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Edge of Tomorrow

Edge of Tomorrow

USA 2014 - mit Tom Cruise, Emily Blunt, Bill Paxton, Brendan Gleeson, Noah Taylor u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Edge of Tomorrow
Genre:Sci-Fi, Action, Abenteuer
Regie:Doug Liman
Kinostart:29.05.2014
Produktionsland:USA 2014
Laufzeit:ca. 113 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.edgeoftomorrow-derfilm.de
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In der nicht allzu fernen Zukunft haben Außerirdische Wesen, "Mimics" genannt, die Erde angegriffen und drohen alles Leben auf dem Planeten auszulöschen. Bislang war fast jeder Kampf gegen den außerirdischen Feind erfolglos. Doch jetzt könnte ein Überraschungsangriff die entscheidende Wendung in dem aussichtslosen Krieg herbeiführen. Ausgerechnet in diesem Kampf soll Major William Cage (Tom Cruise), ein Imagestratege des Militärs, der noch nie an der Front gedient hat, zum ersten Mal seinen Dienst an der Waffe verrichten. Obwohl er alles versucht, sich vor diesem Selbstmordkommando zu drücken, findet er sich schon bald inmitten einer brutalen Schlacht wieder und muss erkennen, dass er und die anderen Soldaten in eine tödliche Falle der Mimics getappt sind. Und nach nur wenigen Minuten wird Cage getötet – nur um wieder am Vortag des Einsatzes aufzuwachen. Gefangen in einer Zeitschleife muss er diese schreckliche Schlacht wieder und wieder erleben. Dabei trifft er auf die toughe Kämpferin Rita Vrataski (Emily Blunt) von den Special Forces, die schon einmal das gleiche Zeitschleifen-Phänomen erlebt hat. Sie sieht in Cage die Chance, die Mimics endgültig zu vernichten. Und so beginnt sie den unerfahrenen Soldaten für diesen entscheidenden Einsatz zu trainieren – nicht ahnend, welch tödlichen Asse der außerirdische Feind noch im Ärmel hat…

"Edge of Tomorrow" basiert auf den japanischen Trivialroman "All You Need Is Kill" von Hiroshi Sakurazaka. Die Zeitschleifen-Thematik lässt natürlich sofort Erinnerungen an "Und täglich grüßt das Murmeltier" aufkommen. Doch Regisseur Doug Liman ("Die Bourne Identität") hat die bekannte und schon oft verwendete Grundidee derart clever und unterhaltsam variiert, dass der Wiedererkennungswert vom Unterhaltungsfaktor fast gänzlich in den Hintergrund gedrängt ist. Dabei profitiert das Ganze nicht nur von seinen großartigen Spezialeffekten. Auch die Tatsache, dass sich der Film nicht ganz so ernst nimmt, fällt sehr positiv ins Gewicht. Immer wieder lockert Liman das Geschehen mit Humor auf, der stellenweise erfrischend makaber ausfällt. Die guten Lacher, die dadurch erzielt wirken, stellen ein gutes Gegengewicht zur dystopischen Grundstimmung der Geschichte dar.

Doch auch wenn es immer wieder recht spaßig zur Sache geht, kommt die Spannung nicht zu kurz. Die zahlreichen Actionsequenzen und dramaturgisch ernsteren Momente sorgen dafür, dass es trotz diverser Szenenwiederholungen nicht eine Sekunde langweilig wird und dass der Zuschauer bis zum Ende gefesselt und bestens unterhalten wird. Natürlich hält die Geschichte einer logischen Hinterfragung nicht lange stand. Und natürlich könnte man über einige allzu klischeehafte Dialoge und das zu konventionelle Ende meckern. Doch da alle möglichen Kritikpunkte das Vergnügen an diesem SciFi-Kracher nur marginal schmälern, weicht hier jedes kritische Stirnrunzeln schnell einem zufriedenen Lächeln.

Auch über die Darsteller lässt sich nicht wirklich etwas Negatives sagen. Das gilt ganz besonders für Tom Cruise. Auch wenn er als Mensch durchaus polarisiert, so zeigt er hier wieder einmal, dass er als Schauspieler wirklich top ist. Die Wandlung vom ängstlichen, aalglatten Weichei zum knallharten Actionheld meistert Cruise mit einer gehörigen Portion Selbstironie, die in den richtigen Momenten einer eher ernsten Performance weicht. Egal, ob man Tom Cruise nun mag oder nicht, zu behaupten, er würde hier schlecht oder eindimensional spielen, wäre schlichtweg gelogen. Mit Emily Blunt hat er eine tolle Kollegin an die Seite gestellt bekommen, die als scheinbar skrupellose Kämpferin eine überraschend gute Figur macht. Und auch die kleineren Nebenrollen sind mit Bill Paxton oder Brendan Gleeson hervorragend besetzt.

Sicherlich, "Edge of Tomorrow" ist kein hochintellektuelles Kopfkino, keine sozialkritisch eingefärbte Zukunftsvision für Festival-Jurys, sondern publikumstaugliches Popcornkino. Doch Doug Liman bietet neben hohen Schauwerten und rasanter Action eben auch noch eine spannende Story, eine Prise subversiven Humors und richtig gute Darsteller. Und es ist genau diese Mischung, die den Film aus der Masse der potentiellen Sommerblockbuster heraushebt und dafür sorgt, dass dieser futuristische Murmeltiertag "absolut sehenswert" geworden ist!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Edge of Tomorrow (USA 2014)"
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