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Der perfekte Ex

Der perfekte Ex

USA 2011 - mit Anna Faris, Chris Evans, Ari Graynor, Joel McHale, Blythe Danner ...

Filminfo

Originaltitel:What`s your number?
Genre:Komödie, Romantik
Regie:Mark Mylod
Kinostart:29.03.2012
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 101 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.derperfekteex.de
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Ein kleiner Artikel in einem Frauenmagazin reicht aus, um das Leben von Ally Darling (Anna Faris) völlig aus der Bahn zu werfen. Denn mit Schrecken muss die junge Singlefrau dort lesen, dass Menschen, die in ihrem leben 20 Partner oder mehr hatten, die Chance auf die eine große Liebe verpasst haben. Einer ihrer Verflossenen muss also der perfekte Mann für sie sein. Mit Hilfe von ihrem neuen Nachbarn Colin (Chris Evans), einem Weiberheld der schlimmsten Sorte, will Ally ihre Exfreunde ausfindig machen, um herauszufinden, wer von ihnen der Eine, der perfekte Ex ist. Doch nachdem sich die ersten Wiedersehen allesamt als Katastrophen erweisen, muss sich Ally die Frage stellen, ob sie den Richtigen wirklich in der Vergangenheit suchen muss, oder ob sie nicht doch einen Schritt in eine ganz neue Zukunft wagen sollte…

"Der perfekte Ex" ist ein perfektes Beispiel dafür, warum amerikanische Komödien nicht unbedingt den besten Ruf genießen. Denn eigentlich hat das Drehbuch die ein oder andere nette Idee zu bieten. Und die Eingangsszene, in der endlich einmal gezeigt wird, warum Frauen in Filmen nach dem Aufstehen schon immer perfekt aussehen, verspricht eigentlich einen amüsanten Kinospaß. Doch leider kann Regisseur Mark Mylod dieses Versprechen nicht einhalten. Statt auf cleveren Witz verlässt sich Mylod lieber auf derbe Gags, auf unappetitliche und vor allem unlustige Scherze und auf die völlig überzogenen Grimassen von Hauptdarstellerin Anna Faris, die es scheinbar aufgegeben hat, in Filmen mehr schauspielerisches Talent zu zeigen, als es die Fans von ihr seit den "Scary Movie"-Filmen gewöhnt sind.

Was hier schief gegangen ist, lässt sich nicht genau sagen. Mark Mylod, der sich gerade im Fernsehen mit seiner Arbeit für gefeierte Comedyserien wie "Entourage" oder "Shameless" einen recht guten Ruf erarbeitet hat, schickt hier auch jeden Anflug von Anspruch zum Teufel. Gute Nebendarsteller wie Martin Freeman ("Der Hobbit") oder Ari Graynor werden hemmungslos verheizt und selbst Chris Evans, der in den letzten Jahren immer wieder so etwas wie ein durchaus vorhandenes Talent auch bei komödiantischen Rollen gezeigt hat, liefert nur eine eher durchschnittliche Leistung ab. Was aber wieder einmal besonders störend zu Buche schlägt ist, dass sich hinter all dem derben, niveaulosen Humor eine unglaublich prüde, moralisch verlogene Botschaft verbirgt, die am Ende natürlich ganz besonders dick aufgetragen in einem klischeehaften Kitschfinale vermittelt werden muss.

Ich bin nun wirklich nicht jemand, der ganz hohes Niveau braucht, um sich gut amüsieren zu können. Manchmal machen gerade eher einfach gestrickte Komödien richtig viel Spaß und auch zotiger Humor kann durchaus richtig komisch sein. Doch wenn das Ganze derart uninspiriert, lieblos und vor allem dämlich daher kommt, dann macht das trotz der vielen an sich sehenswerten Darsteller einfach keinen Spaß, sondern ist einfach nur eine ganz besonders ärgerliche Art der Zeitverschwendung. Höchstens ganz hartgesottene Fans von Anna Faris könnten es nicht bereuen, sich für dieses Werk eine Eintrittskarte zu lösen. Alle Anderen seien gewarnt: "Der perfekte Ex" ist Alles, nur kein guter Film. Schade!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Der perfekte Ex (USA 2011)"
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