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Cuban Fury

Cuban Fury

Großbritannien 2014 - mit Nick Frost, Rashida Jones, Chris O`Dowd, Olivia Coleman, Kayvan Novak ...

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Cuban Fury
Genre:Komödie, Romantik
Regie:James Griffiths
Kinostart:19.06.2014
Produktionsland:Großbritannien 2014
Laufzeit:ca. 98 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Webseite:www.cubanfury.studiocanal.de
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Bruce (Nick Frost) führt ein unauffälliges Leben als einfacher Angestellter. Ein beruflicher Aufstieg liegt in ebenso weiter Ferne, wie das schier unerreichbare Glück in der Liebe. Einst war Bruce, der nicht nur wegen seiner Körperfülle immer wieder zur Zielscheibe von Späßen seines arroganten Kollegen Drew (Chris O`Dowd) wird, voller Feuer. Als Junge brannte sein Herz für den Salsa-Tanz. Doch nach einem traumatischen Erlebnis hat Bruce die Tanzschuhe an den Nagel gehängt und verbringt jetzt lieber seine Zeit beim Golfen oder im Pub. Doch als die Amerikanerin Julia (Rashida Jones) seine neue Chefin wird, facht die Entdeckung, dass diese Traumfrau leidenschaftlich gerne Salsa tanzt, sein altes Feuer wieder an. Um ihr zu imponieren, will er wieder zu seiner alten Klasse zurückfinden. Dabei kann ihm nur einer helfen: sein alter Mentor Ron (Ian McShane). Doch der nimmt es Bruce noch immer übel, dass er seinerzeit von einem Tag auf den anderen mit dem Tanzen aufgehört hat. Und so muss der verliebte Bruce erst einmal Ron beweisen, dass er es dieses Mal wirklich ernst meint – und dabei geht ihm wertvolle Zeit verloren, die Drew nutzt, um sich an Julia ranzumachen…

Nick Frost kennt man in erster Linie als Partner von Simon Pegg in den Filmen der sogenannten "Cornetto-Trilogie" ("Shaun of the Dead", "Hot Fuzz", "The World`s End"). Wer von seinem Solo-Auftritt in "Cuban Fury" ähnlich schwarzen Humor, anarchischen Witz und Tempo erwartet, wird bitter enttäuscht werden. Denn auch, wenn Frost wie so oft auch hier den liebenswerten Loser spielt, schlägt er doch ganz andere Töne an, als an der Seite seines Kumpels Simon Pegg. "Cuban Fury" richtet sich vielmehr an solche Zuschauer, die klassische britische Romantik-Komödien lieben.

Frosts größte Herausforderung dabei war sicherlich, für die Zuschauer glaubhaft zu machen, warum sich eine Frau wie Julia in einen unscheinbaren, nicht gerade attraktiven Typen wie ihn verlieben kann. Dabei waren ihm nicht nur Charme, trockener Humor und tänzerisches Talent, sondern auch Chris O`Dowd alias Büro-Ekel Drew behilflich. Amüsant dabei ist, dass Frost und O`Dowd quasi die Charaktereigenschaften aus der Komödie "Radio Rock Revolution", in der sie auch gemeinsam vor der Kamera standen, tauschen. War Frost dort der großspurige Ladykiller, der keinerlei Skrupel hatte, auch mit den Frauen seiner "Freunde" ins Bett zu steigen, während Chris O`Dowd den liebenswerten, schüchternen Außenseiter gab, darf der aus der Kult-Comedy-Serie "The IT-Crowd" bekannte Schauspieler hier so richtig hemmungslos ekelhaft sein. Davon profitiert wiederum Frost, dem gerade in den Szenen, in denen Bruce mal wieder von Drew gemobbt wird, sämtliche Zuschauersympathien zufliegen.

Auch wenn der Humor in einigen Szenen, wie einem herrlichen Tiefgaragen-Tanzduell, etwas absurdere Züge annimmt, ist "Cuban Fury" insgesamt eine recht konventionelle Komödie, die sich gerade auch bei den Nebenfiguren gerne einiger Klischees bedient. Das gilt gerade für Bejan (Kayvan Novak), dem neuen Salsa-Partner von Bruce. Doch auch wenn Figuren wie Bejan völlig überzeichnet erscheinen, geschieht das doch auf eine derart liebenswerte Art und Weise, dass man sich daran nur wenig stört. Trotz etlicher Stereotypen und einem sehr vorhersehbaren Handlungsverlauf macht dieser etwas andere Tanzfilm einfach richtig viel Spaß, ist in einigen Szenen extrem lustig, in anderen Momenten einfach nur charmant und herzerwärmend.

Zugegeben, der ganz große Wurf ist "Cuban Fury" nicht geworden. Doch der Film schafft es immerhin, dem Zuschauer knapp 100 Minuten gute Laune pur zu schenken. Und auch wenn das auf sehr harmlose Art gelingt, ist das mehr als genug, um einen Kinobesuch zu rechtfertigen. Wer also keine Komödie im Stil der Frost/Pegg-Filme erwartet und einfach nur schöne Unterhaltung für die Lachmuskeln und fürs Herz sehen will, dem kann dieses charmante Werk wärmstens empfohlen werden. Für das Lächeln auf dem Gesicht und das Zucken in den Tanzbeinen, das dieser Film hervorruft, gibt es dann auch ein: Absolut sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Cuban Fury (Großbritannien 2014)"
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