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Duell der Magier

Duell der Magier

USA 2010 - mit Jay Baruchel, Nicholas Cage, Alfred Molina, Teresa Palmer ...

Filminfo

Originaltitel:The Sorcerer`s Apprentice
Genre:Fantasy, Komödie, Action
Regie:Jon Turteltaub
Kinostart:02.09.2010
Produktionsland:USA 2010
Laufzeit:ca. 108 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.duell-der-magier.de
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Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei den beiden "National Treasure"-Filmen, haben sich Schauspieler Nicholas Cage, Regisseur Jon Turtletaub und Produzent Jerry Bruckheimer erneut zusammengetan, um dem Publikum beste Popcorn-Unterhaltung mit tollen Effekten und einer spannenden Geschichte zu bieten. Zumindest teilweise ist das auch dieses Mal wieder gelungen.

Der Film wurde von einer Episode um einen Zauberlehrling im Kampf mit außer Kontrolle geratenen Besen inspiriert, die Disney schon einmal, damals als Zeichentrickversion, in "Fantasia" präsentiert hat. Diese Szene ist auch in "Duell der Magier" zu sehen, eingebettet in eine recht dünne, aber nette Fantasy-Geschichte: Eigentlich will Physik-Stundet Dave (Jay Baruchel) nur Eines: möglichst nicht auffallen. Und vielleicht noch das Herz seiner schönen Kommolitonin Becky (Teresa Palmer) gewinnen. Doch ein Leben als Nachfolger des legendären Magiers Merlin stand so gar nicht auf seiner Agenda. Zu dumm nur, dass ihn Merlins einstiger enger Verbündeter Balthazar Blake (Nicolas Cage) für eben diese Aufgabe auserkoren hat. Doch so wenig Balthazar selbst daran glauben mag, dass ausgerechnet der unscheinbare Dave der Auserwählte sein soll, so ist ihm doch auch bewusst, dass er den Jungen und die in ihm schlummernden Kräfte braucht, um gegen seinen Erzfeind Maxim Horvath (Alfred Molina) zu kämpfen. Denn der plant, eine seit Jahrhunderten gefangene Hexe zu befreien, die so unglaublich mächtig ist, dass selbst Balthazar Nichts gegen sie ausrichten könnte – was dem Ende der Welt gleichkommen würde. Und so liegt das Schicksal der gesamten Menschheit in der Hand eines echten Nerds…

"Duell der Magier" hat viel Potential: die Darsteller sind gut ausgewählt, die Effekte sind ordentlich und die Geschichte an sich ist unterhaltsam. Nicholas Cage, der zuletzt in dem leider etwas untergegangenen "Kick-Ass" begeistert hat, spielt zwar in einigen Momenten etwas lustlos, liefert aber insgesamt eine vergnügte Darstellung ab. Jay Baruchel agiert eigentlich genau so, wie in seinem letzten Kinofilm "Zu scharf um wahr zu sein", was vielleicht etwas einseitig wirken mag, aber für die Rolle des Zauberlehrlings wider Willen sehr gut passt. Alfred Molina ist wie immer großartig, aber seine souveräne Darstellung des bösen Magiers wird ein wenig zu sehr unter Special Effects begraben. Die übrigen Darsteller sind eher Randfiguren. Doch während die durchaus talentierte Teresa Palmer nicht mehr ist, als Futter fürs Auge, darf sich der Brite Toby Kebbell ("Prince of Persia") als Drake Stone, einer Art Popstar unter den Magiern, von seiner besten Seite zeigen. Keine Frage, sein viel zu kurzer Auftritt gehört zu den komödiantischen Höhepunkten des Films.

Es ist schade, dass jeder Ansatz von Originalität, Witz und Spannung von einem Wust aus mal sehr guten, mal etwas enttäuschenden Special Effects überrannt wird. "Duell der Magier" macht in seinen besten Momenten deutlich, dass der Film sehr viel mehr Potential gehabt hätte, als nur nettes Popcorn-Kino fürs Auge zu bieten. Doch leider wurde zu wenig Wert darauf gelegt, die Story auszuarbeiten und so vielleicht auch ein gutes Fundament für mögliche Fortsetzungen zu legen. So aber bekommt der Zuschauer schon nach der Hälfte des Films das Gefühl, dass hier das ganze Potential erschöpft ist.

Keine Frage, "Duell der Magier" unterhält gut. An einigen Stellen sogar sehr gut. Der Film sieht gut aus und wird von für das Genre ordentlichen Schauspielerleistungen getragen. Doch leider fehlt dem Film genau das, was einem Werk mit dem Titel "Duell der Magier" auf keinen Fall fehlen darf: Magie! Das Effektespektakel wirkt so überhaupt nicht magisch, sondern viel zu glatt und durchkonstruiert. So wird der geneigte Zuschauer zwar gut unterhalten, aber der Wunsch danach, mehr von Balthazar und seinem Zauberlehrling zu sehen, kommt nicht wirklich auf. Daher gilt: Mit Abstrichen sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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