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Dredd – DVD

Dredd – DVD

Großbritannien 2012 - mit Karl Urban, Lena Headey, Olivia Thirlby, Domhnall Gleeson u.a

Filminfo

Originaltitel:Dredd
Genre:Action, Sci-Fi
Regie:Pete Travis
Verkaufsstart:19.04.2013
Produktionsland:Großbritannien 2012
Laufzeit:ca. 92 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2.40:1)
Extras:6 Featurettes, 9 Interviews, Trailer, Programmtipps
Regionalcode:2
Label:Universum Film
Webseite:www.dredd-film.de
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Amazon Link : Dredd – DVD

Film: Nachdem die britische Comicfigur "Judge Dredd" von Autor John Wagner und Zeichner Carlos Ezquerra bereits 1995 mit Sylvester Stallone auf der Leinwand zum Leben erweckt wurde, dabei aber sowohl Fans, als auch Kritiker weitgehend enttäuschte, wagte sich 2012 Regisseur Pete Travis erneut an eine Adaption der düsteren Zukunftsvision. In "Dredd" zieht nun Karl Urban ("Herr der Ringe", "Star Trek") die Uniform des Judges an, um in der Metropole Mega City One für Recht und Ordnung zu sorgen. Kein leichtes Unterfangen, kontrollieren doch kriminelle Banden, wie etwa das Kartell der Drogenbaronin Ma-Ma (Lena Headey, "Game of Thrones"), weite Teile der Stadt. Al seine neue Droge, die ihre Benutzer die Realität in extremer Zeitlupe erleben lässt, den Slum, über den Ma-Ma herrscht, unsicher macht, soll Dredd zusammen mit der neuen Rekrutin, der telepathisch veranlagten Cassandra Anderson (Oliver Thirlby), den Kampf gegen die Drogenbaronin aufnehmen. Doch kaum haben Dredd und Anderson den Wohnblock, in dem Ma-Ma residiert, betreten, wird dieser hermetisch abgeriegelt und ein gnadenloser Krieg beginnt, in dem die Zahl der Opfer im Sekundentakt anzusteigen scheint. An ein Entkommen ist nicht zu denken. Doch Judge Dredd wird alles daran setzten, um seiner Aufgabe als Richter und Vollstrecker auch in diesem blutigen Chaos gerecht zu werden... 

"Dredd" versucht ganz offensichtlich, die Fehler der Stallone-Verfilmung zu vermeiden und sich enger an die Comic-Vorlage zu halten. Dass Dredd seinen Helm nicht auszieht, dass Figuren wie Cassandra Anderson übernommen wurden oder auch der Look von Mega City One, all das sind Aspekte, mit denen diese Interpretation die Gunst der Fans gewinnen möchte. Das Problem allerdings ist, dass die guten Aspekte der Inszenierung in eine extrem schwache Story eingebaut sind. Letztendlich endet die Geschichte mit der Abriegelung des Wohnblocks, denn ab da ist "Dredd" ein einziger langer Schusswechsel. Dredd und Anderson müssen sich Stockwerk um Stockwerk hinauf kämpfen, bis sie schließlich ins Herz des Komplexes, Ma-Mas Zentrale, gelangen. Das erinnert stark an die indonesische Actionüberraschung "The Raid". Dieser hatte zweifellos die besseren Kampfchoreografien und effektiveren Spannungsmomente zu bieten, wirkte mit der Zeit aber trotzdem recht ermüdend. Bei "Dredd" stellt sich dieser Zustand bereits nach etwa der Hälfte seiner Laufzeit ein. 

Zugegeben, es gibt einige ganz hervorragende Action- und Kampfsequenzen. Das monströse Hochhaus, der trist-futuristische Look und eine wunderbar überdreht böse Lena Headey sorgen, unterstützt von einer Handvoll amüsanter One-Liner, immer wieder dafür, dass die eher langweilige Brutalität unterhaltsam aufgebrochen wird. Auch die Tatsache, dass der Film nicht nur in seiner Gewaltdarstellung, sondern auch in seiner Abkehr von der eher episch angelegten Erzählstruktur der ersten Verfilmung absolut konsequent daher kommt, muss den Machern auf jeden Fall zu Gute gehalten werden. 

