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Drift – Besiege die Welle – Blu-Ray

Drift – Besiege die Welle – Blu-Ray

Australien 2013 - mit Myles Pollard, Xavier Samuel, Sam Worthington, Lesley-Ann Brandt, Sean Keegan u.a

Filminfo

Originaltitel:Drift
Genre:Drama
Regie:Morgan O`Neill & Ben Nott
Verkaufsstart:23.07.2013
Produktionsland:Australien 2013
Laufzeit:ca. 114 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.78:1) 1080p/24 High Definition
Extras:Behind the Scenes, Interviews, Premiere in Australien, Promo, Trailer
Label:Ascot Elite Home Entertainment
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Amazon Link : Drift – Besiege die Welle – Blu-Ray

Film: Nachdem sie ihren Mann in einer Nacht und Nebel Aktion verlassen hat, zieht Kat Kelly (Robyn Malcolm) mit ihren beiden Söhnen Andy und Jimmy von Sidney an die Westküste Australiens. Dort entdecken die beiden Jungs schnell ihre Liebe zum Surfen. Jahre später ist gerade Jimmy (Xavier Samuel) zu einem der talentiertesten Surfer der Region geworden. Andy (Myles Pollard) dagegen hat für das Surfen kaum noch Zeit, muss er doch hart arbeiten, um die Familie finanziell über Wasser zu halten. Als die Brüder den Surffotografen JB (Sam Wortington) kennenlernen, der in seinem bunten Bus ein relaxtes Nomadenleben führt, ist Andy von seiner Lebenseinstellung extrem fasziniert. Obwohl er Aussicht auf eine Beförderung bekommt, beschließt er, seinen Job zu kündigen und gemeinsam mit seinem Bruder und seiner Mutter einen Handel für Surfzubehör zu eröffnen. Dabei will er nicht nur hervorragende Bretter und erstklassige Anzüge verkaufen, er will seinen Kunden auch einen ganz besonderen Lifestyle mitliefern. Schnell spricht sich die gute Qualität der Arbeit der Kelly Brüder herum und ihre Marke könnte ein echter Erfolg werden. Doch für das notwendige Startkapital erhalten sie einfach keinen Kredit. Zu allem Überfluss lässt sich ihr Kumpel und Mitarbeiter Gus (Aaron Glenane) auch noch mit dem lokalen Gangster Miller (Steve Bastoni) ein, dessen Drogengeschäfte auch dem Geschäft der Kelly Brüder zum Verhängnis werden könnte…

"Drift – Besiege die Welle" basiert auf wahren Geschichten über die Ursprünge der Surfindustrie zu Beginn der 1970er Jahre. Mit recht geringem Budget haben die Regisseure Morgan O`Neill, der für die von der Dramaturgie bestimmten Szenen zuständig war, und Ben Nott, der die Surfsequenzen inszeniert hat, ein sehr stimmungsvolles Surfer-Drama inszeniert, das mit guten Darstellern und einer einnehmenden visuellen Umsetzung punkten kann. Besonders dann, wenn die Kelly Brüder auf ihre Surfbretter steigen und den riesigen Wellen an der australischen Westküste trotzen, verfügt das beim Independent Filmfestival von Rom dreifach ausgezeichnete Werk über einen sehr hohen Schauwert.

Auch die Vermischung von Drama mit ein wenig trockenem Humor funktioniert sehr gut, was auch am entspannten Spiel von Nebendarsteller Sam Worthington ("Avatar") liegt. Worunter der Film dagegen etwas zu leiden hat, ist, dass die Macher die Geschichte mit zu vielen Nebenhandlungen völlig überfrachtet haben. Wären diese einzelnen Handlungsstränge allesamt gut ausgearbeitet und einnehmend inszeniert, wäre das nicht unbedingt ein Problem. Aber einige von ihnen bleiben eher oberflächlich und werden in erster Linie von Klischees dominiert, so dass sie dem positiven Gesamteindruck eher schaden, als ihn noch zu verstärken. Natürlich müssen sich die beiden Brüder in die attraktive Hawaiianerin Lani (Lesley-Ann Brandt) verlieben und natürlich kommt es dann zu einem Zwist zwischen den Brüdern. Das ist genauso vorhersehbar wie die Probleme, die Andy mit dem fiesen Miller bekommt oder das, was bei dem großen Surf-Wettbewerb am Ende des Films passiert. Handwerklich und schauspielerisch ist das alles sehr gut umgesetzt. Doch es ist einfach Zuviel des Guten. Etwas mehr dramaturgische Tiefe bei weniger Handlungssträngen hätte "Drift" sicherlich gut getan.

Surf-Enthusiasten werden sich vielleicht auch daran stören, dass es in den knapp zwei Stunden Laufzeit verhältnismäßig wenige Surf-Sequenzen zu sehen gibt. Doch trotz dieser Kritikpunkte überwiegt am Ende der sehr positive Gesamteindruck, der durch die relaxte Atmosphäre, die schönen Aufnahmen der australischen Westküste, die guten Darsteller und den stimmigen Soundtrack erreicht wird. Sicherlich wird "Drift – Besiege die Welle" kein Klassiker des Surfer-Films. Doch sehenswert ist der australische Kinohit allemal – und das nicht nur für passionierte Surfer!

Bild + Ton: Das Highlight des Films, die tollen Surf-Sequenzen, präsentieren sich auf der Blu-Ray in toller Qualität. Die Farben wirken sehr kraftvoll, im klaren Blau des Meeres kann man sich regelrecht verlieren. Die Detailschärfe liegt insgesamt auf sehr hohem Niveau und auch die Abstimmung von Kontrasten und Schwarzwerten kann überzeugen. Der DTS-HD Master Audio 5.1 Mix präsentiert nicht nur Umgebungsgeräusche und Soundeffekte, sondern auch die Dialoge auf den Surround-Kanälen. Wer den Film nicht über eine Surroundanlage ansieht, muss dann feststellen, dass die Dialoge dann, wenn sie nicht direkt vor der Kamera stattfinden, etwas leiser klingen, als der Rest. Wer aber über die entsprechenden Surround-Kanäle verfügt, der bekommt hier angenehm viel Bewegung im tonalen Geschehen geboten. Gut!

Extras: Neben dem Trailer zum Film, einem kurzen Besuch bei der australischen Premiere des Films (ca. 6 Min.) und einen unkommentierten Blick auf die Dreharbeiten (ca. 20 Min.) hat die Blu-Ray exklusiv noch einige ausführliche Interviews mit den Regisseuren und den Darstellern (insgesamt ca. 94 Min.) zu bieten. Ein kurzes Promo des Labels Quicksilver (ca. 26 Sek.) und Programmtipps des Anbieters runden das Zusatzangebot ab.

Fazit: "Drift – Besiege die Welle" ist ein toll gefilmtes Surf-Drama, das mit einigen tollen Aufnahmen glänzen kann, dramaturgisch dagegen nur gutes Mittelmaß bietet. Die beiden Regisseure haben die Geschichte mit zu vielen Nebenhandlungen aufgebläht, wodurch der Film als Ganzes etwas oberflächlich wirkt. Dennoch: die schönen Bilder, die auf der technisch gut umgesetzten Blu-Ray perfekt zur Geltung kommen, und die guten Darsteller machen den Film trotz seiner dramaturgischen Schwächen unterm Strich nicht nur, aber ganz besonders für Surf-Liebhaber absolut sehenswert.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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