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Der letzte Bulle – Staffel 5 - DVD

Der letzte Bulle – Staffel 5 - DVD

Deutschland 2014 - mit Henning Baum, Maximilian Grill, Robert Lohr, Helmfried von Lüttichau, Tatjana Clasing, Christina Hecke u.a

Filminfo

Genre:TV-Serie, Thriller
Regie:Michael Kreindl, Thomas Nennstiel u.a.
Verkaufsstart:24.05.2014
Produktionsland:Deutschland 2014
Laufzeit:ca. 355 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:2
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
Untertitel:Keine
Bildformat:16:9
Extras:Audiokommentare, Outtakes
Regionalcode:2
Label:Sony Music Entertainment Germany GmbH
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Inhalt: Mick Brisgau (Henning Baum), der Polizist, der in den 80ern ins Koma gefallen ist, nachdem auf ihn geschossen wurde und der erst 20 Jahre später in einer für ihn doch sehr fremden Welt wieder aufgewacht ist, ist zurück. Doch dieses Mal ist nichts mehr so, wie es einmal war. Zwei Jahre sind seit den Ereignissen der vierten Staffel vergangen. Mittlerweile arbeitet Micks ehemaliger Partner Andreas Kringge (Maximilian Grill) beim LKA, sein einstiger Vorgesetzter Martin Ferchert (Helmfried von Lüttichau) ist in die Politik gegangen, seine große Liebe Tanja Haffner (Proschat Madani) ist ausgewandet und selbst Roland Meisner (Robert Lohr) hat sich erfolgreich selbstständig gemacht. Nur für Mick sieht es gar nicht gut aus. Nach einem verpatzten Einsatz wird er von seinen neuen Vorgesetzten degradiert und muss sich fortan an der Seite des spießigen Gregor Bickenberg (Jürgen Tarrach) als Streifenpolizist herumschlagen. Doch plötzlich bringt der Tod Koller, dem neuen Chef von Andreas, die beiden ehemaligen Partner wieder zusammen. Denn Koller hatte geglaubt, Andreas habe ihn erpressen wollen. Anscheinend ist er bei seiner Arbeit mit alten Akten auf ein Geheimnis gestoßen, das nicht nur Koller, sondern auch andere LKA-Mitarbeiter betrifft. Als Andreas bedroht wird, er solle seinen Job kündigen, nimmt die Geschichte ungeahnte Dimensionen an, die nicht nur Ferchert und Meisner, sondern auch Mick ganz direkt betreffen…

Nachdem das Konzept von "Der letzte Bulle" in den letzten beiden Staffeln kleine Abnutzungserscheinungen gezeigt hatte, haben die Macher in Staffel 5 versucht, komplett neue Wege zu gehen und dadurch die Karten neu zu mischen. So hat man das gewohnte Team erst einmal auseinandergerissen und sich von Tanja verabschiedet. Dadurch fällt schon einmal das ständige hin und her zwischen Mick und Tanja weg, was gerade in der letzten Staffel nicht mehr wirklich funktioniert hat. Eine weitere Neuerung der verkürzten Staffel ist, dass hier nur ein einziger Fall im Mittelpunkt steht. Da sich gerade in Deutschland Serien mit einer fortlaufenden Handlung eher schwer tun, war dies eine sehr mutige Entscheidung der Macher – die sich unterm Strich aber ausgezahlt hat.

Auch der Ton der Serie ist im fünften Jahr deutlich ernster und düsterer geworden. Es gibt zwar auch noch ein wenig Humor und den beliebten 80er Jahre Soundtrack. Doch insgesamt steht hier die Spannung doch ganz eindeutig im Vordergrund, was dieser Staffel noch einmal einen ganz besonderen Kick gibt. Die Verschwörung, die Mick und Andreas aufdecken, ist gerade in den ersten Folgen sehr gut konstruiert und verpasst der Serie so wieder den Suchtfaktor, den sie zuletzt stark eingebüßt hat. Der recht hohe Spannungslevel wird trotz einiger nicht ganz gelungener Handlungselemente bis zur letzten Folge auf angenehm hohem Niveau gehalten. Erst beim Finale kommt der Einbruch.

An dieser Stelle soll natürlich nicht zu viel über die etwas enttäuschende Auflösung gesagt werden. Nur soviel: sie passt einfach nicht zu den Charakteren, wie man sie in den ersten vier Staffeln kennen gelernt hat. Gerade Andreas agiert hier entgegen all seinen moralischen Grundsätzen. Zwar wird versucht, das Ganze mit einem "was passiert, wenn wir es nicht machen" zu rechtfertigen, doch damit haben es sich die Macher doch ein wenig zu einfach gemacht. Zugegeben, dieses Finale ermöglicht einen recht guten und abgerundeten Abschluss für die Serie. Dennoch bleibt nach den letzten zwanzig Minuten ein etwas schaler Beigeschmack.

Dennoch: die fünfte – und laut DVD-Hülle finale – Staffel von "Der letzte Bulle" bietet einige der stärksten Momente seit Staffel 1 und ist gerade als Abkehr vom festgefahrenen Konzept mehr als gelungen. Und alleine dafür gibt es schon ein mehr als verdientes: Absolut empfehlenswert!

Bild + Ton: Das Bild der DVD bietet auch in der fünften Staffel wieder Qualität auf sehr gutem TV-Niveau. Verschmutzungen oder Störungen gibt es Keine, die Bildschärfe ist zufriedenstellend und die Farbgebung sehr harmonisch. Der nur in Stereo vorliegende Ton wird natürlich in erster Linie von den Dialogen und dem guten Soundtrack dominiert, wobei Beides klar und kraftvoll abgemischt aus den Boxen klingt. In den actionreicheren Momenten kommt dann auch ein wenig mehr Leben ins tonale Geschehen. Gut!  

Extras: Als Bonus gibt es neben einigen amüsanten Outtakes (ca. 5:48 Min.) auf der ersten Disc noch Audiokommentare von Henning Baum zu den ersten beiden Episoden. Wie schon bei der letzten Staffel wird auch hier wieder deutlich, dass Baum zwar für die Rolle des Mick Brisgau perfekt ist, als alleiniger Kommentator aber eher ungeeignet ist. Es gibt einige lange Pausen und zu viele Momente, in denen Baum einfach nur nacherzählt, was gerade zu sehen ist, anstatt wirklich tiefere Einblicke in den Entstehungsprozess zur Serie zu bieten. Daher sind diese Kommentare eher nur etwas für echte Henning Baum Fans!

Fazit: "Der letzte Bulle" geht in seiner fünften (und finalen?) Staffel radikal neue Wege. Das ist zwar zu Beginn ein wenig gewöhnungsbedürftig, verpasst der Serie aber genau den frischen Wind, den sie dringend benötigt hat. Obwohl die Auflösung von diesem acht Episoden umfassenden Fall ein wenig enttäuscht, so ist diese Staffel insgesamt sehr gelungen. Spannend, abwechslungsreich und extrem unterhaltsam. Sollte es tatsächlich die letzte Staffel gewesen sein, dass ist das ein würdiger Abgang für den letzten Bullen. Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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