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Die Todesliste - DVD

Die Todesliste - DVD

Großbritannien 2013 - mit Anthony Flanagan, Sienna Guillory, Clive Russell, Nigel Planer, Rebecca Ferdinando u.a

Filminfo

Originaltitel:The List
Genre:Thriller
Regie:Klaus Hüttmann
Verkaufsstart:06.02.2014
Produktionsland:Großbritannien 2013
Laufzeit:ca. 90 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.85:1)
Extras:Trailer, Programmtipps
Regionalcode:2
Label:Tiberius Film
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Amazon Link : Die Todesliste - DVD

Inhalt: Christopher Cowin (Anthony Flanagan) hat genug! Genug von der Ungerechtigkeit, durch die korrupte Politiker und mächtige Wirtschaftsbosse auch mit den schmutzigsten Machenschaften davonkommen. Bei den Reichen und Mächtigen scheint Justitia tatsächlich blind zu sein. Das will Cowin ändern. Er entwickelt eine Website, auf der die User Korruption und illegale Machenschaften der oberen Zehntausend an den Pranger stellen können. Schnell wird die "Liste" zu einem weltweiten Erfolg und Cowin zum Held des kleinen Mannes. Doch dann nehmen die Ereignisse eine tödliche Wendung, als die Personen, die auf Platz 1 der Liste stehen, brutal ermordet werden. Cowin selbst gerät ins Visier der Ermittler, weigert sich aber dennoch, die Seite abzuschalten. Und plötzlich steht auch sein Name ganz oben auf der "Liste"…

Mit "Die Todesliste" liefert der deutsche Regisseur und Drehbuchautor Klaus Hüttmann seine erste internationale Produktion ab. Die Thematik des virtuellen Prangers, der totalen Überwachung und der Selbstjustiz sind brisant und aktuell, was den Film gerade in den ersten Minuten auch wirklich spannend und mitreißend macht. Auch wenn die Inszenierung selbst sehr konventionell gehalten ist, vermag die Ausgangssituation durchaus zu fesseln. Das Spiel der Darsteller ist solide, wobei Anthony Flanagan als Gerechtigkeits-Idealist eine wirklich gute Figur macht. Es wird gut nachvollziehbar gemacht, was Christopher dazu bringt, die Liste ins Leben zu rufen und was er damit bezwecken will.

Auch der erste Twist ist noch sehr gelungen. Dass es Jemanden gibt, der überzeugt von Christophers Idealen ist, aber glaubt, die Liste hätte nur dann eine echte Wirkung, wenn sie auch Konsequenzen hat, macht die Sache noch ein ganzes Stück spannender. Doch leider gerät nicht nur Christopher die ganze Situation, sondern Hüttmann auch die Geschichte außer Kontrolle. Die guten Intentionen, die den Anfang dominiert haben, sind zwar auch in der zweiten Filmhälfte noch vorhanden, werden aber immer wieder von Logiklöchern verschluckt oder von ermüdenden Klischees überrannt. Im Genre der Verschwörungsthriller gab es da schon zahlreiche Vertreter, die ihre Geschichte deutlich spannender und konsequenter aufgelöst haben.

Dennoch: "Die Todesliste" ist seinen Schwächen zum trotz ein wirklich solider Thriller, der über weite Strecken ordentliche Unterhaltung bietet und in einigen Momenten sogar zum Nachdenken anregt. Auch wenn das Thema ein noch besseres, ausgefeilteres Drehbuch verdient hätte, reicht es unterm Strich immer noch für ein: Sehenswert!

Bild + Ton: Technisch ist diese Heimkinopremiere ordentlich umgesetzt. Während das Bild mit einer ordentlichen Gesamtschärfe und einer stimmigen Farbgebung überzeugen kann, werden lediglich in dunkleren Szenen durch leicht überhöht wirkende Kontraste und kleinere Unschärfen leichte Schwächen erkennbar. Der Ton liegt sowohl als DTS-Mix, als auch in Dolby Digital 5.1 vor. Bei beiden Tonspuren klingen die Dialoge sehr zentral abgemischt, doch durch gut platzierte Umgebungsgeräusche, kleinere Soundeffekte und durch die Musik kommt auch immer wieder etwas Bewegung in die Surround-Kanäle. Gut! 

Extras: Als Bonus gibt es nur den Trailer zum Film und weitere Programmtipps des Anbieters.

Fazit: Mit seiner ersten internationalen Produktion "Die Todesliste" liefert der deutsche Filmemacher und Drehbuchautor Klaus Hüttmann einen sehr aktuellen und im Kern brisanten Thriller ab. Nach einem sehr gelungenen Auftakt schnellt die Spannungskurve in angenehme Höhen, kann dort aber leider nicht bis zum Ende gehalten werden. Doch auch wenn sich der Film in der zweiten Hälfte in einigen Logiklöchern, Klischees und Nebensächlichkeiten verliert, ist Hüttmann doch insgesamt ein solider und inhaltlich äußerst interessanter Thriller gelungen, für den es unterm Strich ein zufriedenes "Empfehlenswert" gibt!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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