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Entre les Bras – 3 Sterne, 2 Generationen, 1 Küche

Entre les Bras – 3 Sterne, 2 Generationen, 1 Küche

Frankreich 2011 - mit Michel Bras, Sébastian Bras u.a

Filminfo

Originaltitel:Entre les Bras
Genre:Dokumentarfilm
Regie:Paul Lacoste
Kinostart:09.08.2012
Produktionsland:Frankreich 2011
Laufzeit:ca. 93 Min.
FSK:ab 0 Jahren
Webseite:www.entrelesbras.de/
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Im Jahr 1992 eröffnete der Sternekoch Michel Bras in den idyllischen Aubrac-Höhen sein Hotel-Restaurant "Le Suquet", wenige Jahre später schon wurde er dafür mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Fast zwanzig Jahre hat Bras in dem außergewöhnlichen Restaurant gearbeitet, hat seine Liebe zur Region und zum Kochen in einzigartigen Kreationen verewigt. Doch jetzt ist die Zeit gekommen, das Ruder an seinen Sohn Sébastien, der bereits seit 1987 mit (bzw. für) seinen Vater arbeitet, zu übergeben. Ein einschneidendes Erlebnis für beide Männer, die Filmemacher Paul Lacoste in der Zeit vor der Übergabe ein Jahr lang mit seiner Kamera begleitet hat.

"Entre les Bras – 3 Sterne, 2 Generationen, 1 Küche" zeigt in ruhigen Bildern die Arbeit der beiden Männer, beobachtet dabei einen sehr dezent ablaufenden Abnabelungsprozess, der auf zurückhaltende und sensible Art zeigt, wie schwierig es sein kann, loszulassen. Doch Paul Lacoste, der bereits vor zehn Jahren eine Dokumentation über Michel Bras inszeniert hatte, hat mit dieser Quasi-Fortsetzung nicht nur ein Porträt der beiden Köche, ihrer Arbeit und ihres Restaurants inszeniert. Vielmehr ist der Film auch eine Hommage an die Region Aubrac, an die kulinarische Tradition der Region und an die Familie schlechthin. Dabei lässt Lacoste in erster Linie seine Bilder sprechen, nimmt sich selbst völlig zurück und fungiert fast ausschließlich als Beobachter.

Dadurch wirkt das Ganze mitunter fast schon zu ruhig. Doch da sowohl Michel, als auch Sébastien eher introvertierte Menschen sind, die keine großen Gefühlsausbrüche an den Tag legen und sehr viel über Körpersprache und Mimik kommunizieren, wirkt diese völlig unaufgeregte Inszenierung absolut passend. Die Interviews, die mit Vater und Sohn, aber auch mit anderen Mitgliedern der Familie geführt werden, zeigen sehr schön, wie tief verwurzelt die Liebe Aller zu der Arbeit, zu der Region und zu dem Vermächtnis, das Bras hinterlässt, ist. Sie zeigen aber auch, dass Sébastien seinen ganz eigenen Weg gehen möchte, wobei er zwar als Nachfolger, nicht aber als Abbild seines Vaters dessen weltberühmtes Restaurant fortführen möchte.

"Entre les Bras – 3 Sterne, 2 Generationen, 1 Küche" ist eine trotz ihrer Langsamkeit und Ruhe sehr einnehmende Dokumentation, die einige sehr amüsante, aber auch bewegende und äußerst menschliche Momente zu einem schmackhaften Ganzen verbindet. Ob als kulinarischer Liebesbrief oder als sympathisches Vater-Sohn Porträt, Paul Lacostes Film funktioniert auf beiden Ebenen sehr gut. Wer sich für die Künste von Michel Bras interessiert, wer mehr über die Region Aubrac erfahren möchte oder wer einfach nur nette Familienporträts schätzt, der kann sich diese Dokumentation auf jeden Fall schmecken lassen. Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Entre les Bras – 3 Sterne, 2 Generationen, 1 Küche (Frankreich 2011)"
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