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Das Leben ist kein Heimspiel

Das Leben ist kein Heimspiel

Deutschland 2010

Filminfo

Genre:Dokumentarfilm
Regie:Frank Marten Pfeiffer und Rouven Rech
Kinostart:05.01.2011
Produktionsland:Deutschland 2010
Laufzeit:ca. 94 Min.
FSK:ohne
Webseite:hoffenheim-film.de
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Die Erfolgsgeschichte des Fußballvereins TSG 1899 Hoffenheim hat die Bundesliga wahrlich auf den Kopf gestellt. Der Verein und sein Sponsor, der Milliardär Dietmar Hopp, haben sich mit dem gut durchkalkulierten Aufstieg zwar nicht nur Freunde gemacht.

"Das Leben ist kein Heimspiel" dokumentiert zwar den Aufstieg Hoffenheims an die Spitze der 1. Bundesliga, ist allerdings trotzdem kein reiner Fußballfilm. Selbst wer von dem runden Leder und den Regeln der Bundesliga keine Ahnung hat, wie der Verfasser dieser Zeilen, kann an der unterhaltsamen Dokumentation seine helle Freude haben. Denn mehr noch als die Spieler und das Geschehen in den verschiedenen Stadien stehen Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus, die Fans der ersten Stunde und die Bewohner von Hoffenheim im Mittelpunkt des Geschehens.

Über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg haben die Filmemacher Frank Marten Pfeiffer und Rouven Rech Rotthaus und sein Team begleitet und haben festgehalten, wie der Verein in kürzester Zeit von einem Amateurclub zu einem erfolgreichen Bundesligaverein und damit zu einem wirtschaftlich lukrativen Unternehmen gewachsen ist. Die Anstrengungen, die Rotthaus zum Erreichen dieses Ziels unternommen hat, lassen ihn nicht immer sympathisch erscheinen. Doch einen hohen Unterhaltungswert hat seine sehr spezielle Art auf jeden Fall. Etwa, wenn er kurz vor dem Aufstieg Hoffenheims in die erste Bundesliga durch das festlich geschmückte Städtchen fährt, begeistert die vielen Fahnen, Flaggen und Wimpel zur Kenntnis nimmt, nur um dann als Fazit zu äußern: "Das hätte noch mehr sein können – die trauen sich einfach noch nicht so richtig".

Aber auch Torro, Vorsitzender des ersten Hoffenheim-Fanclubs, und seine Mitstreiter sorgen für etliche amüsante Momente – besonders dann, wenn sie sich weigern, den Aufstieg ihres Vereins nicht im gemütlichen Clubhaus, sondern mit den "neuen" Fans in einer großen Halle zu feiern. In dieser Szene zeigt sich auch, wie gut die Dokumentation geschnitten ist, denn der Kontrast zwischen den beiden Partys ist einfach wunderbar dargestellt.

"Das Leben ist kein Heimspiel" ist aber nicht nur eine lustige, kurzweilige Dokumentation, sondern auch ein sehr interessantes Dokument über eine groß angelegte und sehr mutige wirtschaftliche Unternehmung. Ganz gleich, ob man nun der Meinung ist, dass es Hoffnheim verdient hat, sich diesen unglaublichen Erfolg auf die Fahne schreiben zu dürfen, oder nicht – an dem hohen Unterhaltungswert dieser Dokumentation ändert das Nichts. Sehenswert – alleine schon, weil Sie hier in einer sehr hübschen Szene endlich einmal erfahren, was sich Fußballspieler so Alles für den Weg zu einem Spiel an Verpflegung kaufen.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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