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Escobar – Paradise Lost

Escobar – Paradise Lost

Frankreich 2014 - mit Benicio Del Toro, Josh Hutcherson, Claudia Traisac, Brady Corbet u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Escobar: Paradise Lost
Genre:Thriller, Drama, Romantik
Regie:Andrea di Stefano
Kinostart:09.07.2015
Produktionsland:Frankreich 2014
Laufzeit:ca. 119 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.escobar-paradiselost.de/
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Nick Brady (Josh Hutcherson) und sein Bruder Dylan (Brady Corbet) träumen vom Paradies. An der kolumbianischen Küste wollen sie gemeinsam eine Surfschule eröffnen. Surfen, am Traumstrand relaxen, einfach das Leben genießen – so soll ihre Zukunft aussehen. Obwohl sie gleich zu Beginn ihres Aufenthalts mit einer Gang aneinandergeraten, wollen sie sich ihren Traum nicht zerstören lassen. Und gerade für Nick scheint er schneller wahr zu werden, als gedacht, als er die schöne Maria (Claudia Traisac) kennen lernt und sich die Beiden sofort ineinander verlieben. Dass Maria die Nichte des berüchtigten Pablo Escobars (Benicio del Toro) ist, macht Nick zunächst keine Sorgen. Auch als sich der nette Onkel um das Problem mit der Gang kümmert, sieht der junge Kanadier darin noch keine Gefahr. Doch je enger seine Beziehung zu Escobar wird, desto mehr wird er in die skrupellosen Machenschaften des Medellin-Kartells verwickelt. Dort wieder aussteigen zu wollen, könnte nicht nur für ihn, sondern auch für seinen Bruder und Maria tödliche Folgen haben…

Mit seinem Regiedebüt "Escobar – Paradise Lost" liefert der Schauspieler Andrea di Stefano einen ganz besonderen Gangster-Thriller ab. Er lässt fiktive Personen wie Nick und Maria vor realem Hintergrund einen Alptraum der besonders schlimmen Art durchleben. Dabei geht es ihm nicht darum, eine Art Biopic über Pablo Escobar zu inszenieren. Vielmehr nutzt er Tatsachen, aber auch Legenden, um eine spannende Geschichte zwischen Romanze und Thriller zu erzählen. Er zeichnet mitreißend nach, wie ein unbeschwerter junger Mann in den Bann eines mächtigen Drogenbarons gerät, wie er der Faszination des Lebens erliegt, das ihnen der "Patrón" ermöglicht, bevor sie merken, wie hoch der Preis ist, den sie dafür zahlen müssen.

Der Film besteht dabei quasi aus zwei Teilen. Der erste Teil ist die Rückblende auf das Kennenlernen von Nick und Maria, auf die ersten Treffen mit Onkel Pablo und eine vermeintlich harmonische Zeit, über die nur langsam dunkle Wolken aufziehen. Der zweite Teil spielt einige Monate später. Die Situation droht hier zu eskalieren und Nick will mit Maria unbedingt aus Kolumbien fliehen. Zuvor aber soll er für Escobar noch einen Auftrag erleben, der ihn schnell an seine moralische Grenze bringt. Doch er weiß, dass es seine einzige Chance ist, um tatsächlich dieser Hölle entkommen zu können. Das Ganze kulminiert in einem furiosen Finale, das mit einigen extremen Spannungsmomenten aufwarten kann.

Zugegeben, man merkt der Geschichte ihren fiktiven Charakter an. In einigen Momenten wirkt sie schon etwas konstruiert. Und auch wer erwartet, etwas über die Person Pablo Escobar und über das Medellin-Kartell zu erfahren, wird sicherlich enttäuscht werden. Doch das ändert freilich wenig an der enormen Spannung, die gerade in der zweiten Filmhälfte aufgebaut wird. Die atmosphärische Kameraarbeit und das intensive Spiel von einem herausragenden Benicio Del Toro trösten ebenfalls über etwaige dramaturgische Schwächen hinweg. Neben Del Toro, der jede Szene, in der er auftritt, eindeutig dominiert, schlägt sich aber auch "Die Tribute von Panem"-Star Josh Hutcherson mehr als solide.

"Escobar – Paradise Lost" ist ein Gangster-Epos im klassischen Sinn, das sich von einer zarten Liebesgeschichte zu einem tödlichen Katz-und-Maus Spiel wandelt und dabei mit tollen Darstellern und atmosphärischen Drehorten punkten kann. Kein Meisterwerk, aber in fast allen Punkten überzeugend. Und dafür gibt es ein ganz klares: Sehenswert!!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Escobar – Paradise Lost (Frankreich 2014)"
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