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März 2019
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Die Schadenfreundinnen

Die Schadenfreundinnen

USA 2014 - mit Cameron Diaz, Leslie Mann, Kate Upton, Nikolaj Coster-Waldau, Nicki Minaj, Taylor Kinney u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:The other woman
Genre:Komödie
Regie:Nick Cassavetes
Kinostart:01.05.2014
Produktionsland:USA 2014
Laufzeit:ca. 109 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Webseite:www.DieSchadenFreundinnen.de
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Eigentlich war die New Yorker Rechtsanwältin Carly Whitten (Cameron Diaz) nie der Typ für eine feste Beziehung. Sie hatte mit Männern Spaß, doch sobald es etwas ernster wurde, war auch schon wieder Schluss. Mit Mark (Nikolaj Coster-Waldau) ist das irgendwie anders. Nach kurzer Zeit schon ist sie Hals über Kopf verliebt und will Mark sogar ihrem Vater (Don Johnson) vorstellen. Doch dann erfährt sie durch einen Zufall, dass ihr Traumprinz längst verheiratet ist. Doch noch mehr als Carly ist Marks Frau Kate (Leslie Mann) von der Untreue ihres Göttergatten entsetzt. Durch ein Gespräch mit der Nebenbuhlerin erhofft sie herauszufinden, was in ihrer Ehe schiefgelaufen ist. Aus diesem ersten Treffen entwickelt sich eine etwas eigenartige Freundschaft, die eine ganz neue Qualität erhält, als die beiden Frauen feststellen, dass Mark noch eine weitere Affäre mit der drallen Sexbombe Amber (Kate Upton) hat. Sie beschließen, der jungen Frau die Wahrheit über Mark zu verraten und sie so auf ihre Seite zu ziehen. Zu Dritt wollen sie sich an dem untreuen Schwerenöter rächen. Doch werden sie seinem Charme, dem sie alle Drei schon einmal verfallen sind, dieses Mal widerstehen können?

Mit "Die Schadenfreundinnen"  wagt sich der eher auf sentimentale Stoffe wie "Beim Leben meiner Schwester" oder "Wie ein einziger Tag" spezialisierte Nick Cassavetes erstmals an einen rein komödiantischen Stoff. Dabei bedient er sich allerdings zu vieler allzu bekannter Zutaten, um wirklich überzeugen zu können. Das beginnt schon bei der Besetzung. Sowohl Cameron Diaz, als auch Leslie Mann spielen so, wie man die Darstellerinnen schon mehrfach in anderen Filmen gesehen hat. Wenn die Dritte im Bunde, Model Kate Upton, ihren ersten Auftritt als wohlproportionierte Bikini-Schönheit mit in Zeitlupe wippenden Brüsten absolviert, dann wird auch hier ganz schnell klar, dass sie nicht unbedingt aufgrund ihres noch unentdeckten schauspielerischen Talents engagiert worden ist. Und auch die beim jüngeren Publikum sehr beliebte Rapperin Nicki Minaj scheint nur aufgrund ihrer Popularität die kleine Nebenrolle bekommen haben, die sie mit monotoner Stimme und versteinerter Mimik absolviert. Echte schauspielerische Offenbarungen gibt es also wirklich nicht.

Und auch dramaturgisch bietet die Komödie keinerlei Überraschungen, erinnert der Plot doch sehr stark an eine modernisierte Version von "Der Club der Teuflinnen". Angereichert mit vielen überstrapazierten Kalauern und viel schrillem Geschnatter verspielt der Film viel von seinem Potential. Und das ist durchaus vorhanden. Denn obwohl die Geschichte nicht neu ist und auch die DarstellerInnen nicht unbedingt zu Bestform auflaufen, gibt es etliche sehr witzige und auch charmante Momente, die ganz besonders aus dem gut harmonisierenden Zusammenspiel von Cameron Diaz und Leslie Mann entstehen. Doch auf jeden guten Lacher, den gerade diese beiden ungleichen Charaktere produzieren, folgt mindestens ein Moment, in dem man nur genervt die Augen verdrehen kann. Da wäre garantiert mehr drin gewesen.

Nichtsdestotrotz muss auch gesagt sein, dass "Die Schadenfreundinnen" ihr Zielpublikum recht gut bedienen. Denn was für die einen fehlende Originalität ist, ist für andere eben genau das, was sie von einer solchen Frauen-Komödie erwarten. Kein großes Kopfkino, einfach gestrickte Gags und ein bisschen was fürs Auge – einfach nette Realitätsflucht eben. Und das ist dann ja auch schön und gut. Es wäre nur einfach schön gewesen, wenn dafür nicht derart eindimensionale Frauenbilder bemüht worden wären und wenn vielleicht ein klein wenig mehr von dem Gefühl, das Cassavetes in seine früheren Filme eingebracht hat, auch hier spürbar wäre. Trotzdem gilt: wer einfach nur bei einem Gläschen Prosecco abschalten will und über Komödien wie den zweiten "Sex and the City"-Film oder den "Club der Teuflinnen" lachen konnte, dem könnten auch "Die Schadenfreundinnen" knapp zwei Stunden amüsante Unterhaltung bieten. Und für solche ZuschauerInnen gilt dann auch: mit kleinen Einschränkungen sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Die Schadenfreundinnen (USA 2014)"
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