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Doctor Who – Sechster Doktor Volume 1 - DVD

Doctor Who – Sechster Doktor Volume 1 - DVD

Großbritannien 1984 - 1985 - mit Colin Baker, Nicola Bryant, Kevin McNally, Terry Molloy, Kate O`Mara u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung - Film:
Ausstattung:

Filminfo

Originaltitel:Doctor Who – Series 21.2 + 22.1
Genre:TV-Serie, Fantasy, Abenteuer, Sci-Fi
Regie:Peter Moffatt, Matthew Robinson, Ron Jones, Sarah Hellings
Verkaufsstart:02.12.2015
Produktionsland:Großbritannien 1984 - 1985
Laufzeit:ca. 460 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:5
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0 + 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch
Bildformat:4:3 (1.33:1)
Extras:Audiokommentare, engl. Infotext, Deleted & Extended Scenes, Featurettes, Interviews, Promos, Booklet
Regionalcode:2
Label:Pandastorm Pictures
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Amazon Link : Doctor Who – Sechster Doktor Volume 1 - DVD

Inhalt: Fans von "Doctor Who" staunten nicht schlecht, als der fünfte Doktor Peter Davidson sich nicht am Ende der 21. Staffel verabschiedete, sondern sich noch während der laufenden Staffel durch Regenerieren in den sechsten Doktor Colin Baker verwandelte. Dessen Darstellung des legendären Time Lords war zunächst eher gewöhnungsbedürftig, denn plötzlich war der Doktor äußerst arrogant und herablassend. Doch damit nicht genug der Veränderungen. Mit dem Ende der 21. Staffel verabschiedeten sich die Macher auch (kurzzeitig) von dem gewohnten Sendeformat von 25minütigen Episoden. Statt die einzelnen Geschichten in jeweils vier Episoden zu erzählen, beschränkte man sich in Staffel 22 auf jeweils zwei 45minütige Folgen. Zudem wurde der Grundton der Serie ein klein wenig düsterer, woran auch das sehr farbenfrohe Outfit des neuen Doktors wenig ändern konnte.

Auch wenn sich nicht Jeder mit dieser neuen Interpretation der Kultfigur anfreunden konnte und gerade die Tatsache, dass Bakers Doktor erstmals auch physische Gewalt gegen seine Widersacher einsetzte, so manchem übel aufstieß, änderte das wenig an der Popularität der Serie. Hinter den Kulissen kam es dagegen zu einigen Diskussionen über diese neue Ausrichtung der Serie, was letztendlich zu einer ungewöhnlich langen Produktionspause und dem doch überraschend schnellen Aus für Colin Baker nach nur elf Abenteuern als Doktor führte. Dabei hat gerade Staffel 22 all das zu bieten, was "Doctor Who" den Kultstatus verliehen hat, der bis heute ungebrochen ist: faszinierende Gegner, fantastische Geschichten und eine gehörige Prise trockenen Humors.

Der erste Vierteiler "Zweimal Einstein" ist dabei die schwächste Geschichte im ersten DVD-Set des sechsten Doktors. Die trashigen Effekte, die sich gerade beim Design der fiesen Schneckenwesen, mit denen es der Doktor zu tun bekommt, bemerkbar machen, gehören ja irgendwie zur Serie dazu. Und ein Stück weit machen sie auch den Charme der Serie aus. Dennoch ist die Geschichte um den machthungrigen Mestor, der seine Spezies in der gesamten Galaxis verteilen möchte um somit die Herrschaft über das Universum übernehmen zu können, einfach nicht besonders unterhaltsam. Hier regiert eher die Langeweile, als Spannung und richtig gute Unterhaltung. Das ändert sich freilich mit dem ersten Zweiteiler von Staffel 22. Hier gibt es ein Wiedersehen mit den Cybermen, die hier noch in der deutschen Fassung Kybermänner genannt werden. Der Doktor und seine Begleiterin Perpugilliam "Peri" Brown (Nicola Bryant) müssen hier nicht weniger als das Ende der Welt durch den Halleyschen Kometen verhindern. Spannend geht es auch in der nächsten Geschichte weiter, die durchaus als Kritik am Reality-TV Format gesehen werden kann – und die damit noch immer eine gewisse Aktualität aufweist. Der letzte Zweiteiler dieses Sets bringt dann noch die Rückkehr vom Meister, dem Erzrivalen des Doktors, der sich mit der fiesen Time Lady Rani zusammengeschlossen hat. Gegen sie muss der Doktor im England des 19. Jahrhunderts kämpfen.

