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Ein Hund namens Weihnachten – DVD

Ein Hund namens Weihnachten – DVD

USA 2009 - mit Bruce Greenwood, Noel Fisher, Linda Emond, Sonja Bennett, Ken Pogue u.a

Filminfo

Originaltitel:A Dog named Christmas
Genre:Drama
Regie:Peter Werner
Verkaufsstart:09.11.2012
Produktionsland:USA 2009
Laufzeit:ca. 90 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.77:1)
Extras:Hinter den Kulissen, Featurette, Promo, Trailer
Regionalcode:2
Label:Koch Media
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Amazon Link : Ein Hund namens Weihnachten – DVD

Film: Der geistig leicht zurückgebliebene Todd (Noel Fisher) lebt mit seinem Vater George (Bruce Greenwood) und seiner Mutter MaryAnn (Linda Emond) auf einer Farm in Crossing Trails, einer kleinen Gemeinde in Kansas. Auch wenn Todd mit seinen zwanzig Jahren noch nicht selber Autofahren kann oder einem echten Job nachgeht, so zeichnet er sich doch durch seine ganz besondere Liebe zu Tieren aus. Als ein Tierheim aus der Gegend eine Aktion ins Leben ruft, die Tiere über die Weihnachtsfeiertage an Familien vermitteln möchte, setzt Todd alles daran, seinen Vater davon zu überzeugen, einen Hund für diese zwei Wochen aufzunehmen. Nachdem George unter der Bedingung, dass der Hund auf jeden fall nach den Feiertagen zurückgebracht wird, eingewilligt hat, entscheidet sich Todd für einen noch namenlosen Labrador, den er Weihnachten tauft. Schnell wächst Weihnachten dem jungen Mann ans Herz und je näher das Ende der zwei Wochen naht, desto mehr wächst Todds Hoffnung, dass sich George vielleicht doch noch dafür entscheidet, Weihnachten zu behalten. Doch der Vater bleibt hart und so scheint der endgültige Abschied bald gekommen…

"Ein Hund namens Weihnachten" ist ein netter TV-Film, der seine moralische Botschaft freilich etwas arg dick aufgetragen präsentiert. Die kurzen Vietnam-Flashbacks, die zeigen sollen, warum sich George derart dagegen wehrt, einen Hund in sein Haus aufzunehmen, sind zwar bemüht, aber wirken dennoch irgendwie deplatziert. Noel Fisher, der in dem Drama "Red" noch ein sadistischer Hundekiller war, darf hier als ganz großer Tierfreund diesen Frevel wieder ein wenig gut machen. Sein Spiel ist zwar hier und da ein wenig überzogen, doch insgesamt gelingt es ihm recht ordentlich, Todd sympathisch und glaubhaft darzustellen.

Die Dramaturgie ist freilich sehr einfach gehalten und bewegt sich auch nie außerhalb der Sicherheitszone für brave Familienunterhaltung. Das ist natürlich reichlich oberflächlich, da es hier aber um eine reine Wohlfühlgeschichte geht, die nicht nur, aber eben ganz besonders in der Weihnachtszeit funktionieren soll, ist das Fehlen von echten Konflikten oder einer komplexen Dramaturgie durchaus zu verschmerzen. Der Zuschauer bekommt letztendlich genau das, was Titel und Cover suggerieren. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

"Ein Hund namens Weihnachten" ist also brave Familienunterhaltung mit hohem Niedlichkeitsfaktor und einigen effektiven Wohlfühlmomenten. Hundeliebhaber, die einfach mal bei einem harmlosen US-Familienfilm entspannen wollen, die sind hier gut aufgehoben.

Bild + Ton: Während die warmen und kräftigen Farben überzeugen können, liegt die Bildschärfe lediglich auf ordentlichem TV-Niveau und wird in einigen Momenten auch durch leichtes Bildrauschen gestört. Der Ton besticht nicht unbedingt durch eine Ausnutzung der Surround-Kanäle sondern bleibt weitgehend zurückhaltend und von den kraftvoll, aber sehr frontlastig abgemixten Dialogen bestimmt.

Extras: Als Bonus gibt es einen sehr kurzen Blick hinter die Kulissen (ca. 2:30 Min.), bei dem der Autor der Buchvorlage zu Wort kommt, eine kurze Werbefeaturette über Feiertagstiere (ca. 2:30 Min.), ein Promo zum Film (ca. 1 Min.), sowie den Trailer und weitere Programmtipps.

Fazit: "Ein Hund namens Weihnachten" ist ein netter Familienfilm, der seine moralische Botschaft zwar etwas arg dick aufgetragen präsentiert und vor Kitsch und Klischees nur so strotzt, der seine im Kern schöne Geschichte mit viel Herz erzählt und gerade Hundefreunden jede Menge herzerweichende Momente bietet. Wer keinen besonders hohen Anspruch, ausgefeilte Dialoge oder eine klischeefreie, originelle Story erwartet, der könnte bei diesem Film durchaus eine schöne Bescherung erleben.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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