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Januar 2019
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Dope

Dope

USA 2015 - mit Shameik Moore, Tony Revolori, Kiersey Clemons, Zoë Kravitz u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Dope
Genre:Komödie, Drama
Regie:Rick Famuyiwa
Kinostart:28.01.2016
Produktionsland:USA 2015
Laufzeit:ca. 103 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.dope-film.de
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Malcolm (Shameik Moore) ist ein ganz besonderer Nerd. Er liebt den Hip Hop der 90er Jahre, was man seinem Kleidungsstil und seiner Frisur auch ansieht. Zudem spielt er zusammen mit seinen besten Freunden Diggy (Kiersey Clemons) und Jib (Tony Revolory) in einer Punk-Rock-Band. Malcolms großer Traum ist es, dem tristen Vorort von L.A., wo er mit seiner Mutter Lisa (Kimberley Elise) lebt, zu entfliehen und in Harvard zu studieren. Daher geht er auch jedem Ärger aus dem Weg – bis er die attraktive Nakia (Zoë Kravitz) kennen lernt. In der Hoffnung, ihr näher zu kommen und vielleicht sogar ihr Herz zu gewinnen, lässt er sich dazu überreden, auf die Party des Drogendealers Dom (A$AP Rocky) zu gehen. Und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: die Polizei stürmt die Party, Dom kommt in den Knast und Malcolm, der rechtzeitig fliehen konnte, findet in seinem Rucksack jede Menge Drogen. Die will der Musterschüler natürlich so schnell als möglich loswerden, um seine Zukunft nicht zu gefährden. Doch als er von Dom aus dem Gefängnis heraus Anweisungen erhält, die Drogen auszuliefern, ist das erst der Anfang eines turbulenten Abenteuers, das Malcolm und seine Freunde immer tiefer in den Abgrund zu ziehen droht…

Mit "Dope" kehrt Filmemacher Rick Famuyiwa an den Ort seiner Kindheit zurück. Wie sein Protagonist ist auch er in Inglewood, einem Vorort von L.A. aufgewachsen. Hier wollte er eine Geschichte erzählen, die zeigt, wie sehr man als Jugendlicher von dem Ort, an dem man lebt, geprägt und geformt wird. Gleichzeitig soll aber auch gezeigt werden, dass man letztendlich sein Schicksal selbst in der Hand hat und sich gegen alle äußeren Umstände zu Wehr setzen kann – auch wenn sich die Welt scheinbar gegen einen verschworen hat. Das klingt jetzt nach dem perfekten Stoff für ein schweres Drama. Doch genau das wollte Famuyiwa nicht inszenieren. Ihm stand eher eine Art "Lockere Geschäfte" für die Social Media Generation im Sinn.

Und so hat er zwar durchaus einige dramatische Aspekte in die Geschichte um den ungewöhnlichen Nerd Malcolm und seine Freunde eingebaut. Doch in erster Linie ist dieser Liebling vom Sundance Filmfestival 2015 eine erfrischende Independent-Komödie, die es schafft, die ganz normalen Probleme junger Menschen in den Problemvierteln von L.A. mit einem Augenzwinkern zu betrachten, ohne sie zu verharmlosen oder ins Lächerliche zu ziehen. Und so ist es dann auch wirklich amüsant zu sehen, wie Malcolm, Diggy und Jib genau die Fähigkeiten, für die sie in der Schule immer gehänselt werden, dazu nutzen, um sich mit mächtigen Drogendealern anzulegen.

Ein stimmiger Soundtrack, atmosphärische Bilder und gute Darsteller unterstützen das gelungene und stellenweise angenehm originelle Drehbuch. So wird "Dope" zu einer sehr sehenswerten Komödie, die gekonnt mit Klischees spielt und zeigt, dass man auf ernste Themen auch auf leichte, amüsante Art aufmerksam machen kann, ohne den Zuschauer in frustrierende Betroffenheit zu stürzen. Ein kleiner Geheimtipp, der ein klares "Sehenswert" absolut verdient hat.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Dope (USA 2015)"
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