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Juni 2018
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Die Bestimmung – Divergent

Die Bestimmung – Divergent

USA 2013 - mit Shailene Woodley, Theo James, Kate Winslet, Ashley Judd, Jai Courtney, Zoë Kravitz u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Divergent
Genre:Abenteuer, Action, Sci-Fi
Regie:Neil Burger
Kinostart:10.04.2014
Produktionsland:USA 2013
Laufzeit:ca. 139 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.bestimmung-filme.de
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Verfilmungen von Romanreihen der sogenannten "Young Adult" Zielgruppe haben derzeit Hochkonjunktur. Von "Twilight" über "Die Tribute von Panem" bis zu "Chroniken der Unterwelt" gibt es momentan wohl kaum eine "Young Adult"-Reihe, die nicht fürs Kino adaptiert wird. Nun sind mit "Die Bestimmung - Divergent" auch die beliebten Romane von Veronica Roth an der Reihe, Massen an vornehmlich jungen Mädchen in die Kinos zu locken. Und das könnte diesem ersten Film in der geplanten Trilogie auch durchaus gelingen, denn von einigen kleinen Längen abgesehen ist diese düstere Zukunftsvision absolut gelungen.

Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Die Menschen, die überlebt haben, werden auf Basis ihrer Tugenden in fünf verschiedenen Fraktionen aufgeteilt: In die selbstlosen Altruan, die freimütigen Candor, die wissenden Ken, die friedfertigen Amite und die furchtlosen Ferox. Dadurch soll gewährleistet werden, dass Ressourcen perfekt genutzt und eine notwendige Ordnung aufrechterhalten wird. Alle Jugendlichen müssen sich in einem bestimmten Alter dem Test unterziehen, der sie einer Tugend zuordnet. Auch für Tris Prior (Shailene Woodley) ist die Zeit für ihre Bestimmung. Doch ihre Testergebnisse sind nicht eindeutig. Sie gehört zu den wenigen Unbestimmten, was sie in den Augen der Regierung zu einer potentiellen Bedrohung macht. Deshalb verschweigt Tris das Ergebnis und schließt sich den Ferox an. Hier wird ihr schnell klar, in welcher Gefahr sie schwebt, würde ihr Geheimnis entdeckt werden. Denn Jeanine (Kate Winslet), die Anführerin der Ken, hat zum Kampf gegen die Unbestimmten aufgerufen. Und so muss Tris alles daran setzen, ihre harte Ferox-Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Hilfe bekommt sie dabei von dem geheimnisvollen Four (Theo James), der mehr über die Unbestimmten zu wissen scheint, als er zugibt…

"Die Bestimmung - Divergent" mag mit seiner dystopischen Grundstimmung und einer jungen Heldin, die sich gegen die mächtigen Kontrollorgane auflehnt, stark an "Die Tribute von Panem" erinnern. Es ist ganz klar, dass hier die gleiche Zielgruppe angesprochen werden soll. Doch auch wenn es der Geschichte an Eigenständigkeit fehlen mag und dadurch die ganz großen Überraschungen ausbleiben, so bietet der Film doch genügend positive Aspekte, die den Unterhaltungswert zumindest für die anvisierte Zielgruppe angenehm hoch halten. Das beginnt bei der visuellen Umsetzung. Gerade die einleitende Kamerafahrt durch eine apokalyptische Großstadtszenerie, untermalt von der mitreißenden Musik vom niederländischen DJ und Musikproduzenten Junkie XL ist großartig umgesetzt und baut eine ganz besondere Atmosphäre auf, von der die eher konventionelle Geschichte auch im weiteren Verlauf deutlich profitieren kann.

Neben der visuellen Umsetzung ist es auch die Inszenierung von Regisseur Neil Burger ("Ohne Limit"), die den Film über einige dramaturgische Hänger hinweghilft. Obwohl es nur wenige echte Spanungsmomente und Actionsequenzen gibt, verfügt der Film über ein ordentliches Tempo, das nur von einigen etwas zu langatmigen Szenen unnötig ausgebremst wird. Dass die Geschichte nicht unbedingt über zwei Stunden benötigt hätte, um erzählt zu werden, steht zwar außer Frage. Doch ist Burgers Inszenierung dicht genug, so dass nie echte Langeweile aufkommt. Im Gegenteil: auch Momente, deren Ausgang eigentlich deutlich vorhersehbar ist, hat er mitunter so gut umgesetzt, dass auch hier noch jede Menge Spannung aufkommt. Die gute Besetzung, angeführt von einer überzeugenden Shailene Woodley ("The Descendants") und einer wunderbar unsympathischen Kate Winslet, trägt ebenfalls zu dem sehr positiven Gesamteindruck bei.

Zugegeben, die obligatorische Liebesgeschichte ist in zwei Szenen arg schwülstig umgesetzt und die ganz großen dramatischen Momente im letzten Akt verfügen nicht unbedingt über die emotionale Tiefe, die wahrscheinlich beabsichtigt worden war. Dennoch ist "Die Bestimmung - Divergent" ein sehr unterhaltsamer futuristischer Thriller mit hohem Schau- und Unterhaltungswert, an dem man durchaus auch dann Spaß haben kann, wenn man kein Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren ist. Und auch wenn Burger die Geschichte so inszeniert hat, dass sie auch für sich genommen funktioniert und abgeschlossen wirkt, dürfen wir uns schon jetzt auf die Fortsetzung freuen, die 2015 unter der Regie des Deutschen Robert Schwentke in die Kinos kommen soll. Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Die Bestimmung – Divergent (USA 2013)"
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