Keine Frage, alle vier Geschichten haben sehr gute Momente, amüsante Szenen und überzeugende schauspielerische Leistungen. Aber es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass solche Fans, die "Doctor Who" erst mit dem doch sehr viel aufwändiger und technisch besser produzierten Reboot 2005 kennen und lieben gelernt haben, Probleme mit den Gummimonstern, den trashigen Kulissen und den etwas gewöhnungsbedürftigen 80er Jahre Outfits haben dürften. Doch wer sich darauf einlassen kann, der wird schnell von dem ganz besonderen Charme dieser Serie gefangengenommen, der "Doctor Who" nun schon seit über 50 Jahren zu einem derart beliebten Kult-Phänomen macht. Und Fans kommen alleine schon aufgrund des großartigen Bonusmaterials nicht am Kauf dieser Box vorbei. Daher gibt es auch hier wieder ein klares: Sehenswert!

Bild + Ton: Bei einer 30 Jahre alten TV-Produktion sollte nicht mit einer audiovisuellen Offenbarung gerechnet werden. Das im klassischen 4:3 TV-Format vorliegende Bild zeigt zwar eine stimmige Farbgebung, lässt aber auch einige Unschärfen und leichtes Bildrauschen erkennen. Der Ton liegt in einem eher unspektakulären Stereo-Mix vor, der aber die Dialoge immerhin sehr kraftvoll und gut verständlich aus den Lautsprechern transportiert. Die Soundeffekte dagegen wirken ein wenig kraftlos und zu zentral abgemischt. Dennoch: für eine recht betagte TV-Serie ist das Endergebnis noch absolut zufriedenstellend.

Extras: Auch diese Box ist in Sachen Bonusmaterial wieder vorbildlich und hat allerhand neu produzierte Extras sowie Archivmaterial in Angebot, was die Anschaffung für Fans doch unverzichtbar. Los geht es mit sehr unterhaltsamen Audiokommentaren zu allen Episoden mit Darstellern und Crew. Es sind durchweg unterhaltsame wie informative Kommentare, in denen auch Probleme bei der Produktion oder qualitative Schwachpunkte der einzelnen Folgen nicht verschwiegen werden. Leider gibt es zu diesen Kommentaren keine Untertitel. Gute Englischkenntnisse sind hier also Pflicht. Die sollte man auch für die wirklich gute Info-Untertitelspur haben, bei der allerhand interessante und versteckte Details über die jeweiligen Episoden verraten werden.

Neben den Kommentaren und der Untertitelspur gibt es noch zahlreiche Video-Extras. Los geht es hier auf der ersten DVD mit "Der Mann von den Sternen" (ca. 6:05 Min.), einem Interview mit dem Designer der damaligen Titelsequenz. In "Hundert Jahre jünger" (ca. 11:47 Min.) führt Colin Baker mit der Komikerin Amy Lamé ein amüsantes Gespräch über die verschiedenen Outfits des Doktors. Danach gibt s einen ausführlichen Blick in die Comics zur Serie (ca. 17:47 Min.), gefolgt von Archiv-Interviews aus dem britischen Frühstücksfernsehen (ca. 9:55 Min.) und einer beliebten Kindersendung (ca. 10:03 Min.). Abschließend gibt es noch einige Programmankündigungen (ca. 3:14 Min.), eine Bildergalerie, sowie zwei easter Eggs, von denen eines exklusiv für die deutschen Fans produziert wurde.

