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Debug – Feindliches System – Blu-ray

Debug – Feindliches System – Blu-ray

Kanada 2014 - mit Jeananne Goossen, Adrian Holmes, Jason Momoa, Adam Butcher u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung - Film:
Ausstattung:

Filminfo

Originaltitel:Debug
Genre:Sci-Fi, Thriller
Regie:David Hewlett
Verkaufsstart:14.04.2015
Produktionsland:Kanada 2014
Laufzeit:ca. 86 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch, Niederländisch
Bildformat:16:9 (1.78:1) 1080 24p High Definition
Extras:Behind the Scenes, Trailer, Programmtipps
Regionalcode:B
Label:Pandastorm Pictures
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Amazon Link : Debug – Feindliches System – Blu-ray

Film: In der Zukunft sind Computerprogramme extrem mächtig geworden. Um nicht vollends die Kontrolle über sie zu verlieren, soll eine Gruppe verurteilter Cyberkriminelle einige fehlerhafte Programme auf verschiedenen Raumfrachtern zu bereinigen und notfalls zu löschen. Als kurzfristig die Reparatur eines Orcus-Frachters befohlen wird, sieht zunächst alles nach einem Routineauftrag aus. Was die Häftlinge und ihr Wärter allerdings nicht wissen, ist, dass es sich bei dem Raumschiff um einen ehemaligen Gefängnisfrachter handelt, bei dem das Wächterprogramm IAM (Jason Momoa) ein gefährliches Eigenleben entwickelt hat. Es dauert nicht lange, bis die Versuche, IAM abzuschalten, ihr erstes Opfer fordern. Doch in der toughen Hackerin Kaida (Jeananne Goossen) hat das mörderische Computerprogramm eine ernstzunehmende Gegenspielerin gefunden…

Mit "Debug – Feindliches System" hat der auch als Schauspieler bekannte Regisseur David Hewlett ("Stargate Atlantis") einen SciFi-Cyberthriller inszeniert, der gerade zu Beginn ein wenig an das Konzept der Serie "Add a Friend" erinnert. Die meiste Zeit beobachtet man die Protagonisten über Bildschirme oder Überwachungskameras, und gerade zu Beginn scheint sich auch das Handeln der verurteilten Cyberkriminellen auf Sitzen und Tippen zu beschränken. Das klingt nicht gerade aufregend – und abgesehen von der unterkühlten Atmosphäre des Orcus-Frachters ist es das auch nicht. Erst wenn Kaida erkennt, wie mächtig IAM ist und sie alles daran setzt, sich und die Anderen lebend aus dem Raumschiff zu befreien, nimmt das Ganze an Fahrt auf.

Dabei gibt es einige durchaus gelungene Momente und ordentliche Spannung. Doch leider reicht das nicht aus, um über die mitunter sehr dürftigen Effekte und das teilweise sehr hölzerne Spiel einiger Darsteller hinwegzutrösten. Allerdings ist der Inszenierung trotz des geringen Budgets immer wieder anzumerken, dass Hewlett und sein Team mit Liebe zum Genre an die Sache herangegangen sind. Sicherlich, selbst eine Serie wie "Stargate Atlantis" hat mitunter bessere Computereffekte zu bieten. Und auch das Drehbuch hätte aus der guten Prämisse sehr viel mehr herausholen können. Doch als reines B-Movie bietet der Kampf gegen ein mörderisches Computerprogramm absolut ordentliche Unterhaltung.

Mit etwas mehr Geld und einem besseren Drehbuch hätte "Debug – Feindliches System" ein richtig guter SciFi-Thriller werden können. So ist der Film gerade in der zweiten Hälfte noch ein annehmbares B-Movie geworden, das von der Leidenschaft des Regisseurs, dem atmosphärischen Set und einigen gelungenen Spannungsmomenten lebt. Wer also seine Erwartungen herunterschraubt und gerade über die Effekte auf Videogame-Niveau hinwegsehen kann, der wird noch gut unterhalten und kann getrost den Orcus-Frachter betreten.

Bild + Ton: "Debug – Feindliches System" ist keine teure Hollywood-Produktion, sondern ein kleiner Independent-Film aus Kanada. Daher sollte von der audiovisuellen Umsetzung nicht zu viel erwartet werden. Es gibt in beiden Bereichen einige erkennbare Schwächen, doch für eine kleine Produktion wie diese können sowohl das absolut saubere, weitgehend scharfe Bild mit seiner atmosphärisch unterkühlten Farbgebung, als auch der Ton mit seinen ordentlich umgesetzten Sound-Effekten und den gut verständlich abgemischten Dialogen überzeugen. Gut!

Extras: Als Bonus gibt es neben dem Trailer noch einen recht sehenswerten Blick hinter die Kulissen (ca. 18:11 Min.), der offenbart, mit welchen Ambitionen David Hewlett an die Inszenierung des Sci-Fi-Cyber-Thrillers herangegangen ist.

Fazit: "Debug – Feindliches System" ist Low Budget Sci-Fi Kost, die nicht unbedingt mit tollen Effekten oder einem ausgefeiltem Drehbuch punkten kann. Trotzdem ist dem Film anzumerken, dass Regisseur David Hewlett mit Liebe zum Genre an die Umsetzung der im Kern sehr spannenden Geschichte herangegangen ist. Das Ergebnis ist solide B-Movie Kost mit leichtem Trash-Faktor. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Auf der Blu-ray präsentiert sich der Film in guter Bild- und Tonqualität. Das Bonusmaterial bietet einen netten Blick hinter die Kulissen, bei dem die Ambitionen der Macher besser ersichtlich werden, als im fertigen Film. Kein Meisterwerk, aber am Ende gerade noch empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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