Auch wenn Pete Travis und sein Team das recht geringe Budget, das ihnen zur Verfügung stand, wirklich hervorragend genutzt haben, ändert das Nichts an der Tatsache, dass es "Dredd" nur selten schafft, wirklich zu fesseln, zu überraschen oder visuell zu beeindrucken. Einige gute Ideen, wie die extremen Zeitlupensequenzen, werden zu sehr überstrapaziert und anderen Aspekten, wie der Stadt außerhalb des Wohnblocks, wird zu wenig Zeit eingeräumt, als dass es hier noch ein paar nette Schauwerte geben könnte. So verfügt die Comicadaption zwar unterm Strich über einen ordentlichen Unterhaltungswert und dürfte auch insgesamt besser überzeugen können, als Stallones Version. Doch der ganz große Knaller ist auch dieser Versuch, Judge Dredd zum Leinwandleben zu erwecken, nicht geworden. Dafür gibt es am Ende nur ein: Mit Abstrichen sehenswert! 

Bild + Ton: Obwohl der Film eigentlich für eine 3D Auswertung konzipiert ist, kann auch die 2D Version visuell überzeugen. Einige Details kommen in den dunklen Sequenzen sogar etwas besser zur Geltung, da sie nicht von der zusätzlichen Verdunklung, die 3D leider oftmals mit sich bringt, verschluckt werden. Überhaupt fällt auf, dass die guten Kontraste und die stimmigen Schwarzwerte dafür sorgen, dass die Bildschärfe auch in den überwiegend düsteren Szenen kaum echte Qualitätseinbußen hinnehmen muss. Die Farbgebung ist eher dezent gehalten, nur das CGI-Blut wird immer wieder in kraftvollem Rot verspritzt. 

Der Sound liegt in einem kraftvollen Dolby Digital 5.1 Mix vor, der die spärlichen Dialoge kraftvoll aus den Boxen erklingen lässt. Die zahlreichen Surround-Effekte sorgen für einen sehr lebhaften Klangteppich, der es im Heimkino immer wieder kräftig krachen lässt. Gut! 

Extras: Das Bonusmaterial liest sich umfangreicher, als es in Wirklichkeit ist. Die sechs Featurettes etwa, die sich u.a. mit der Comic-Vorlage und den 3D Effekten beschäftigen, erlauben dem Zuschauer einen zusammen gerade einmal 14 Minuten langen Blick hinter die Kulissen. Und auch die neun Interviews mit Darstellern und Machern (ca. 25 Min.) bieten nicht mehr, als typische Promo-Oberflächlichkeiten. Der Trailer zum Film und weitere Programmtipps des Anbieters schließen das Zusatzangebot dann auch schon ab. 

Fazit: "Dredd" vermeidet bei der Adaption der beliebten Comic-Vorlage von Autor John Wagner und Zeichner Carlos Ezquerra viele der Fehler, die in der ersten Verfilmung mit Sylvester Stallone vor über 15 Jahren gemacht worden sind. Doch wirklich gelungen ist der SciFi-Actionthriller nur in einigen Momenten. Auf Dauer ermüdende Kampfsequenzen, ein übertriebener Einsatz extremer Zeitlupenaufnahmen und ein nicht gerade vor Originalität strotzendes Drehbuch drücken den Unterhaltungswert spürbar nach unten. Dennoch macht der Film auf seine Art noch genügend Spaß und sieht dabei gut genug aus, um Genre-Fans einen kurzweiligen und vergnüglichen DVD-Abend zu bescheren. Und dafür gibt es dann, trotz der deutlichen Schwächen, ein verdientes: Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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