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Burlesque

Burlesque

USA 2010 - mit Christina Aguilera, Cher, Cam Gigandet, Kristen Bell, Stanley Tucci ...

Filminfo

Originaltitel:Burlesque
Genre:Drama
Regie:Steven Antin
Kinostart:06.01.2011
Produktionsland:USA 2010
Laufzeit:ca. 118 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Webseite:burlesque-film.de
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Wer es an die Spitze der Musikcharts geschafft hat, versucht es gerne auch mal, an die Pole Position der Kinocharts zu klettern. Das Resultat ist allerdings nur selten erfolgreich. Ob Madonna, Britney Spears oder Mariah Carey, so erfolgreich diese Stars auch im Musikbusiness sind, an den Kinokassen sind sie oftmals pures Gift. Nun versucht sich auch Christina Aguilera an der Schauspielerei. In "Burlesque", dem Spielfilmdebüt von "Pussycat Dolls"-Mitbegründer Steven Antin, geht Aguilera allerdings auf Nummer Sicher und macht das, was sie am Besten kann: singen, tanzen und sich sexy in Szene setzen.

Das Alles macht sie als Landpomeranze Ali, die aus der Provinz nach New York kommt, um dort als Sängerin erfolgreich zu werden. Der Zufall bringt sie in die Burlesque Lounge, ein traditionsreiches Revue-Theater, dessen Besitzerin Tess (Cher) mit mehr als nur finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Auch das nicht wirklich hilfreiche Verhalten ihrer Haupttänzerin Nikki (Kristen Bell) macht es Tess schwer, ihren Club zu retten. Für Ali ist das die große Chance: nachdem sie sich einen Job als Kellnerin in der Burlesque Lounge ergaunert hat, wartet sie nur auf den richtigen Moment, um Tess von ihrem Talent als Sängerin und Tänzerin zu überzeugen. Und tatsächlich wird Ali bald der neue Star der Show – doch damit sind die Probleme längst noch nicht vom Tisch…

Wer Originalität sucht, ist bei "Burlesque" wahrlich fehl am Platz. Der Film ist mitunter eine sehr offensichtliche Kopie von "Coyote Ugly" und bedient sich zudem noch dreist bei anderen Tanz- und Musikfilmen, ohne auch nur eine eigene Idee mit in den Mix zu geben. Die Dialoge sind äußerst dünn und die Dramaturgie wirkt extrem forciert und aufgesetzt. Dennoch verfügt der Film – oder besser gesagt der Videoclip in Spielfilmlänge – über einen nicht zu leugnenden Unterhaltungsfaktor, der auf verschiedene Faktoren zurück zu führen ist.

Da wären zum Einen Darsteller wie der wie immer wunderbare Stanley Tucci ("Julie & Julia"), der hier deutlich unterforderte Alan Cumming oder auch Cher, die allesamt solide und durchaus sehenswerte Leistungen abliefern. Zum Anderen sind da natürlich auch die perfekt in Szene gesetzten Tanz- und Gesangseinlagen. Dass Steven Antin bei der Entstehung der Pussycat Dolls seine Finger im Spiel hatte, ist den Choreographien deutlich anzumerken. Auch wenn das Ganze mit dem, was traditionell mit burlesken Darbietungen in Verbindung gebracht wird, nur wenig gemein hat, sehenswert ist das Ganze schon – zumindest für die anvisierte Zielgruppe. Ein paar recht hörenswerte Songs (allerdings auch einige erschreckend schlechte) machen "Burlesque" dann schließlich nicht nur zu Futter für die Augen, sondern auch für die Ohren.

Wer sein Hirn völlig abschalten kann und sich gerne von simpel gestrickten Tanzfilmen berieseln lässt, dazu vielleicht noch großer Fan von Christina Aguilera ist, dem kann "Burlesque" wärmstens ans Herz gelegt werden. Wer allerdings auf einen starken Musical-Film mit einer originellen Story hofft, der wird hier bitter enttäuscht.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Burlesque (USA 2010)"
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