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September 2018
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Die Tochter meines besten Freundes

Die Tochter meines besten Freundes

USA 2011 - mit Hugh Laurie, Catherine Keener, Leighton Meester, Allison Janney, Oliver Platt, Alia Shawkat u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:The Oranges
Genre:Komödie, Drama
Regie:Julian Farino
Kinostart:13.12.2012
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 94 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.DieTochterMeinesBestenFreundes-F
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Es ist die totale Idylle: Die Familien Ostorff und Walling sind nicht nur Nachbarn in West Orange, einem malerischen Vorort von New Jersey. Sie sind zudem noch beste Freunde. David Walling (Hugh Laurie) und Terry Ostroff (Oliver Platt) gehen jeden Morgen zusammen joggen und verbringen auch ansonsten gerne Zeit miteinander. Und mit schöner Regelmäßigkeit treffen sich die Familien zum gemeinsamen Essen. Als die von ihrem Verlobten betrogene Nina (Leighton Meester), die Tochter von Terry und Cathy (Allison Jenney), nach fünfjähriger Abwesenheit zu Thanksgiving zurück zu ihrer Familie kommt, scheint das Nachbarschaftsglück perfekt. Denn auch Toby (Adam Brody), der Sohn von David und Paige (Catherine Keener) ist über die Feiertage angereist – und die Beiden würden so ein hübsches Paar abgeben. Zu dumm nur, dass nicht zwischen Nina und Toby, sondern zwischen Nina und David mächtig die Funken sprühen – so mächtig, dass zwischen den Beiden eine Liaison beginnt, die nicht nur eine Ehe, sondern auch eine tiefe Freundschaft für immer zerstören könnte…

"Die Tochter meines besten Freundes" behandelt ein Thema, das an sich das Zeug für ein handfestes Drama gehabt hätte. Doch der britische Regisseur Julian Farino, der hier sein US-Spielfilmdebüt abliefert, schafft es gekonnt, der Geschichte auch ihre komischen Seiten abzugewinnen. Mit viel Witz, etwas Drama und Romantik etabliert Farino eine höchst unterhaltsame Balance, die eigentlich nur eine wirkliche Schwäche hat: der Film ist einfach viel zu brav. Zwar hat das Drehbuch immer wieder richtig witzige und auch sehr nette Einfälle zu bieten, doch fehlt ihnen insgesamt der Biss, um die Geschichte über gemächliche TV-Unterhaltung hinaus zu heben.

Die guten Darsteller geben ihr Bestes, um gegen dieses Manko anzuspielen. Hugh Laurie agiert im Vergleich zu seinem Doktor House hier zwar sehr zurückhaltend, doch neben Oliver Platt, dem sehr charmanten "Gossip Girl" Leighton Meester und einer wunderbaren Allison Janney fügt sich Lauries Darstellung perfekt in das Geschehen ein. Es macht Spaß, diesem Ensemble zuzusehen, auch wenn immer wieder das Gefühl aufkommt, dass das Drehbuch ihren Leistungen nicht wirklich gerecht wird.

Allerdings gibt es dann doch zwei Aspekte der Inszenierung, die ein wenig überraschen können. Da wäre zum einen die Tatsache, dass die Beziehung zwischen der jungen Nina und dem sehr viel älteren David nie unangemessen, schlüpfrig oder unglaubwürdig erscheint. Man  nimmt es den Beiden ab, dass sie sich wirklich ineinander verliebt haben und auch wenn das auf Kosten von Davids Ehe geht und damit moralisch gesehen nicht wirklich positiv gewertet werden kann, hofft man irgendwie doch, dass es für das Paar eine Zukunft gibt.

Der zweite Aspekt ist das Ende. Die Geschichte steuert zum Ende hin auf eine Entscheidung Ninas zu, die sicherlich viele andere Drehbuchautoren gewählt hätten und die auch hier lange Realität zu werden scheint. Dass es dann aber doch ganz anders kommt, ist Farino und seinem Koautor Ian Helfer hoch anzurechnen. Zwar ist "Die Tochter meines besten Freundes" weder ein absolut realitätsnahes Ehedrama, noch eine wirklich bissige Vorstadtsatire, sondern nur irgendetwas Halbgares dazwischen. Da dies aber aufgrund der guten Darsteller, einiger sehr amüsanter Szenen und des zufrieden stellenden Endes noch immer gut unterhalten kann, dürften Freunde von amerikanischen Familienkomödien, die mal etwas leisere Töne anschlagen, dann wieder im komödiantischen Chaos gipfeln, den Kauf einer Kinokarte nicht bereuen. Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Die Tochter meines besten Freundes (USA 2011)"
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