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Eat Pray Love

Eat Pray Love

USA 2010 - mit Julia Roberts, Javier Bardem, James Franco, Richard Jenkins, Billy Crudup ...

Filminfo

Originaltitel:Eat Pray Love
Genre:Drama, Romantik, Komödie
Regie:Ryan Murphy
Kinostart:23.09.2010
Produktionsland:USA 2010
Laufzeit:ca. 140 Min.
FSK:ab 0 Jahren
Webseite:www.eatpraylove-derfilm.de
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Mit Serien wie "Nip/Tuck" oder zuletzt dem Sensations-Erfolg "Glee" (ab Januar 2011 auf SuperRTL) hat sich Ryan Murphy in der amerikanischen TV-Szene einen Namen gemacht. Mit der Verfilmung des Bestsellers "Eat Pray Love" von Elizabeth Gilbert versucht Murphy nun auch, das Kino zu erobern. Mit Julia Roberts in der Hauptrolle prominent besetzt könnte ihm das durchaus auch gelingen.

Erzählt wird die wahre Geschichte von Liz Gilbert (Roberts), die zwar beruflich wie privat vom Erfolg verwöhnt ist, sich aber dennoch nicht ausgefüllt und irgendwie verloren fühlt. Mit dieser Erkenntnis versetzt Liz ihrer Ehe den Todesstoß, doch auch die darauf folgende Beziehung mit dem sehr viel jüngeren Schauspieler David (James Franco) bringt nicht die erhoffte seelische Befriedigung. Und so wagt Liz einen mutigen wie radikalen Schritt: für ein Jahr gibt sie ihr gewohntes Leben auf, um die Welt und so vielleicht auch sich selbst zu entdecken. Das gute Essen in Italien, die Spiritualität Indiens und die Romantik Balis sind die Wegbegleiter der folgenden Monate, doch die erhoffte Erfüllung will sich einfach nicht einstellen…

"Eat Pray Love" schwelgt in wunderbaren Bildern, die genau die Aspekte zelebrieren, die in den drei Worten des Titels verborgen liegen. Das Essen in Italien wird in derart schmackhaften Bildern präsentiert, dass dem Zuschauer sofort das Wasser im Munde zusammen läuft. Und auch die Farbenpracht Indiens und der traumhaft schöne Charakter Balis werden in mehr als ansprechender Weise auf die Leinwand transportiert. Inmitten dieser schwelgerischen Bildgewalt agiert Julia Roberts souverän und mit sichtlichem Spaß an der Arbeit. Und auch die sehr gut besetzten Nebendarsteller, unter denen besonders der wie immer wunderbare Richard Jenkins besonders hervor sticht, vermitteln auf sehr leichtfüßige Art die Lebensfreude, die der Geschichte innewohnt.

Und dennoch: trotz guter Darsteller, trotz zum Teil sehr schöner und amüsanter Dialoge und trotz der schönen Bilder hat der Film ein großes Manko – er ist einfach viel zu lang. Gerade in der letzten halben Stunde der insgesamt 140 Minuten zieht sich das Geschehen zäh wie Kaugummi in die Länge. Zwar schmeckt auch dieser Kaugummi noch ganz gut, aber er verliert mit jeder weiteren Minute zunehmend an Geschmack. Dabei ist es eigentlich nicht dieser abschließende Teil der Geschichte, der in Bali spielt, der am wenigsten überzeugen kann. Vielmehr hat das letzte Drittel unter dem etwas schwerfälligen Mittelteil zu leiden, der wiederum von dem wunderbaren Flair der Szenen aus Italien profitieren kann.

"Eat Pray Love" ist ein Film fürs Auge, ein Film zum Genießen und zum Abschalten. Dass es dabei zu einigen Längen kommt, ist zwar schade, aber durchaus zu verschmerzen. Daher gilt: wem das Geld und die Zeit für den eigenen Selbstfindungstrip fehlt, der kann sich gerne mit Julia Roberts auf die Suche nach dem Sinn und der Sinnlichkeit des Lebens begeben. Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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