Bei den meisten DVD-Boxen wäre damit Schluss. Doch hier geht es jetzt erst richtig los. DVD 2 startet mit "Der kalte Krieg" (ca. 27:29 Min.), einer retrospektiven Dokumentation über die Entstehung der Folge "Angriff der Kybermänner". Deren Geschichte wird in einer weiteren Dokumentation dann noch genauer beleuchtet (ca. 22:52 Min.). Es folgt ein interessantes Interview mit dem britischen Professor Kevin Warwick, einem Spezialisten für Kybernetik (ca. 8:11 Min.). Bildergalerien, Trailer (ca. 3:13 Min.), ein Easter Egg, sowie die Möglichkeit, die Episode mit isolierter Soundtrack-Spur anzusehen, schließen das Bonusmaterial auf DVD 2 ab.

Auf der dritten DVD gibt es neben dem Audiokommentar zur Episode "Revolte auf Varos" keine Extras. Das Bonusmaterial zu dieser Episode befindet sich auf der vierten DVD. Auch hier gibt es eine interessante Dokumentation über die Entstehung der Folge (ca. 29:40 Min.). Danach wird untersucht, wie "Doctor Who" selbst mit dem Medium Fernsehen innerhalb der Serie umging (ca. 7:32 Min.). Es folgen geschnittene und erweiterte Szenen (ca. 17:44 Min.) zu der Episode, gefolgt von Aufnahmen des Studio-Drehs (ca. 4:42 Min.) und Outtakes. Zudem gibt es die Säurebad-Szene mit alternativer Musik zu sehen (ca. 1:38 Min.). Nach einigen Programmankündigungen (ca. 1 Min.) erklärt Sarah Sutton, die Begleiterin des vierten und fünften Doktors, wie Colin Bakers Darstellung des Time Lords in der Presse aufgenommen wurde (ca. 12:56 Min.). Es gibt noch einige weitere Nachrichtenausschnitte (ca. 1:10 Min.), Auftritte im Frühstücksfernsehen (ca. 5:44 Min.), sowie einer beliebten Call-in Show (ca. 15:08 Min.). Und als Schmankerl schließlich noch einen seltenen, nicht ausgestrahlten "Doctor Who"-Sketch aus der Kult-Comedyserie "French & Saunders" (ca. 7:34 Min.).

Auch die letzte DVD hat noch einiges Zusatzmaterial im Angebot. Auf einen sehenswerten Blick zurück auf die Entstehung der Folge (ca. 43:20 Min.) folgt ein Vergleich der Drehorte damals und heute (ca. 4:07 Min.). Einige Deleted Scenes (ca. 8:40 Min.), ein Interview mit dem Komponisten Jonathan Gibbs (ca. 9:44 Min.) und weitere TV-Auftritte in der Call-in Show (ca. 2:04 Min.) und der Kindersendung Blue Peter (ca. 11:23 Min.), sowie eine Bildergalerie und ein Easter Egg runden das wirklich umfangreiche Bonusmaterial perfekt ab. Besser geht es nicht!

Fazit: Die sechste Inkarnation von "Doctor Who" Mitte der 1980er Jahre sorgte für etliche Kontroversen. Während die Outfits von Colin Baker knallbunt waren, war die Psyche seines Doktors eher düster und unausgeglichen. Kritik gab es auch an der ungewöhnlichen Brutalität mit der dieser Doktor gegen seine Widersacher vorging. Das änderte zwar wenig an dem Erfolg der Serie, sorgte aber letztendlich für eine längere Produktionspause und das recht schnelle Aus für Baker nach nur elf Geschichten sorgte. "Whovians" kommen jetzt aber erst einmal in den Genuss seiner ersten vier Abenteuer, die in einer mit tollem Bonusmaterial prall gefüllten Box veröffentlicht werden. Auch wenn diese alten Episoden mitunter arg trashig wirken, kommen Fans an dieser Box nicht vorbei. Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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