche Soundtrack auf, der komplett gegen den gängigen Massengeschmack eingesetzt wurde. Das ist im Prinzip lobenswert, doch nagen die Free-Jazz Klänge ganz schnell an den Nerven der Zuschauer und lenken somit zu sehr vom eigentlichen Geschehen ab. Damit nicht genug: um die Serie noch sperriger zu machen, sind die psychischen Schübe von Catherine arg extrem dargestellt, etwa durch spontane Tanzeinlagen im Treppenhaus des Krankenhauses. Das ist in kleinen Dosen vollkommen in Ordnung, zumal Kelly Reilly gerade hier eine starke und extrem engagierte Darstellung abliefert. Doch werden solche Szenen etwas zu oft eingesetzt, so dass sie schnell anstrengend wirken und den Unterhaltungswert der Serie stark nach unten drücken.

Das ist insofern schade, da die Fälle, mit denen sich die Ärztin konfrontiert sieht, für sich genommen wirklich extrem packend, bewegend, amüsant oder einfach nur interessant sind. Doch die von ihren guten Intentionen erdrückte Inszenierung sorgt leider dafür, dass es kein wirkliches Vergnügen ist, Catherine und ihren Kollegen bei der Arbeit zuzusehen. Hier wäre etwas weniger wirklich sehr viel mehr gewesen. Wer sich an dem arg aufdringlichen Jazz-Soundtrack, der arg anstrengenden Hauptfigur und der etwas sperrigen Inszenierung nicht stört und sich besonders durch die ersten drei Episoden kämpft, der bekommt allerdings hervorragend gespielte und handwerklich mehr als solide TV-Unterhaltung geboten, die es absolut verdient gehabt hätte, sich noch weiter zu entwickeln und so vielleicht einen Ton zu finden, der sie für ein breiteres Publikum zugänglich gemacht hätte. Alleine Kelly Reilly wäre das zu wünschen gewesen. Daher gilt insgesamt: Mit Einschränkungen und Vorbehalten durchaus sehenswert!

Bild + Ton: An der audiovisuellen Umsetzung gibt es wahrlich nichts auszusetzen. Das Bild ist absolut sauber, die Farben atmosphärisch abgestimmt und die Bildschärfe liegt in den meisten Momenten auf sehr hohem TV-Niveau. Der Ton liegt in einem stimmigen Dolby Digital 5.1 Mix vor, bei dem Stimmen, Musik und Umgebungsgeräusche – ergänzt von vereinzelten Soundeffekten – einen überzeugenden Klangteppich bilden. Gut!

Extras: Bonusmaterial gibt es leider nicht.

Fazit: "Black Box" hat viele gute Zutaten, wirkt aber stellenweise auch ein wenig anstrengend. Spontane Tanzeinlagen oder hysterische Anfälle der Hauptfigur und der gerade in der Pilotfolge sehr aufdringliche Jazz-Soundtrack machen die ansonsten eher konventionellen Geschichten zu einer etwas sperrigen Angelegenheit. So kann der Unterhaltungswert vergleichbarer Krankenhausserien wie "House" trotz der sehr engagiert spielenden Kelly Reilly nie erreicht werden. Wer aber prinzipiell unangepasste Serienhelden schätzt und sich an den gewöhnungsbedürftigen Aspekten der Serie nicht stört, dem können die 13 Episoden dieser ersten und einzigen Staffel von "Black Box" bestimmt gut unterhalten. Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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